{"id":4555,"date":"2026-10-04T16:54:07","date_gmt":"2026-10-04T14:54:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/?post_type=tukunst_lehre&#038;p=4555"},"modified":"2026-10-04T17:47:35","modified_gmt":"2026-10-04T15:47:35","slug":"seminar-bachelor-kunstgeschichte","status":"publish","type":"tukunst_lehre","link":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/lehre\/seminar-bachelor-kunstgeschichte\/","title":{"rendered":"SE Seminar Bachelor Kunstgeschichte"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":4570,"template":"","semester":[77],"lva-typ":[12],"class_list":["post-4555","tukunst_lehre","type-tukunst_lehre","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","semester-ws-2026","lva-typ-seminar"],"acf":{"personen":[29],"sws":3.5,"ects":5,"lva_nummer":"251.872","format_abhaltung":"prasenz","link":"","prufungsmodus":"prufungsimmanent","lernergebnisse":"Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage eine Forschungsfrage zu entwickeln und diese in einem selbstst\u00e4ndig verfassten wissenschaftlichen Text zu er\u00f6rtern. Die Studierenden werden im Seminar in die wissenschaftliche Recherche sowie in wissenschaftliche Textarbeit eingef\u00fchrt. Dank der Auseinandersetzung mit  Grundlagentexten der Forschungsliteratur sind Studierende in der Lage, theoretische Ans\u00e4tze fundiert auf (Kunst)Werke zu \u00fcbertragen und methodisch eigene, objektbezogene \u00dcberlegungen zu formulieren.","lv_inhalt":"Moderne Wohnkulturen. Von der Tapete bis zum Bebauungsplan\r\n\r\nDie Mustersiedlung in der Napraforg\u00f3 Stra\u00dfe in Budapest steht paradigmatisch f\u00fcr die Vorstellungen der Moderne vom Wohnen. Die Mustersiedlung entstand 1931 und pr\u00e4sentierte Muster- und Einfamilienh\u00e4user. Ihr Ziel war es \u2013 im Einklang mit den Aufgaben weiterer Mustersiedlungen, wie etwa der Werkbundsiedlung in Wien \u2013 Antworten auf die Fragen und Probleme des Wohnens in einer Epoche der raschen Modernisierung, Urbanisierung und Industrialisierung zu finden. Zu den Architekt:innen, die an den 22 H\u00e4usern der Siedlung arbeiteten, z\u00e4hlen unter anderem international bekannte Vertreter:innen des Neuen Bauens wie J\u00f3zsef Fischer, Farkas Moln\u00e1r, Eszter P\u00e9csi und Virgil Bierbauer.\r\n\r\nEine Ausstellung im postmodernen Geb\u00e4ude des Collegium Hungaricum Wien pr\u00e4sentiert ab J\u00e4nner 2026 die H\u00e4user der Siedlung. Im Rahmen der Ausstellung werden Aspekte der Geschichte des Neuen Bauens und deren Relevanz f\u00fcr die heutige Zeit untersucht. Einzelne Bauten der Mustersiedlung \u201eNapraforg\u00f3 Stra\u00dfe\u201c sowie die Geschichte ihrer Entstehung und Bewohnung werden erforscht.\r\n\r\nStudierende der Lehrveranstaltung arbeiten gemeinsam mit dem Collegium Hungaricum, dem Architekturzentrum in Budapest und dem kuratorischen Team der Ausstellung an der Konzeption der Ausstellung sowie an verschiedenen Ausstellungsmaterialien. Die wissenschaftliche und praktische Arbeit der Studierenden wird im Rahmen einer Ausstellung pr\u00e4sentiert.\r\n\r\nGemeinsam werden wir die Mustersiedlung \u201eNapraforg\u00f3 Stra\u00dfe\u201c sowie relevante Archive in Budapest erkunden. W\u00e4hrend des Semesters werden wir in Gruppen an Texten, Fotoserien und Skizzen zu einzelnen Aspekten der Ausstellung arbeiten. Am Ende des Semesters werden die Einheiten der Lehrveranstaltung im Collegium Hungaricum stattfinden, wo die Studierenden ihre Ideen in die kuratorische Konzeption einflie\u00dfen lassen k\u00f6nnen.\r\n\r\nDie Unterrichtssprache im Seminar ist Deutsch, jedoch werden wir auch englische Texte lesen.","methoden":"Grundlegend f\u00fcr das Seminar ist das Erlernen des methodischen, wissenschaftlichen Arbeitens. W\u00e4hrend des Semesters lernen Studierende sowohl fach\u00fcbergreifende, als auch spezifisch kunst- und architekturhistorische Methoden kennen. Studierende werden close reading Techniken aneignen und in die akribische Textanalyse eingef\u00fchrt. Sie erlernen im Kontext der historischen und zeitgen\u00f6ssischen Feminismen diskursanalytische Ans\u00e4tze. Die F\u00e4higkeit zur  ideologiekritischen Raumbeschreibung mit einem Fokus auf die gegenderte Nutzung und Wahrnehmung von Architekturen wird u. a. mithilfe der Methoden Rezeptions\u00e4sthetik, Raumph\u00e4nomenologie, Architekturpsychologie erarbeitet. An den Kunstwerken sollen die Ikonographie und Struktur- und Formanalysen erprobt werden. Das Ziel der Lehrveranstaltung ist, \u00fcbergeordnete, abstrakte Fragestellungen auf einen eigenen Forschungsgegenstand anzuwenden und in einer schriftlichen Arbeit zu diskutieren.","weitere_informationen":"","downloads":null,"text_vorlesungstermine":"","vorlesungstermine":null,"text_prufungen":"","hinweis_anmeldung":"","prufungstermine":null},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/lehre\/4555","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/lehre"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tukunst_lehre"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/personen\/29"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4570"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"semester","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/semester?post=4555"},{"taxonomy":"lva-typ","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstgeschichte.tuwien.ac.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/lva-typ?post=4555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}