{"id":4341,"date":"2026-02-19T17:32:51","date_gmt":"2026-02-19T16:32:51","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/?post_type=tukunst_lehre&#038;p=4341"},"modified":"2026-02-19T17:33:31","modified_gmt":"2026-02-19T16:33:31","slug":"se-wahlseminar-kunstgeschichte-2","status":"publish","type":"tukunst_lehre","link":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/lehre\/se-wahlseminar-kunstgeschichte-2\/","title":{"rendered":"SE Wahlseminar Kunstgeschichte"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":4304,"template":"","semester":[68],"lva-typ":[12],"class_list":["post-4341","tukunst_lehre","type-tukunst_lehre","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","semester-ss-2026","lva-typ-seminar"],"acf":{"personen":[2648],"sws":3.5,"ects":5,"lva_nummer":"251.872","format_abhaltung":"prasenz","link":"","prufungsmodus":"prufungsimmanent","lernergebnisse":"Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage eine Forschungsfrage zu entwickeln und diese in einem selbstst\u00e4ndig verfassten wissenschaftlichen Text zu er\u00f6rtern. Die Studierenden werden im Seminar in die wissenschaftliche Recherche sowie in wissenschaftliche Textarbeit eingef\u00fchrt. Dank der Auseinandersetzung mit Grundlagentexten der Forschungsliteratur sind Studierende in der Lage, theoretische Ans\u00e4tze fundiert auf (Kunst)Werke zu \u00fcbertragen und methodisch eigene, objektbezogene \u00dcberlegungen zu formulieren.","lv_inhalt":"Film und Foto 1929. Mechanismus und Ausdruck der neuen Bildmedien. \r\nDie Ausstellung \"Film und Fotografie\" fand 1929 in Stuttgart statt. Sie beeinflusste ma\u00dfgeblich die Geschichte des Lichtbildes, und sie z\u00e4hlt bis heute zu den wichtigsten Ausstellungen filmischer und fotografischer Werke. \r\n\r\n\"Film und Foto\" wurde von dem Deutschen Werkbund ausgerichtet und nach Stuttgart an mehreren Standorten - u. a. in Wien - reinszeniert. Die Ausstellung stellte nicht mehr die Frage, ob die Fotografie Kunst sei. Stattdessen erschien das Lichtbild als ein reproduzierbares Medium, das in zahlreichen Bereichen des Lebens eine unverzichtbare Rolle einnahm. Das filmische und das fotografische Medium hatten bereits in den 1920er Jahren eine wesentliche Stelle in den Diskursen der Architektur, der Mode, der Wissenschaft und der Politik. So erlangten Lichtbilder auch eine au\u00dferordentliche gesellschaftliche Relevanz.\r\n\r\nDie Ausstellung \"Film und Fotografie\" f\u00fchrte in ihrer Zeit einzigartig das bewegte und das unbewegte Lichtbild in einem Ausstellungsraum zusammen und sie orchestrierte auch die Bewegung der Betrachter*innen. Die Ausstellung spiegelte auch die Ambitionen der Avantgardek\u00fcnstler*innen der Zeit wider. Viele K\u00fcnstler*innen verstanden sich als politische Subjekte und sie f\u00fchlten sich f\u00fcr die \u00e4sthetische und politische Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens verantwortlich. Die politische Selbstdefinition, die die K\u00fcnstler*innen als Konstrukteur*innen des modernen Lebens bestimmte, zeigte sich auch in der Ausstellung \"Film und Fotografie\". Gezeigt wurden sowohl antifaschistische Positionen als auch Werke, die sich mit den allt\u00e4glichen Realit\u00e4ten der neuen, modernen, beschleunigten Zeit auseinandersetzten.\r\n\r\nIn der Ausstellung waren oft rezipierte K\u00fcnstler, wie Moholy-Nagy oder El Lissitzky, aber auch K\u00fcnstlerinnen, wie Germaine Krull oder Hannah H\u00f6ch, die au\u00dferhalb von Fachkreisen wenig bekannt sind, vertreten.\r\n\r\nAusgehend von der Ausstellung \"Film und Fotografie\" werden wir uns zentralen Protagonist*innen, Werken und theoretischen Texten des Lichtbildes der 1920er und 1930er Jahre widmen. 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