Aktuelles

Neuigkeiten

Grand Tour Kunstgeschichte – München – Wien – Rom –

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Pionierinnen der Wiener Architektur – Buchpräsentation am 01.12.2022

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Pionierinnen der Wiener Architektur – Buchpräsentation am 01.12.2022 Infos: Flyer Buchpräsentation

Wiener Wall Street – Buchpräsentation am 22.11.2022

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Wiener Wall Street – Buchpräsentation am 22.11.2022 Infos: Flyer Buchpräsentation

Werkstatt Architekturgeschichte – Online-Vortragsreihe im Herbst/Winter 2022

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Erneute Auszeichnung für die Publikation Auf Linie – DAM Architectural Book Award 2022

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Ingrid Holzschuh, Sabine Plakolm-Forsthuber: Auf Linie. NS-Kunstpolitik in Wien. Die Reichkammer der bildenden Künste, Basel: 2021 (Birkhäuser Verlag, Grafik seite zwei)

Die Frankfurter Buchmesse und das Deutsche Architekturmuseum (DAM) haben am 19. Oktober 2022 zum vierzehnten Mal den internationalen DAM Architectural Book Award 2022 vergeben. Der in seiner Art einmalige und inzwischen hoch angesehene Preis zeichnet die besten Architekturbücher eines Jahres aus. Eine internationale Fachjury hat unter 264 Einsendungen von Architektur- und Kunstbuchverlagen nach Kriterien wie Gestaltung, inhaltliche Konzeption, Material- und Verarbeitungsqualität, Grad an Innovation und Aktualität ihre Auswahl getroffen. Darunter befindet sich auch unser Buch!

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251.681 Kunstgeschichtliche Übungen in Museen und Sammlungen

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251.781 Exkursion Architektur- und Kunstgeschichte

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251.692 Modul Architektur- und Kunstgeschichte

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251.866 Architektur- und Kunstgeschichte 1

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Wiener Wall Street – Ein Architekturführer durch das historische Bankenviertel

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Wiener Wall Street
Ein Architekturführer durch das historische Bankenviertel

Der vorliegende Architekturführer ist das Ergebnis zweier Seminare, die wir im Wintersemester 2017/18 am Institut für Kunstgeschichte an der Technischen Universität Wien (TU Wien) und im Sommersemester 2019 am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien abgehalten haben. Thema war die Architektur der Wiener Banken und Börsen, die seit dem 19. Jahrhundert, und verstärkt um die Jahrhundertwende, die Wiener Innerstadt zu einem Finanzzentrum transformierte und deren repräsentative Bauten nach wie vor das Stadtbild prägen.

Wiener Wall Street

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Auf Linie wurde ausgezeichnet und ist unter den schönsten Büchern Österreichs 2021

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Aktuelle Publikation – Ingrid Holzschuh, Sabine Plakolm-Forsthuber: Auf Linie

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AUF LINIE NS-Kunstpolitik in Wien – ERÖFFNET

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AUF LINIE
NS-Kunstpolitik in Wien
14. Oktober 2021 bis 24. April 2022

Nach dem „Anschluss“ Österreichs am 12. März 1938 wurden vom NS-Regime alle Kunstvereine zwangsweise aufgelöst. Ab nun übernahm die Reichskammer der bildenden Künste (RdbK) per Gesetz die Kontrolle über die Künstler*innen und das NS-Kunstgeschehen. Die Mitgliedschaft war für alle Künstler*innen verpflichtend und Voraussetzung für die Berufsausübung. Personen jüdischer Herkunft, politisch Andersdenkenden und der künstlerischen Avantgarde blieb die Aufnahme verwehrt.

Von rund 3 000 Künstler*innen haben sich die Mitgliederakten der NS-Reichskammer erhalten, die erstmalig in einem größeren Kontext beforscht wurden. Das neue Quellenmaterial ermöglicht Einblicke in die politischen Machtstrukturen, Abläufe, Netzwerke und die künstlerische Haltung des NS-Regimes, der Akteur*innen sowie ihrer Kunstwerke.

Die neuen Ergebnisse werden in der Ausstellung Auf Linie. NS-Kunstpolitik in Wien präsentiert. Originalobjekte und Dokumente geben Aufschluss über das Werk der Künstler*innen sowie die politische Propagandakunst. Das Wiener Kulturamt als wichtiger Auftraggeber und Initiator für die NS-konforme Kunst wird ebenso vorgestellt wie die Elite der NS-Kunst, die „Gottbegnadeten“. Ein Blick auf die Situation nach 1945 lässt künstlerische und personelle Kontinuitäten kritisch hinterfragen.

Eine Kooperation des Wien Museums mit der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, Landesverband für Wien, Niederösterreich, Burgenland.

Die Ausstellung wurde von Ingrid Holzschuh und Sabine Plakolm-Forsthuber kuratiert.

Zur Ausstellung erscheint die Publikation
Ingrid Holzschuh, Sabine Plakolm-Forsthuber:
Auf Linie.
NS-Kunstpolitik in Wien. Die Reichskammer der bildenden Künste
Birkhäuser / Wien Museum, Basel 2021

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Newsarchiv

Zwischen Cultural Heritage und Eventtourismus – Saisonale Architektur für Passions- und Festspiele

Die Ausstellung präsentiert studentische Arbeiten zu den Bauten der Passions- und Festspielkultur vom Mittelalter bis in die Gegenwart

Im Modul Architektur- und Kunstgeschichte unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Stalla haben sich die Studierenden im Wintersemester 2021/22 mit der Passions- und Festspielkultur auseinandergesetzt und dabei insbesondere ihre Bauten in den Blick genommen. Ausgangspunkte der Plakate bilden Einzelbauwerke, Spielorte und Bautypologien vom Mittelalter bis in die Gegenwart. [ weiterlesen… ]

251.682 Kunstgeschichtliche Bauanalyse / Stadtwanderungen

Werkstatt Architekturgeschichte – Online-Vortragsreihe im Frühling/Sommer 2022

Mit der Vortragsreihe „Werkstatt Architekturgeschichte“ will der Forschungsbereich Kunstgeschichte der TU Wien vor allem Nachwuchswissenschaftler*innen ein neues Forum für den interdisziplinären Austausch über architektur-, kunst- und designgeschichtliche Forschungen bieten. Neben der Präsentation aktueller Projekte, Fragestellungen und methodischer Ansätze soll insbesondere auch die gemeinsame Diskussion wesentlich für das Format sein und ihm so den Charakter eines kollegialen Werkstattgesprächs verleihen. [ weiterlesen… ]

251.871 Wahlseminar Kunstgeschichte

251.872 Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte

Werkstatt Architekturgeschichte – Online-Vortragsreihe im Herbst/Winter 2021/2022

Mit der Vortragsreihe „Werkstatt Architekturgeschichte“ will der Forschungsbereich Kunstgeschichte der TU Wien vor allem Nachwuchswissenschaftler*innen ein neues Forum für den interdisziplinären Austausch über architektur-, kunst- und designgeschichtliche Forschungen bieten. Neben der Präsentation aktueller Projekte, Fragestellungen und methodischer Ansätze soll insbesondere auch die gemeinsame Diskussion wesentlich für das Format sein und ihm so den Charakter eines kollegialen Werkstattgesprächs verleihen. [ weiterlesen… ]

Workshop: „Das Regionale konstruieren: Formen und Funktionen von Heimatschutz-, Reform- und vernakulärer Architektur“

In den letzten Jahren fand eine intensive Beschäftigung mit dem Phänomen des Regionalen (der Heimatschutz- bzw. Reformarchitektur, der Volkskunst, der Folklore, des Vernakulären, des „Elementaren“, des „Authentischen“ etc.) von Seiten der Kunstgeschichte und Architekturwissenschaft statt. Mittlerweile verfügen wir über eine breite Wissensbasis zu den ideologischen und historischen Kontexten dieser heterogenen, aber eng miteinander verflochtenen Strömungen, ihren Akteuren und Prozessen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Großbritannien und den skandinavischen Ländern. Dennoch sind weiterhin eine Reihe von offenen Fragen zu konstatieren, die insbesondere die sozio-ökonomischen, die medialen und architekturtheoretischen sowie die politisch-administrativen Facetten der regional-gebundenen Architektur um 1900 betreffen.

Der Workshop, eine Kooperation von ÖAW/IHB und dem Forschungsbereich Kunstgeschichte der TU Wien, nimmt dies zum Anlass und setzt sich anhand dreier spezifischer Fallbeispiele mit der Bedeutung des Regional-Begriffs in der Architektur in der zweiten Hälfte des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts auseinandersetzen: Tourismus- und Gesundheitsunternehmungen (Kurorte und Sommerfrischen), Staatsverwaltung (Arbeiter*innensiedlungen, Flüchtlingslager) und Architekturtheorie (Kleinwohnhaus). Als inhaltliche Klammern werden zum einen der Bezug auf die Region bzw. auf das regionale Bauen als auch die zugrunde liegenden, konstruierten Vorstellungen von „Land“ und „Landschaft“ dienen. Die architektonischen und städtebaulichen Überlegungen, die zur medialen Verbreitung von bestimmten Vorstellungen von Region / regionalem Bauen führten, werden ebenso eine Rolle spielen. Schließlich werden die Differenzen zwischen der erfundenen / imaginierten und der tatsächlich vernakulären Architektur thematisiert, denn der ostentative Verweis auf die „lokale Baugeschichte“ war allen genannten Bereichen immanent.

In der Zeit der Entwicklung von Nationalstaatsideen und konkurrierenden Zentralstaatsgedanken sowie der Entdeckung des „Lands“ (oder der Landschaft) im Interesse des einsetzenden Tourismus, war der Bezug auf die Region vielfältig konnotiert und die Architektur in ein dichtes semantisches Netz eingespannt. Es gilt, diese Bedeutungsebenen kritisch zu hinterfragen und die Funktion des Regionalen in den beispielhaft gewählten Kontexten zu untersuchen.

Hinweis: Eine Anmeldung ist erforderlich bis 24. November 2021 mit verbindlicher Bekanntgabe, ob Sie persönlich oder virtuell teilnehmen werden. Der Zoom-Link wird allen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 25. November 2021 zugeschickt.

Bei persönlicher Teilnahme gelten die 2,5G-Regeln und die zum Zeitpunkt gültigen COVID-Maßnahmen.

Ablauf:

14.00h: Begrüßung: (ÖAW / IHB)

Einführung: Richard Kurdiovsky / Oliver Sukrow

Vorträge:
Moderation: Anita Aigner (TU Wien)

14.30h: Atli Magnus Seelow (FAU):
Das kleine Haus – ein Bautypus zwischen reformerischem Ehrgeiz und vernakulärem Bezug. Ein Querschnitt anhand von Publikationen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg

15:15h: Richard Kurdiovsky (ÖAW / IHB):
Eternitplatten gegen Lärchenschindeln. Die Einstellung der k. k. Staatsverwaltung zum regionalen Bauen am Beispiel staatlicher Arbeiter*innensiedlungen.

16:00h: Kaffeepause

16:15h: Oliver Sukrow (TU Wien):
Selbstversorger auf der Alpenmatte und der „radicale Charakter“ des Berghauses: Architektonische Regionalitätskonstruktionen in Sommerfrischen und Kurorten der späten Habsburgermonarchie

17:00h: Antje Senarclens de Grancy (TU Graz):
„Heimatliches Bauen“ im k. k. Flüchtlingslager: Funktionen und Paradoxien der Architektur

17.45h: Diskussion

Konzept und Organisation: Dr. Richard Kurdiovsky (ÖAW/IHB), Dr. Oliver Sukrow (TU Wien)

Veranstalter:
Forschungsbereich Kunstgeschichte des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW und Forschungsbereich Kunstgeschichte der TU Wien

Kontakt und Anmeldung: kunstgeschichte@oeaw.ac.at [ weiterlesen… ]

Buchpräsentation: Theater in der Josefstadt 1788 – 2030

ARCHITEKTUR – GESCHICHTE – KULTUR

Diese erste umfassende wissenschaftliche Buchpublikation über das Theater in der Josefstadt spannt den Bogen von der Gründung 1788 bis zur Gegenwart. Beleuchtet wird die wechselvolle Architekturgeschichte des Hauses sowie seiner Filialbühnen im theater- und kulturgeschichtlichen Kontext.

Erstmalig publizierte Schriftquellen, historisches Planmaterial und Rekonstruktionszeichnungen liefern neue Erkenntnisse zum Erstbau von 1788, zum Neubau von 1822 und zur architektonischen Neuredaktion unter Max Reinhardt 1923/24. Der Blick auf die über 50 Direktoren, die die „Josefstadt“ in den letzten 230 Jahren prägten, verweist auf ganz unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und eine tiefe Zäsur in den Jahren 1938 bis 1945.

Autor Robert Stalla ist seit 2003 Lehrstuhlinhaber für Architektur- und Kunstgeschiche an der Technischen Universität Wien und Honorarprofessor an der Universität Wien.

Herausgeber Günter Rhomberg, Vorstandsvorsitzender der Theater in der Josefstadt-Privatstiftung
2 Bände mit insg. 648 Seiten, im dekorativen Schuber, ca. 500 Abbildungen in Farbe, 25 × 29 cm, gebunden

Verlag Hirmer

Download Flyer [ weiterlesen… ]

251.871 Wahlseminar Kunstgeschichte

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Walk & Talk zum Bärenbrunnen der Bildhauerin Hanna Gärtner

WALK & TALK ZUM BÄRENBRUNNEN DER BILDHAUERIN HANNA GÄRTNER

mit Ao.Univ.Prof. Dr. Sabine Plakolm, Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, Technische Universität Wien
Eine Veranstaltung im Rahmen von 100 Jahre Zulassung von Frauen an der Akademie der bildenden Künste Wien

Treffpunkt: 16. Juni 2021 17.00 vor Ort

Akademie der bildenden Künste Wien

Foto: Hanna Gärtner, Bärenbrunnen, 1928 (Wien Museum) [ weiterlesen… ]

Werkstatt Architekturgeschichte – Einladung zur neuen Online-Vortragsreihe im Juni 2021

Mit der Vortragsreihe „Werkstatt Architekturgeschichte“ will der Forschungsbereich Kunstgeschichte der TU Wien vor allem Nachwuchswissenschaftler*innen ein neues Forum für den interdisziplinären Austausch über architektur-, kunst- und designgeschichtliche Forschungen bieten. Neben der Präsentation aktueller Projekte, Fragestellungen und methodischer Ansätze soll insbesondere auch die gemeinsame Diskussion wesentlich für das Format sein und ihm so den Charakter eines kollegialen Werkstattgesprächs verleihen. [ weiterlesen… ]

Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723) – „Historische Architectur“ und typologische Vielfalt

Die Ausstellung präsentiert die Resultate der studentischen Semesterarbeiten über das Werk des österreichischen Barockarchitekten in großformatigen Wandpostern.
Im Rahmen eines Vertiefungsseminars zum theoretischen und praktischen Werk von Johann Bernhard Fischer von Erlach, das im Wintersemester 2020/21 unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Stalla stattfand, haben sich die Studierenden am Forschungsbereich Kunstgeschichte mit den Bauten und Projekten des österreichischen Barockarchitekten beschäftigt. [ weiterlesen… ]

257.035 Wahlseminar Kunstgeschichte

ARCHITEKTUREN FÜR OBJEKTE: VON DER WUNDERKAMMER ZUM HUMBOLDT FORUM

Welchen Beitrag kann Architektur zur musealen Präsentation von Objekten leisten? Dieser Frage wollen wir im Seminar gemeinsam nachspüren und dabei insbesondere Museen für angewandte Kunst und ethnologische Museen in den Blick nehmen. Es sollen die vielfältigen Bezugnahmen und Verweissysteme zwischen den ausgestellten Objekten und der sie beherbergenden Architektur ausgehend von den frühneuzeitlichen Kunst- und Wunderkammern erarbeitet und analysiert werden, während der Schwerpunkt auf den Museumsbauten des 19. und 20. Jahrhunderts liegen wird.

Bereits vor dem Betreten der Einrichtungen inszeniert die nach außen gerichtete Sprache der Museumsarchitektur die eigene Sammlung: sie artikuliert Ansprüche, gibt Versprechen und schürt Erwartungen beim Besucher, die im Inneren erfüllt oder auch gezielt unterlaufen werden können. Aber auch die Raumgliederung und Gestaltung im Inneren nimmt auf die Wirkung der Exponate erheblichen Einfluss. So konnte beispielsweise das Selbstverständnis des Sammlers architektonisch ausgedrückt oder in einem historistischen Museum ein Kirchenschatz in fingierter Sakralarchitektur, in seinem scheinbaren Ursprungszusammenhang vor Augen geführt werden. Peter Zumthor hat der Museumsarchitektur des Kolumba in Köln hingegen die Fundamente und Ruinen von gleich zwei Kirchenbauten inkorporiert, die mit den gezeigten Kunstsammlungen des örtlichen Erzbistums resonieren. Jüngst hat die hitzige Debatte um das Berliner Humboldt Forum deutlich vor Augen geführt, welche Sprengkraft das Zusammenspiel von Architektur und Sammlung heute noch entfalten kann. Dass dort ethnologische Objekte aus kolonialen Zusammenhängen gezeigt werden, wird von einigen als pietätloser Affront empfunden, da die Bestände im kostenintensiv rekonstruierten Berliner Stadtschloss ausgestellt werden: Die außereuropäischen Objekte, deren Provenienz größtenteils im Dunkeln liegt, treten so in einen Sinnzusammenhang mit der barocken Schlossfassade, die nicht zuletzt ausgerechnet das kolonialistische Mindset des 18. und 19. Jahrhunderts aufruft. Mit der Abstimmung der Architektur auf ethnologische Sammlungsobjekte geht also auch eine gesellschaftliche und politische Verantwortung einher. [ weiterlesen… ]

251.682 SE Kunstgeschichtliche Bauanalyse / Stadtwanderungen Wien

Liebe InteressentInnen der Stadtwanderungen!
Nachdem es nicht absehbar ist, unter welchen Bedingungen diese Übung abgehalten werden kann, möchte ich noch etwas zuwarten.
Je nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben werde ich dann über das Programm und die Guppengröße entscheiden.
Geplante Termine wären jeweils Donnerstag Nachmittag (ab 13.00-ca. 17 Uhr):
06. 5., 27. 5., 10. 6., 17. 6. und 24 .6. 2021
Die Anmeldung erfolgt Ende März 2021, die Vorbesprechung nach Ostern. Dieser Termin ist für die Teilnahme verpflichtend!
Genauere Infos entnehmen Sie bitte dem TISS im Laufe des März 2021. [ weiterlesen… ]

Mit der Maske ins Museum

Mit dem von der Modellbauwerkstatt (Walter Fritz) entworfenen Gesichtsschutz kann die Präsenzlehre wieder abgehalten werden. Am 19. Mai wurden die von Sabine Plakolm geleiteten Übungen in Museen und Sammlungen wieder aufgenommen. In Kleingruppen und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen ist es erneut möglich, Kunst im Original und nicht nur digital zu erleben. Architekturstudierende des Fachbereichs Kunstgeschichte der TU Wien haben das Angebot, die exzellenten Sammlungen der Wiener Museen genauer kennen zu lernen und vor den Kunstwerken zu diskutieren, gerne angenommen.

Die Ausstellung „Into The Night“ im Unteren Belvedere vermittelt einen überaus anregenden und spannenden Einblick in die Kultur- und Kunstgeschichte europäischer und internationaler Nachtklubs von den 1880er bis in die 1960er Jahre, darunter auch Beispiele aus Mexiko, New York, Nigeria oder Teheran. Die Nachtklubs in Paris, London oder Rom waren ein Treffpunkt der Avantgarde und Auftrittsorte faszinierender Tänzerinnen wie Louϊe Fuller, die mit ihrem Serpentinentanz ganz Paris begeisterte, oder der unvergesslichen Josephine Baker.

Für Architekturstudierende besonders interessant sind die aufwendigen 1:1 Rekonstruktionen, darunter das von Theo von Doesburg und Sophie Täuber-Arp gestaltete Café L’Aubette in Straßburg, ein Kino und Tanzsaal im De Stijl (1926-28), oder das legendäre Kabarett Fledermaus in Wien, das 1907 von Josef Hoffmann und der Wiener Werkstätte als Gesamtkunstwerk eingerichtet wurde. Beeindruckend ist der Barbereich, dessen bunter keramischerer Dekor (Michael Powolny, Bertold Löffler) von der Universität für angewandte Kunst (Maria Wiala und Beate Seckauer) minutiös rekonstruiert wurde und zumindest erahnen lässt, welch exquisite Etablissements im Wien der Jahrhundertwende existierten.

Alle Fotos copyright Sabine Plakolm-Forsthuber [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #23

Management of Change – eine Methodik im Pluralismus der Denkmalwerte?
BERND EULER-ROLLE

Die Polyvalenz der Denkmale scheint geregeltes Handeln am
Denkmal schwierig zu machen. Rasch kann der Verdacht der
Beliebigkeit entstehen. Worauf kommt es an? Wer spricht
und wer hat das Sagen? Dieses volatile Beziehungsgeflecht
muss mit einem Beziehungsmuster überlagert werden,
um nachvollziehbare Prozesse zu gestalten.
Das ist Management of Change, ein Begriff, der auf den
ersten Blick wie ein Widerspruch zur Erhaltung des
materiellen Erbes wirkt. Es ist jedoch ein methodischer
Weg, um die Handlungsentscheidungen auf die Systematik
der Denkmalwerte zu referenzieren. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #22

Wohn/bild/wissen. Beziehungen von Wohnen und Bildmedien als visuelle und gesellschaftliche Anordnungen
IRENE NIERHAUS

Wohnen ist eine mannigfaltige Wissenskonfiguration, in der Wohnbilder gesellschaftliche und kulturelle Normen und Ideale produzieren und die in visuellen Medien (Künste, Film, Fernsehen, Illustrierten, Internetblogs, etc.) zu Sehen gegeben werden. Am Beispiel von Wohnzeitschriften wird das Ineinandergleiten von Wohnen und Bild, wie von Normalisierung und Begehren thematisiert. Die Seiten der Wohnzeitschriften sind zugleich gesellschaftspolitische Seiten des Wohnens, Bewohnens und der Bewohnerschaft in Formen der Unterhaltung und der ästhetischen Erziehung. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #21

Junge Baudenkmale – neue Erhaltungsproblematiken?
ISABEL HAUPT

Das Erkennen, Erklären und Erhalten junger
Baudenkmale stellt Architektinnen,
Landschaftsarchitekten und Denkmalpflegerinnen
seit längerem vor neue Herausforderungen – auch
in der Schweiz.
Ist die Wertschätzung für ein Objekt erst einmal
verankert, so erfordert der Erhalt junger Bauten
mit ihren vergleichsweise neuen Materialien,
Konstruktionen und Dimensionen spezifische
Herangehensweisen.
Mögliche Handlungsstrategien werden an Hand
ausgewählter Beispiele zur Diskussion gestellt. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #20

Stadtökologie: eine Bauhauserfindung
JANA REVEDIN

Jana Revedin erinnert an die Wurzeln der „Reform-Moderne“
und die drei revolutionären Gestaltungsbereiche, die Walter
Gropius‘ Bauhaus-Schule in ihrer Forschung und Pädagogik
eröffnete:
– Stadtökologie, das Entwerfen und Bauen nach dem
Charakter eines Ortes
– Interdisziplinär „aktives“ Lernen, die Entdeckung einer
anthropologischen Architekturlehre
– Inklusion, Frauen erobern die „männliche“ Welt des
Designs.
Die Architektur- und Städtebauprofessorin zeichnet die
Entwicklung dieser Erkenntnisse im vergangenen Jahrhundert
nach und diskutiert ihre „radikante“ Gestaltungstheorie am
Beispiel ihres partizipativen Stadterneuerungsprojekts in der
Garbage City, Kairo. [ weiterlesen… ]

251.692 Modul Architektur- und Kunstgeschichte

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257.080 Wahlseminar Projekt Kunstgeschichte

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257.035 Wahlseminar Kunstgeschichte

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Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #19

Ethik und Ästhetik: Der Social Turn in der Gegenwartsarchitektur
ANDRES LEPIK

Seit der Jahrtausendwende finden sich weltweit vermehrt Initiativen, um die gesellschaftliche Relevanz von Architektur durch praktische Beispiele neu zu definieren. Neben Design-Build Programmen, die schon in der Architekturausbildung ansetzen, widmen sich zahlreiche Architektinnen und Architekten Projekten, die in unterversorgten Regionen angesiedelt sind. Ob Slum-Upgrading in Lateinamerika, Kultur- und Schulbauten in Subsahara, ob Wohnungsbau für Obdachlose oder Not-unterkünfte für Naturkatastrophen in Asien: mit der wachsenden Aufmerksamkeit für die globalen Konflikte wächst auch das Bewusstsein, dass Architektur in der Zukunft eine stärkere ethische Verantwortung übernehmen muss [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #18

Umgang mit dem Baubestand aus der Sicht des Ingenieurs. Eine Vielfalt von Aufgaben.
JÜRG CONZETT

Denkmalpflegerische Fragen stellen sich für Bauingenieure in unterschiedlichsten Zusammenhängen: einmal geht es
um die Pflege von Infrastrukturanlagen wie Bahnstrecken,Strassenbauten, Kanäle und den dazugehörigen
Kunstbauten (Brücken, Tunnel, Stützmauern). Ebenso ist der Umgang mit bestehenden Tragwerken von
Gebäuden eine herausfordernde Aufgabe. Über die eigentliche Pflege des Bestands hinaus sind Aspekte der
Denkmalpflege bei Ergänzungen des Bestandes wichtig, sei es bei Aufstockungen oder bei Doppelspurausbauten
von Bahnanlagen. Der Vortragende berichtet über eigene Erfahrungen mit dieser Thematik. [ weiterlesen… ]

Vortrag Pioneers of Modernism

Vortrag Pioneers of Modernism
German and Austrian Women Architects in Pre-State Israel

23.5.2019, 19:00 Uhr

Dr. Sigal Davidi (Architektin, Architekturtheoretikerin), Tel Aviv
TU Wien, Hörsaal 7 Schütte-Lihotkzy, Karlsplatz 13, 1040 Wien [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #17

Moderne(n) entwerfen: Modelle und Utopien in der deutsch-deutschen Architektur der Nachkriegszeit.
RALF LIPTAU | OLIVER SUKROW

Das Entwerfen von Modellen und Utopien war in beiden deutschen Staaten der Nachkriegszeit zentrales Anliegen und Methode von ArchitektInnen und PlanerInnen. Auf der konzeptionellen wie auch auf der konkreten Ebene symbolisierten die Modelle das Versprechen einer modernen, wissenschaftlichen Planung, Durchführung und Nutzung von Architektur. Über die ideologischen Grenzen hinweg zeigen sich interessante Parallelen und Vergleichsmöglichkeiten. Die Präsentation bietet einen Einblick in jüngst abgeschlossene Projekte des FB Kunstgeschichte der TU Wien und stellt beide Doktorarbeiten zur deutsch-deutschen Nachkriegsarchitektur
in einem gemeinsamen Rahmen vor. [ weiterlesen… ]

Modul Architektur- und Kunstgeschichte

Universitäten von den Anfängen bis in die Gegenwart
Entwicklungen, Konzepte und aktuelle Tendenzen

Das Modul Architektur- und Kunstgeschichte widmet sich im Wintersemester 2018/19 dem Universitätsbau. Im Seminar Vertiefung Architekturgeschichte erarbeiten wir uns gemeinsam mit den Studierenden einen Überblick über die facettenreiche Geschichte der Bauaufgabe anhand beispielhafter Bauten in Europa und Nordamerika. Im Zentrum stehen dabei ihre typologischen Ausprägungen, ihre sich wandelnde gesellschaftliche Bedeutung sowie unterschiedliche Entwurfs- und Nutzungspraktiken, die immer auch Hinweise bieten auf die sich historisch verändernden Bildungs-, Forschungs- und Wissenskonzepte. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #16

Schwarze Räume und die Spuren des Gebrauchs.
LUKAS BAUMANN

1341 gebaut – heute in Stand gesetzt und bewohnt

Mit einer Einführung von Nott Caviezel

Die Innerschweiz, wo die Wiege der 1291 gegründeten Eidgenossenschaft liegt, besitzt mit einer erstaunlichen Anzahl
teilweise über 700 Jahre alter Holzwohnhäuser eine im
gesamteuropäischen Vergleich einzigartige Profanlandschaft. Dessen ungeachtet wurden in jüngerer Zeit einige dieser Häuser abgebrochen, mit der Begründung, dass solche Bauten heutigen Wohnansprüchen nicht genügen können.
Mit der sensiblen wie erfinderischen Instandsetzung eines Hauses im Kanton Schwyz wurde beispielhaft der Beweis erbracht, dass die Erhaltung und das Bewohnen solch spektakulärer Gebäude sehr wohl möglich ist. Die derart erreichte Wiedereingliederung bedeutender baulicher Zeugen in ein Fortleben ihrer bisherigen Existenz ist schließlich die nobelste Aufgabe der Denkmalpflege und des Architektenstands. [ weiterlesen… ]

Ausstellung

PIONIERINNEN DER ARCHITEKTUR an der TH/TU Wien
100 Jahre FRAUENstudium an der TU Wien — 1919–2019
Die Ausstellung widmet sich den ersten Pionierinnen, die an der Technischen Hochschule zwischen 1919 bis in die Nachkriegszeit Architektur studierten und zum Teil auch schon promovierten. Durch exemplarische Einblicke in einige Biografien versucht die Ausstellung, Lebens- und Karrierewege der frühen Architektinnen nachzuzeichnen.
Da sich unter ihnen viele Frauen jüdischer Herkunft befanden, bedeutete das Jahr 1938 für sie eine existenzbedrohende Zäsur. Viele wurden ins Exil getrieben. Während des Krieges stieg der Frauenanteil an der TH deutlich an und manche arbeiteten auch für die Kriegs- und Rüstungsindustrie. Nach dem Krieg leisten die Architektinnen einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau und übernahmen Bauaufgaben, die Frauen bislang vorenthalten wurden. [ weiterlesen… ]

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte

KLÖTZE. BUNKER. BLÖCKE.
Eine Architekturgeschichte des Betons seit 1867.

Der architekturhistorische Sprung in die Moderne war mehr als der Wechsel vom einen Stil zum anderen. Vielmehr machte die tatsächlich ‚sprunghafte‘ Entwicklung neuer Baumaterialen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ganz grundsätzlich neue Konstruktionsweisen möglich und sorgte damit für eine Revolution im Verständnis dessen, was Architektur sein kann. Prominentester neuer Vertreter auf der Baustelle: Beton! [ weiterlesen… ]

Architekturforschung & Vermittlung

100 Jahre Frauenstudium 1919-2019 an der TU Wien!

2019 feiert die TU Wien „100 Jahre Frauenstudium“. Wir (Dörte Kuhlmann/Sabine Plakolm-Forsthuber) nehmen das zum Anlass, für die Pionierinnen der Architektur eine kleine Ausstellung zu konzipieren, die im Jubeljahr an der TU gezeigt werden soll. Auch ein Filmprojekt zu dem Thema, Interviews mit Absolventinnen und ein Internetblog mit Biografien dieser ersten Architektinnen soll erstellt werden. Expertinnen werden über Leben und Werk dieser ersten Absolventinnen referieren. [ weiterlesen… ]

Wahlseminar Kunstgeschichte

Bäderarchitektur in Österreich im 20. Jahrhundert

Das Baden ausschließlich zum Vergnügen hat eine relativ junge Geschichte. Der Ursprung der neuzeitlichen Badearchitektur ist einerseits eng mit der Geschichte der Hygiene und Medizin, anderseits mit dem Militär verbunden. Im 19. Jahrhundert erkannte man, dass das regelmäßige „Baden“ (sprich das „Unter- bzw. Eintauchen“) die Ausbreitung ansteckender Krankheiten unterbindet, weshalb in den Städten die ersten Volksbäder (Wannen- und Duschbäder) und Badeschiffe entstanden. In den Militärschwimmschulen, wie z. B. der „Mili“ am Bodensee (1825) wurde den Soldaten Schwimmunterricht erteilt. Der gesundheitliche Aspekt führte ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Errichtung erster Schwimmhallen (Wien, Jörgerbad, 1914). [ weiterlesen… ]

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte

„WIEN BAUT AUF“: Wiederaufbau und Neubau in Wien 1945-1965
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 und der ersten Beseitigung der Trümmer begann auch der Wiederaufbau Wiens. Neben der Versorgung der Bevölkerung, der Nutzbarmachung städtischer Infrastruktur und insbesondere der Bekämpfung des fatalen Mangels an Wohnraum, rückte rasch auch die Realisierung der großen Kultur- und Staatsbauten an der Ringstraße auf die Agenda des öffentlichen Wiederaufbaus.

Im Seminar werden wir den Blick auf das Spannungsfeld zwischen einem baulichen Neubeginn nach dem Mythos der „Stunde Null“ und dem Anknüpfen und Fortsetzen von Tradition lenken. Ausgehend von den konkreten Architekturen stellt sich die Frage nach der Bauherrenschaft und Rolle involvierter Architektinnen und Planer sowie des breiten Diskurses in zeitgenössischen Publikationen und Formaten wie der Ausstellung „Wien baut auf“ im Rathaus 1947. [ weiterlesen… ]

Exkursion Architektur- und Kunstgeschichte

Jože Plečnik (1872-1957) verkörpert in Person und Werk weit mehr als nur die Aufbruchsstimmung nach Ende der k.u.k.-Monarchie in den 1920er Jahren. Im slowenischen Laibach (Ljubljana) geboren, studiert der ausgebildete Tischler bei Otto Wagner Architektur, ist zunächst in Wien und später vor allem in Prag und Laibach als Architekt und in der Lehre tätig. Er repräsentiert gerade aufgrund seines Werdegangs einerseits weiterhin die kulturelle Zusammengehörigkeit der nun eigenständigen demokratischen Nachbar- und Nationalstaaten … [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #15

Denkmalsinn und Gegensinn — Die Neue Wache von K.F. Schinkel in Berlin (1815–1818)
GABRIELE DOLFF-BONEKÄMPER

Die „Neue Wache“, 1815-1818 anstelle eines älteren Wachlokales errichtet, war von Anfang an ein Bau mit doppeltem Zweck: Sie sollte das 100 Mann umfassende königliche Wachbataillon beherbergen und zugleich als Denkmal für den 1815 errungenen Sieg über das Napoleonische Heer verstanden werden.

Außen Siegestempel, innen Kaserne, verkörperte die Neue Wache als Ganze die militärische Stärke und die Präsenz der königlichen, später der Kaiserlichen Autorität. Mit dem Ende des Kaiserreiches zerfiel diese Einheit. Das Gebäude war nur noch ein Denkmal. In dieser Eigenschaft wurde die Neue Wache im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach neugestaltet und neu gewidmet, jeweils im Sinne des herrschenden politischen Systems.
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FACHTAGUNG

Kunstgeschichte an Polytechnischen Instituten, Technischen Hochschulen und Technischen Universitäten.
Geschichte – Positionen – Perspektiven

Die „Kunstgeschichte“ gilt als Grundlagenfach für eine zeitgemäße Architekturausbildung. Doch was sind heute und was waren seit mehr als 150 Jahren eigentlich die Aufgaben des Faches an Polytechnischen Instituten, an Technischen Hochschulen und an Technischen Universitäten, und was werden sie in Zukunft sein? [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #14

Identität und Erbe – oder: Die Denkmalpflege in der Identitäts-Falle?
HANS-RUDOLF MEIER

„Identität“ ist ein Modebegriff, der gegenwärtig in Reden von PolitikerInnen genauso gerne benutzt wird wie in der Werbung. Meistens geht es darum, mit Bezug auf die Geschichte die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv zu beschwören bzw. Vertrautheit zu evozieren. Auch Denkmalen kommt dabei oft eine Rolle zu, weshalb die Denkmalpflege den Identitätsbegriff gerne nutzt, um ihr Tun zu begründen. Allerdings ist „Identität“ auch zu einem Kampfbegriff geworden, mit dem neue Bewegungen am rechten politischen Rand agieren. Ist der Begriff für denkmalpflegerische Anliegen überhaupt noch tauglich? Oder ist das Konzept der kulturellen Identität grundsätzlich in Frage zu stellen? [ weiterlesen… ]

Aktuelle Tendenzen in der Architektur III/2018

In unserer Vortragsreihe spricht am 03.12.2018:
Maximilian PAMMER, Wien (Leiter Unternehmensbereich Universitäten, Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.)
Architektur des Wissens – Über den Universitätsbau in Österreich [ weiterlesen… ]

Aktuelle Tendenzen in der Architektur II/2018

In unserer Vortragsreihe sprechen am 19.11.2018:
Julia RÜDIGER, Linz (KU Linz)
Zweckmäßig und monumental – Anspruch und Wirklichkeit beim Neubau der Universität Wien
und
Manfred NEHRER, Wien (NMPB Architekten)
Werkvortrag mit Schwerpunkt Sanierung und Umbau Hauptgebäude TU Wien [ weiterlesen… ]

Aktuelle Tendenzen in der Architektur I/2018

In unserer Vortragsreihe sprechen am 12.11.2018:
Susanne SEYFERT, Linz (Architekturbüro 1 ZT)
Anton-Bruckner-UNiversität Linz – Ein Ort für Musik, Schauspiel und Tanz
und
Robert RECHENAUER, München
Das Mozarteum Salzburg und die Gestaltung des akademischen Raumes [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #13

Die Bauwissenschaft und der Bau des Zürcher Polytechnikums.
UTA HASSLER | KORBINIAN KAINZ

Vor 150 Jahren baute Gottfried Semper mit dem Zürcher Polytechnikum den Prototyp für den Hochschulbau des 19. Jahrhunderts. Die Zürcher Gründung wurde zum Vorbild polytechnischer Schultradition. Der Zürcher Bau wird in seinem Wachsen, seinen Veränderungen und seiner Lebensgeschichte diskutiert – eine exemplarische Baugeschichte über zwei Jahrhunderte hinweg. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #12

Politik mit Platten und Palästen. Architektur und Städtebau der Sowjetunion.
PHILIPP MEUSER

Konstruktivismus, Neoklassizismus, Sowjetmoderne – in keinem anderen Staatsgebilde des 20. Jahrhunderts haben sich politische Umbrüche architektonisch so dominant im kollektiven Gedächtnis eingeprägt wie in der ehemaligen Sowjetunion. Bis heute sind die baulichen Schichten des kommunistischen Großexperiments nicht zu übersehen. In einer kompakten Übersicht wird die Geschichte der Sowjetunion anhand ihrer Architektur nachgezeichnet. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege 2018W

16.10.2018 #12 PHILIPP MEUSER
Politik mit Platten und Palästen. Architektur und Städtebau der Sowjetunion.

06.11.2018 #13 UTA HASSLER | KORBINIAN KAINZ
Die Bauwissenschaft und der Bau des Zürcher Polytechnikums.

11.12.2018 #14 HANS-RUDOLF MEIER
Identität und Erbe – oder: Die Denkmalpflege in der Identitäts-Falle?

16.01.2019 #15 GABRIELE DOLFF-BONEKÄMPER
Denkmalsinn und Gegensinn. Karl Friedrich Schinkels Neue Wache in Berlin, 1818-2018. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #11

Denkmale im Überfluss. Auswahl und Ressourcenökonomie beim Erbe der Nachkriegszeit.
THOMAS WILL

Die Architektur der Nachkriegszeit beherrscht die Architektur- und Denkmaldebatten, egal ob man die in die Jahre gekommenen „Klötze“ ablehnt oder ihren Charme neu entdeckt. Der Schutzbedarf steigt, allenthalben verschwinden wertvolle Exemplare. Aber das ist leicht dahingesagt. Warum sind ungeliebte, sperrige und sanierungsbedürftige Bauten wertvoll? Und für wen? Anhand der Stichworte Überfluss, Ressourcen und Werte sollen Erhaltungskriterien diskutiert werden. [ weiterlesen… ]

Wahlseminar Kunstgeschichte

Otto Wagner (1841–1918) — Der „Stararchitekt“ der Wiener Moderne
2018 wird der wichtigsten Vertreter der Wiener Moderne gedacht. Vor 100 Jahren starben Gustav Klimt, Egon Schiele, Kolo Moser und Otto Wagner. Wagner ist der bedeutendste Architekt um 1900, dessen konsequente, aus der Funktion und Konstruktion heraus entwickelte und an den modernsten zeitgenössischen Materialien orientierte Formensprache einen radikalen Schnitt mit der Architektur des Historismus vollzog. [ weiterlesen… ]

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte

Deconstructivist Architecture 1988. Eine Ausstellung mit Folgen
Vor genau 30 Jahren zeigte das Museum of Modern Art in New York mit der Ausstellung „Deconstructivist Architecture“ eine Handvoll Projekte von bislang kaum bekannten Architekten: Peter Eisenman, Frank Gehry, Daniel Libeskind, Zaha Hadid, Coop Himmelb(l)au, Bernard Tschumi und Rem Koolhaas. Die Ausstellung lief zwar nur wenige Wochen, wurde in Medien und Fachkreisen jedoch viel beachtet. Obwohl die Hälfte der Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt noch keine Realisierungen vorweisen konnten, wurden sie in den kommenden Jahren zu den Star-Architekten schlechthin. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #10

Die Bibliothek als Wissensform.
WERNER OECHSLIN

Bibliotheken mögen zwar ‚Scheunen‘ sein, um Vorräte füreine kommende geistige Eiszeit zu horten (M. Yourcenar, 1958), doch sie sind in einer Zeit der Informationsschwemme und Unübersichtlichkeit noch mehr ein Ort der Ordnung. Bücher, ein Ort und ein Schrank machen gemäss Justus Lipsius eine Bibliothek aus. Es dient der Verortung, der Aufstellung der Bücher, die zueinander in Bezug stehen und Wissenordnungen abbilden, die über die Zeit entstanden sind. Bibliotheken inszenieren solche historisch gewachsenen Strukturen, stützen sie durch Zutaten, mit Inschriften und Hinweisen aller Art, und machen sie sinnlich greifbar. [ weiterlesen… ]

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege 2018S

20.03.2018 #09 CHRISTIAN HANUS
Die Zeit danach. Der Wiederaufbau erdbebenzerstörter Altstädte im Apennin.

24.04.2018 #10 WERNER OECHSLIN
Die Bibliothek als Wissensform.

15.05.2018 #11 THOMAS WILL
Denkmale im Überfluss. Auswahl und Resourcenökonomie beim Erbe der Nachkriegszeit. [ weiterlesen… ]

Ausstellung der Semesterarbeiten

Vom armarium zum Idea Shop. Bibliotheken von der Antike bis in die Zukunft
03/2018 – 04/2018
Im Rahmen eines interuniversitären Vertiefungsseminars zum Bibliotheksbau, das im Wintersemester 2017/18 unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Stalla in Kooperation mit der Uni Wien und Prof. Dr. Michael Schwarz stattfand, haben sich die Studierenden beider Universitäten anhand von herausragenden Beispielen mit der Geschichte dieser besonderen Bauaufgabe beschäftigt. Die Ausstellung präsentiert die Resultate der studentischen Forschungsprojekte in großformatigen Wandpostern. [ weiterlesen… ]

Entangled Histories. Austrian-Australian Relationships in Arts and Architecture

Die Abteilung Kunstgeschichte der TU Wien veranstaltet am Freitag, den 24.11. die eintägige internationale Konferenz „Entangled Histories. Austrian-Australian Relationships in Arts and Architecture, 19th-21th Century“.

Die deutsch-englischsprachige Konferenz will anhand von Fallbeispielen die lange und vielschichtige kulturelle Verflechtungsgeschichte zwischen beiden Ländern in den Blick nehmen. [ weiterlesen… ]

Ausstellung der Semesterarbeiten

Der Traum vom Land. Villenbau von der Antike bis in die Gegenwart
03/2017 – 04/2017
Im Rahmen eines Vertiefungsseminars zum Villenbau, das im Wintersemester 2016/17 unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Stalla stattfand, haben sich die Studierenden der Abteilung Kunstgeschichte anhand von herausragenden Beispielen mit der Geschichte dieser besonderen Bauaufgabe beschäftigt. Die Ausstellung präsentiert die Resultate der studentischen Forschungsprojekte in großformatigen Wandpostern. [ weiterlesen… ]

Aktuelles

Grand Tour Kunstgeschichte – München – Wien – Rom –

Pionierinnen der Wiener Architektur – Buchpräsentation am 01.12.2022

Wiener Wall Street – Buchpräsentation am 22.11.2022

Werkstatt Architekturgeschichte – Online-Vortragsreihe im Herbst/Winter 2022 (mehr)

Erneute Auszeichnung für die Publikation Auf Linie – DAM Architectural Book Award 2022 (mehr)

251.681 Kunstgeschichtliche Übungen in Museen und Sammlungen

251.781 Exkursion Architektur- und Kunstgeschichte

251.692 Modul Architektur- und Kunstgeschichte

251.866 Architektur- und Kunstgeschichte 1

Wiener Wall Street – Ein Architekturführer durch das historische Bankenviertel (mehr)

Auf Linie wurde ausgezeichnet und ist unter den schönsten Büchern Österreichs 2021 (mehr)

Zwischen Cultural Heritage und Eventtourismus – Saisonale Architektur für Passions- und Festspiele (mehr)

251.682 Kunstgeschichtliche Bauanalyse / Stadtwanderungen

Werkstatt Architekturgeschichte – Online-Vortragsreihe im Frühling/Sommer 2022 (mehr)

251.871 Wahlseminar Kunstgeschichte

251.872 Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte

Werkstatt Architekturgeschichte – Online-Vortragsreihe im Herbst/Winter 2021/2022 (mehr)

Workshop: „Das Regionale konstruieren: Formen und Funktionen von Heimatschutz-, Reform- und vernakulärer Architektur“ (mehr)

Aktuelle Publikation – Ingrid Holzschuh, Sabine Plakolm-Forsthuber: Auf Linie

AUF LINIE NS-Kunstpolitik in Wien – ERÖFFNET (mehr)

Buchpräsentation: Theater in der Josefstadt 1788 – 2030 (mehr)

251.871 Wahlseminar Kunstgeschichte (mehr)

Walk & Talk zum Bärenbrunnen der Bildhauerin Hanna Gärtner (mehr)

Werkstatt Architekturgeschichte – Einladung zur neuen Online-Vortragsreihe im Juni 2021 (mehr)

Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723) – „Historische Architectur“ und typologische Vielfalt (mehr)

257.035 Wahlseminar Kunstgeschichte (mehr)

251.682 SE Kunstgeschichtliche Bauanalyse / Stadtwanderungen Wien (mehr)

Mit der Maske ins Museum (mehr)

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #23 (mehr)

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #22 (mehr)

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #21 (mehr)

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege #20 (mehr)

251.692 Modul Architektur- und Kunstgeschichte (mehr)

257.080 Wahlseminar Projekt Kunstgeschichte (mehr)

257.035 Wahlseminar Kunstgeschichte (mehr)

Vortrag Pioneers of Modernism (mehr)

BUCHPRÄSENTATION – Design Dialog: Juden, Kultur und Wiener Moderne. 22.01.2019, 19:00 Uhr, Looshaus (mehr)

BUCHPUBLIKATION – Ralf LIPTAU: Architekturen bilden. Das Modell in Entwurfsprozessen der Nachkriegsmoderne. Erschienen bei transcript. (mehr)

BUCHPUBLIKATION – Oliver SUKROW: Arbeit. Wohnen. Computer. Zur Utopie in der bildenden Kunst und Architektur der DDR in den 1960er Jahren. Erschienen bei Heidelberg University Press. (mehr)