Aktuelles

Neuigkeiten

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte

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„WIEN BAUT AUF“: Wiederaufbau und Neubau in Wien 1945-1965
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 und der ersten Beseitigung der Trümmer begann auch der Wiederaufbau Wiens. Neben der Versorgung der Bevölkerung, der Nutzbarmachung städtischer Infrastruktur und insbesondere der Bekämpfung des fatalen Mangels an Wohnraum, rückte rasch auch die Realisierung der großen Kultur- und Staatsbauten an der Ringstraße auf die Agenda des öffentlichen Wiederaufbaus.

Im Seminar werden wir den Blick auf das Spannungsfeld zwischen einem baulichen Neubeginn nach dem Mythos der „Stunde Null“ und dem Anknüpfen und Fortsetzen von Tradition lenken. Ausgehend von den konkreten Architekturen stellt sich die Frage nach der Bauherrenschaft und Rolle involvierter Architektinnen und Planer sowie des breiten Diskurses in zeitgenössischen Publikationen und Formaten wie der Ausstellung „Wien baut auf“ im Rathaus 1947.

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Exkursion Architektur- und Kunstgeschichte

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Jože Plečnik (1872-1957) verkörpert in Person und Werk weit mehr als nur die Aufbruchsstimmung nach Ende der k.u.k.-Monarchie in den 1920er Jahren. Im slowenischen Laibach (Ljubljana) geboren, studiert der ausgebildete Tischler bei Otto Wagner Architektur, ist zunächst in Wien und später vor allem in Prag und Laibach als Architekt und in der Lehre tätig. Er repräsentiert gerade aufgrund seines Werdegangs einerseits weiterhin die kulturelle Zusammengehörigkeit der nun eigenständigen demokratischen Nachbar- und Nationalstaaten …

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Architekturforschung & Vermittlung

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100 Jahre Frauenstudium 1919-2019 an der TU Wien!

2019 feiert die TU Wien „100 Jahre Frauenstudium“. Wir (Dörte Kuhlmann/Sabine Plakolm-Forsthuber) nehmen das zum Anlass, für die Pionierinnen der Architektur eine kleine Ausstellung zu konzipieren, die im Jubeljahr an der TU gezeigt werden soll. Auch ein Filmprojekt zu dem Thema, Interviews mit Absolventinnen und ein Internetblog mit Biografien dieser ersten Architektinnen soll erstellt werden. Expertinnen werden über Leben und Werk dieser ersten Absolventinnen referieren.

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Modul Architektur- und Kunstgeschichte

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Universitäten von den Anfängen bis in die Gegenwart
Entwicklungen, Konzepte und aktuelle Tendenzen

Das Modul Architektur- und Kunstgeschichte widmet sich im Wintersemester 2018/19 dem Universitätsbau. Im Seminar Vertiefung Architekturgeschichte erarbeiten wir uns gemeinsam mit den Studierenden einen Überblick über die facettenreiche Geschichte der Bauaufgabe anhand beispielhafter Bauten in Europa und Nordamerika. Im Zentrum stehen dabei ihre typologischen Ausprägungen, ihre sich wandelnde gesellschaftliche Bedeutung sowie unterschiedliche Entwurfs- und Nutzungspraktiken, die immer auch Hinweise bieten auf die sich historisch verändernden Bildungs-, Forschungs- und Wissenskonzepte.

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Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte

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KLÖTZE. BUNKER. BLÖCKE.
Eine Architekturgeschichte des Betons seit 1867.

Der architekturhistorische Sprung in die Moderne war mehr als der Wechsel vom einen Stil zum anderen. Vielmehr machte die tatsächlich ‚sprunghafte‘ Entwicklung neuer Baumaterialen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ganz grundsätzlich neue Konstruktionsweisen möglich und sorgte damit für eine Revolution im Verständnis dessen, was Architektur sein kann. Prominentester neuer Vertreter auf der Baustelle: Beton!

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Newsarchiv

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #15

Denkmalsinn und Gegensinn — Die Neue Wache von K.F. Schinkel in Berlin (1815–1818)
GABRIELE DOLFF-BONEKÄMPER

Die „Neue Wache“, 1815-1818 anstelle eines älteren Wachlokales errichtet, war von Anfang an ein Bau mit doppeltem Zweck: Sie sollte das 100 Mann umfassende königliche Wachbataillon beherbergen und zugleich als Denkmal für den 1815 errungenen Sieg über das Napoleonische Heer verstanden werden.

Außen Siegestempel, innen Kaserne, verkörperte die Neue Wache als Ganze die militärische Stärke und die Präsenz der königlichen, später der Kaiserlichen Autorität. Mit dem Ende des Kaiserreiches zerfiel diese Einheit. Das Gebäude war nur noch ein Denkmal. In dieser Eigenschaft wurde die Neue Wache im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach neugestaltet und neu gewidmet, jeweils im Sinne des herrschenden politischen Systems.
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FACHTAGUNG

Kunstgeschichte an Polytechnischen Instituten, Technischen Hochschulen und Technischen Universitäten.
Geschichte – Positionen – Perspektiven

Die „Kunstgeschichte“ gilt als Grundlagenfach für eine zeitgemäße Architekturausbildung. Doch was sind heute und was waren seit mehr als 150 Jahren eigentlich die Aufgaben des Faches an Polytechnischen Instituten, an Technischen Hochschulen und an Technischen Universitäten, und was werden sie in Zukunft sein? [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #14

Identität und Erbe – oder: Die Denkmalpflege in der Identitäts-Falle?
HANS-RUDOLF MEIER

„Identität“ ist ein Modebegriff, der gegenwärtig in Reden von PolitikerInnen genauso gerne benutzt wird wie in der Werbung. Meistens geht es darum, mit Bezug auf die Geschichte die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv zu beschwören bzw. Vertrautheit zu evozieren. Auch Denkmalen kommt dabei oft eine Rolle zu, weshalb die Denkmalpflege den Identitätsbegriff gerne nutzt, um ihr Tun zu begründen. Allerdings ist „Identität“ auch zu einem Kampfbegriff geworden, mit dem neue Bewegungen am rechten politischen Rand agieren. Ist der Begriff für denkmalpflegerische Anliegen überhaupt noch tauglich? Oder ist das Konzept der kulturellen Identität grundsätzlich in Frage zu stellen? [ weiterlesen… ]

Aktuelle Tendenzen in der Architektur III/2018

In unserer Vortragsreihe spricht am 03.12.2018:
Maximilian PAMMER, Wien (Leiter Unternehmensbereich Universitäten, Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.)
Architektur des Wissens – Über den Universitätsbau in Österreich [ weiterlesen… ]

Aktuelle Tendenzen in der Architektur II/2018

In unserer Vortragsreihe sprechen am 19.11.2018:
Julia RÜDIGER, Linz (KU Linz)
Zweckmäßig und monumental – Anspruch und Wirklichkeit beim Neubau der Universität Wien
und
Manfred NEHRER, Wien (NMPB Architekten)
Werkvortrag mit Schwerpunkt Sanierung und Umbau Hauptgebäude TU Wien [ weiterlesen… ]

Aktuelle Tendenzen in der Architektur I/2018

In unserer Vortragsreihe sprechen am 12.11.2018:
Susanne SEYFERT, Linz (Architekturbüro 1 ZT)
Anton-Bruckner-UNiversität Linz – Ein Ort für Musik, Schauspiel und Tanz
und
Robert RECHENAUER, München
Das Mozarteum Salzburg und die Gestaltung des akademischen Raumes [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #13

Die Bauwissenschaft und der Bau des Zürcher Polytechnikums.
UTA HASSLER | KORBINIAN KAINZ

Vor 150 Jahren baute Gottfried Semper mit dem Zürcher Polytechnikum den Prototyp für den Hochschulbau des 19. Jahrhunderts. Die Zürcher Gründung wurde zum Vorbild polytechnischer Schultradition. Der Zürcher Bau wird in seinem Wachsen, seinen Veränderungen und seiner Lebensgeschichte diskutiert – eine exemplarische Baugeschichte über zwei Jahrhunderte hinweg. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #12

Politik mit Platten und Palästen. Architektur und Städtebau der Sowjetunion.
PHILIPP MEUSER

Konstruktivismus, Neoklassizismus, Sowjetmoderne – in keinem anderen Staatsgebilde des 20. Jahrhunderts haben sich politische Umbrüche architektonisch so dominant im kollektiven Gedächtnis eingeprägt wie in der ehemaligen Sowjetunion. Bis heute sind die baulichen Schichten des kommunistischen Großexperiments nicht zu übersehen. In einer kompakten Übersicht wird die Geschichte der Sowjetunion anhand ihrer Architektur nachgezeichnet. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege 2018W

16.10.2018 #12 PHILIPP MEUSER
Politik mit Platten und Palästen. Architektur und Städtebau der Sowjetunion.

06.11.2018 #13 UTA HASSLER | KORBINIAN KAINZ
Die Bauwissenschaft und der Bau des Zürcher Polytechnikums.

11.12.2018 #14 HANS-RUDOLF MEIER
Identität und Erbe – oder: Die Denkmalpflege in der Identitäts-Falle?

16.01.2019 #15 GABRIELE DOLFF-BONEKÄMPER
Denkmalsinn und Gegensinn. Karl Friedrich Schinkels Neue Wache in Berlin, 1818-2018. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #11

Denkmale im Überfluss. Auswahl und Ressourcenökonomie beim Erbe der Nachkriegszeit.
THOMAS WILL

Die Architektur der Nachkriegszeit beherrscht die Architektur- und Denkmaldebatten, egal ob man die in die Jahre gekommenen „Klötze“ ablehnt oder ihren Charme neu entdeckt. Der Schutzbedarf steigt, allenthalben verschwinden wertvolle Exemplare. Aber das ist leicht dahingesagt. Warum sind ungeliebte, sperrige und sanierungsbedürftige Bauten wertvoll? Und für wen? Anhand der Stichworte Überfluss, Ressourcen und Werte sollen Erhaltungskriterien diskutiert werden. [ weiterlesen… ]

Wahlseminar Kunstgeschichte

Otto Wagner (1841–1918) — Der „Stararchitekt“ der Wiener Moderne
2018 wird der wichtigsten Vertreter der Wiener Moderne gedacht. Vor 100 Jahren starben Gustav Klimt, Egon Schiele, Kolo Moser und Otto Wagner. Wagner ist der bedeutendste Architekt um 1900, dessen konsequente, aus der Funktion und Konstruktion heraus entwickelte und an den modernsten zeitgenössischen Materialien orientierte Formensprache einen radikalen Schnitt mit der Architektur des Historismus vollzog. [ weiterlesen… ]

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte

Deconstructivist Architecture 1988. Eine Ausstellung mit Folgen
Vor genau 30 Jahren zeigte das Museum of Modern Art in New York mit der Ausstellung „Deconstructivist Architecture“ eine Handvoll Projekte von bislang kaum bekannten Architekten: Peter Eisenman, Frank Gehry, Daniel Libeskind, Zaha Hadid, Coop Himmelb(l)au, Bernard Tschumi und Rem Koolhaas. Die Ausstellung lief zwar nur wenige Wochen, wurde in Medien und Fachkreisen jedoch viel beachtet. Obwohl die Hälfte der Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt noch keine Realisierungen vorweisen konnten, wurden sie in den kommenden Jahren zu den Star-Architekten schlechthin. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #10

Die Bibliothek als Wissensform.
WERNER OECHSLIN

Bibliotheken mögen zwar ‚Scheunen‘ sein, um Vorräte füreine kommende geistige Eiszeit zu horten (M. Yourcenar, 1958), doch sie sind in einer Zeit der Informationsschwemme und Unübersichtlichkeit noch mehr ein Ort der Ordnung. Bücher, ein Ort und ein Schrank machen gemäss Justus Lipsius eine Bibliothek aus. Es dient der Verortung, der Aufstellung der Bücher, die zueinander in Bezug stehen und Wissenordnungen abbilden, die über die Zeit entstanden sind. Bibliotheken inszenieren solche historisch gewachsenen Strukturen, stützen sie durch Zutaten, mit Inschriften und Hinweisen aller Art, und machen sie sinnlich greifbar. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege 2018S

20.03.2018 #09 CHRISTIAN HANUS
Die Zeit danach. Der Wiederaufbau erdbebenzerstörter Altstädte im Apennin.

24.04.2018 #10 WERNER OECHSLIN
Die Bibliothek als Wissensform.

15.05.2018 #11 THOMAS WILL
Denkmale im Überfluss. Auswahl und Resourcenökonomie beim Erbe der Nachkriegszeit. [ weiterlesen… ]

Ausstellung der Semesterarbeiten

Vom armarium zum Idea Shop. Bibliotheken von der Antike bis in die Zukunft
03/2018 – 04/2018
Im Rahmen eines interuniversitären Vertiefungsseminars zum Bibliotheksbau, das im Wintersemester 2017/18 unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Stalla in Kooperation mit der Uni Wien und Prof. Dr. Michael Schwarz stattfand, haben sich die Studierenden beider Universitäten anhand von herausragenden Beispielen mit der Geschichte dieser besonderen Bauaufgabe beschäftigt. Die Ausstellung präsentiert die Resultate der studentischen Forschungsprojekte in großformatigen Wandpostern. [ weiterlesen… ]

Entangled Histories. Austrian-Australian Relationships in Arts and Architecture

Die Abteilung Kunstgeschichte der TU Wien veranstaltet am Freitag, den 24.11. die eintägige internationale Konferenz „Entangled Histories. Austrian-Australian Relationships in Arts and Architecture, 19th-21th Century“.

Die deutsch-englischsprachige Konferenz will anhand von Fallbeispielen die lange und vielschichtige kulturelle Verflechtungsgeschichte zwischen beiden Ländern in den Blick nehmen. [ weiterlesen… ]

Ausstellung der Semesterarbeiten

Der Traum vom Land. Villenbau von der Antike bis in die Gegenwart
03/2017 – 04/2017
Im Rahmen eines Vertiefungsseminars zum Villenbau, das im Wintersemester 2016/17 unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Stalla stattfand, haben sich die Studierenden der Abteilung Kunstgeschichte anhand von herausragenden Beispielen mit der Geschichte dieser besonderen Bauaufgabe beschäftigt. Die Ausstellung präsentiert die Resultate der studentischen Forschungsprojekte in großformatigen Wandpostern. [ weiterlesen… ]

Aktuelles

BUCHPRÄSENTATION – Design Dialog: Juden, Kultur und Wiener Moderne. 22.01.2019, 19:00 Uhr, Looshaus (mehr)

BUCHPUBLIKATION – Ralf LIPTAU: Architekturen bilden. Das Modell in Entwurfsprozessen der Nachkriegsmoderne. Erschienen bei transcript. (mehr)

BUCHPUBLIKATION – Oliver SUKROW: Arbeit. Wohnen. Computer. Zur Utopie in der bildenden Kunst und Architektur der DDR in den 1960er Jahren. Erschienen bei Heidelberg University Press. (mehr)

Architektur- und Kunstgeschichte 3 — GEGENWARTSKUNST: Anmeldung zur Prüfung im TISS! (mehr)

Wir gratulieren zum Rigorosum: Sabina Riß, Franz Sagaischek — herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren zum Diplom:
Melanie Strobl — herzlichen Glückwunsch!