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242.1.9 Beim Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKG) für den Fachbereich Architektur und Raumplanung, E911, der TU Wien, ist eine Stelle für eine_n Studienassistent_in für 13 Stunden/Woche, ab 01.10.2019, zu besetzen
07/2019 –  (laufend)
Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

242.1.9 Beim Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKG) für den Fachbereich
Architektur und Raumplanung, E911, der TU Wien, ist eine Stelle für eine_n
Studienassistent_in für 13 Stunden/Woche, ab 01.10.2019, zu besetzen.

Das monatliche Mindestgehalt für diese Verwendung beträgt derzeit € 670,00 brutto (14x
jährlich).

Voraussetzung:
Inskription eines facheinschlägigen Studiums; Kein abgeschlossenes Master- oder
Diplomstudium der Fachrichtung Architektur, Raumplanung
Befristung:

max. 4 Jahre, längstens jedoch bis zum Abschluss des Master- oder Diplomstudiums
Erfordernisse:
– Interesse an den Fachgebiete Soziologie, Kunst- und Architekturgeschichte,
Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung.
– selbständiges und gut strukturiertes Arbeiten
– Teamfähigkeit
– räumliche und zeitliche Flexibilität
– sehr gute EDV-Kenntnisse:
– MS Windows und Office Programme
– grafische Kenntnisse: InDesign, Illustrator, Photoshop
– gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Sonstiges:
Bereitschaft zum Erwerb von Genderkompetenz

Aufgabenbereich:
Mitwirkung in Lehre und Forschung
Bewerbungsfrist: bis 08.08.2019 (einlangend spätestens 23:59 Uhr)
Bewerbungen nur per upload an das oben angeführte Institut E 911 unter Angabe d.
Erreichbarkeit in den Ferien mit Motivationsschreiben, Sammel-Zeugnis u. Lebenslauf als
EIN .pdf-Dokument mit eig.Namen als Dateinamen:
https://owncloud.tuwien.ac.at
Passwort:
Stud_Ass_AR_AKG

Mailadresse für Rückfragen: sabine.plakolm@tuwien.ac.at
Die Bewerber und Bewerberinnen haben keinen Anspruch auf Abgeltung angefallener Reise und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.

Universitäten von den Anfängen bis in die Gegenwart: Entwicklungen, Konzepte und aktuelle Tendenzen
03/2019 –  (laufend)

Im Rahmen eines interuniversitären Vertiefungsseminars zum Universitätsbau, das im Wintersemester 2018/19 unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Stalla in Kooperation mit Prof. Dr. Anna Minta, KU Linz, stattfand, haben sich die Studierenden beider Universitäten anhand von herausragenden Beispielen mit dieser besonderen Bauaufgabe beschäftigt. Die Ausstellung, die bis 26.04.2019 zu sehen sein wird, präsentiert die Resultate der studentischen Forschungsprojekte in großformatigen Wandpostern.

Demnächst auch zu sehen an der KU Linz

Download Einladung
Download Eröffnungsplakat

PIONIERINNEN DER ARCHITEKTUR an der TH/TU Wien
8. März 2019 –  (laufend)
Dörte KUHLMANN; Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

100 Jahre FRAUENstudium an der TU Wien — 1919–2019

Die Ausstellung widmet sich den ersten Pionierinnen, die an der Technischen Hochschule zwischen 1919 bis in die Nachkriegszeit Architektur studierten und zum Teil auch schon promovierten. Durch exemplarische Einblicke in einige Biografien versucht die Ausstellung, Lebens- und Karrierewege der frühen Architektinnen nachzuzeichnen.
Da sich unter ihnen viele Frauen jüdischer Herkunft befanden, bedeutete das Jahr 1938 für sie eine existenzbedrohende Zäsur. Viele wurden ins Exil getrieben. Während des Krieges stieg der Frauenanteil an der TH deutlich an und manche arbeiteten auch für die Kriegs- und Rüstungsindustrie. Nach dem Krieg leisten die Architektinnen einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau und übernahmen Bauaufgaben, die Frauen bislang vorenthalten wurden.

Namen der Architektinnen:
Lucia Aichinger, Karola Bloch, Elizabeth Close, Dora Gad, Adelheid Gnaiger,
Gusti Hecht, Ilse Koci, Helene Koller-Buchwieser, Brigitte Kundl,
Edith Lassmann, Eva Frimmel-Mang, Ulrike Manhardt, Lionore Perin-Regnier,
Melita Rodeck, Dita Roque-Gourary, Helene Roth, Elise Sundt,
Slawa Walewa-Coen.

Es sprechen:
Anna Steiger
(Vizerektorin für Personal und Gender)
Rudolf Scheuvens
(Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung)
Dörte Kuhlmann und Sabine Plakolm-Forsthuber
(Kuratorinnen, Inst. 251)

Eröffnung:
8. März 2019, 10:30 Uhr
Kuppelsaal der TU Wien

Ausstellungsplakat

KünstlerInnen im Nationalsozialismus. Auslöschung. Gleichschaltung. Kontrolle.
2017 – 2019 (laufend)
Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER; Ingrid HOLZSCHUH

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Die Eingliederung der KünstlerInnen in die Reichskammer der bildenden Künste (Wien) und die Folgen für das österreichische Kunstschaffen.

Ziel des vorliegenden Forschungsprojektes ist eine erste wissenschaftliche Bearbeitung der knapp 3000 Mitgliederakten, die aus der Reichskammer der bildenden Künste stammen und sich in diversen Archiven erhalten haben.

Der erste Teil des Projektes wird anhand der bis heute unbearbeiteten Quellen die Institutionen der „Wiener Reichskammer der bildenden Künste“ erstmals beleuchten und deren politische Rolle und Bedeutung im Kunstgeschehen der NS-Herrschaft untersuchen. Bis heute weisen die Biografien der Protagonisten der Behörde (u.a. Leopold Blauensteiner), die eine wesentliche Rolle im Kunstschaffen eingenommen haben, für diesen Zeitraum eine Lücke auf bzw. sind nicht dokumentiert.
Der zweite Teil des Projektes liegt in der wissenschaftlichen Aufarbeitung von Einzelbiografien von ausgewählten KünstlerInnen, an denen exemplarisch die Bedeutung dieser (Nicht)Mitgliedschaft für Beruf und Alltag aufgezeigt werden sollen. Ein Querschnitt durch die Berufssparten soll die gezielte „Gleichschaltung“ des NS-Regimes nachzeichnen und den Kontrollapparat der mörderischen Diktatur einmal mehr aufzeigen. Es geht um das Aufzeigen eines Systems, das sich in den Berufsalltag der Künstlerschaft infiltrierte und sich damit die „totale Kontrolle“ der Kunst aneignete

Das vorliegende Projekt ist als erste Grundlagenforschung für ein umfassenderes Projekt zu sehen, das in Folge von den Projektleiterinnen beim FWF eingereicht werden soll. Ziel der Forschung wäre die komplette Erfassung der Mitgliederakten und die Bereitstellung der umfangreichen biografischen Informationen in einer Datenbank sowie Erstellung einer ONLINE-Datenbank, die es ermöglicht, die Daten der Mitglieder online zu recherchieren und abzufragen. Damit würde die wohl wichtigste Quelle zur „Kunst im Dritten Reich“ in Österreich erschlossen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein weiteres Ziel wäre auch in enger Kooperation mit WissenschaftlerInnen und Institutionen, die in den letzten Jahrzehnten zum Thema „Opfergeschichte“ des NS-Regimes geforscht haben, die Datenbank um die Personen der „emigrierten“ und „verfolgten“ KünstlerInnen zu erweitern. Mit dem Forschungsprojekt könnte die Rolle der österreichischen KünstlerInnen im Nationalsozialismus neu bewertet werden und die ONLINE-Datenbank würde der Öffentlichkeit eine einzigartige Quelle zugänglich machen.

Beginn 2017- 2019, Projekt befindet sich in Antragstellung

Die österreichisch-amerikanische Architektin Liane Zimbler (1892-1987)
06/2018 –  (laufend)
Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

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Ein Leben, zwei Karrieren: Die österreichisch-amerikanische Architektin Liane Zimbler (1892-1987).

Ziel des Projektes ist die Erstellung einer Biografie der am 31. Mai 1892 als Juliane Angela Fischer in Prerau (Mähren) geborenen jüdischen Architektin Liane Zimbler. Zimbler, die ab 1903 mit ihrer Familie in Wien lebte, erlangte hier ihre Ausbildung und war ab 1918 bis zu ihrer Emigration 1938 nach Los Angeles eine erfolgreiche Architektin, Ausstellungdesignerin, Vortragende und engagiertes Mitglied in zahlreichen frauenspezifischen Vereinigungen. Kurz vor ihrer Flucht erwarb sie die Befugnis zur Zivilingenieuerin, der ersten in Österreich.

Im Fokus meiner Forschungen stehen eine architekturhistorische Würdigung, die Erstellung eines Werkverzeichnisses sowie ihre Auftraggeber, mehrheitlich intellektuelle, jüdische Frauen. Angesichts der Wirtschaftskrise spezialisierte sich Zimbler auf Wohnungsadaptierungen, Modernisierungen, die Teilung von Großwohnungen sowie die Errichtung von Kleinst- und Ledigenwohnungen, häufig in Kooperation mit Künstlerinnen. Als Expertin verfasste sie zahlreiche Artikel über ihre Arbeit, hielt Vorträge und sprach regelmäßig im Radio. Zimbler engagierte sich in frauenspezifischen künstlerischen und beruflichen Netzwerken, die auch international strukturiert waren. Oft nahm sie leitende Funktionen ein. Sie war Mitglied der „Wiener Frauenkunst“, des „Verbandes der berufstätigen Frauen in Österreich“, des „Soroptimistclubs“ etc. Letztere halfen ihr in der Emigration, organisierten Meetings, stellten berufliche Kontakte her etc. Das zweite Netzwerk war die jüdische Community und die Emigranten in Los Angeles, wohin Sie mit ihrem Mann, dem Rechtsanwalt Otto Zimbler (1890-1940) und ihrer Tochter Eva 1938, emigrierte.

Hier versuchte Zimbler möglichst rasch wieder als Architektin zu arbeiten. Ihre erste Partnerin war die bereits 1941 verstorbene Interior Designerin Anita Toor, deren Atelier sie übernahm. 1943 wird Zimbler amerikanische Staatsbürgerin, seit 1946 war sie Mitglied im A.I.D. Die wichtigsten Arbeiten waren der Bau einer Villa für den österreichischen Komponisten Ernst Toch in Santa Monica 1941, der durch Fotos von Julius Shulman gut dokumentiert ist, Einrichtungen von Villen zeitgenössischer Architekten wie Carl Schwarz, Maurice H. Fleishman, C.B. Williams etc. sowie Adaptierungen und Modernsierungen von Wohnungen. 1987 stirbt Liane Zimbler in Los Angelos, ohne jemals wieder österreichischen Boden betreten zu haben.

Architekturführer Bratislava
Herbst 2017 – Herbst 2019 (laufend)
Oliver SUKROW; Ralf LIPTAU; Markus GESIERICH

In der slowakischen Hauptstadt Bratislava verdichten sich die Entwicklungen der europäischen Bau- und Kulturgeschichte wie unter einem Brennglas. Bis heute sichtbar hat sich die Historie in die Stadtgestalt und Architektur vor Ort eingeschrieben.

Der Architekturführer Bratislava führt durch die Stadt und ihre Entwicklung von der Hauptstadt des Königreichs Ungarn unter den Habsburgern im 17. Jahrhundert, über den Status als urbanes Zentrum in der Tschechoslowakei im 20. Jahrhundert bis hin zur neuen Rolle als Hauptstadt der unabhängigen Slowakei seit 1993 und als Teil der Europäischen Union seit 2004.
Die Publikation bietet damit erstmals einen systematischen Überblick über die Baukultur vor Ort mit Schwerpunkt auf der Zeit vom 19. Jahrhundert bis heute.

Ein Expert_innenteam von den Lehrstühlen für Kunst- und Architekturgeschichte der TU Bratislava und der TU Wien führen durch die gleichermaßen von Brüchen und Kontinutäten geprägte Architektur der jungen Hauptstadt, die sich bis heute dynamisch weiterentwickelt.

Der Architekturführer erscheint im schweizerischen Braun-Verlag in Kooperation mit dem slowakischen Verlag SlovArt. Geplant sind getrennte Ausgaben in slowakischer, deutscher und englischer Sprache. Auf diese Weise ist eine weite Verbreitung gewährleistet.

Auf 200 Seiten werden rund 160 Objekte vorgestellt, thematische Kurzessays vertiefen zentrale Aspekte der architekturhistorischen Entwicklung vor Ort. Entlang von sechs inhaltlich unterschiedlich fokussierten Stadtrundgängen werden Leser_innen durch die Baugeschichte der Stadt an der Donau geführt.

Der Band wird im Herbst 2019 erscheinen.

Projektpartner
Institute of History and Theory of Architecture and Monument Restoration
Slovak University of Technology, Bratislava
Jana Pohaničová | Katarína Ondrušová

Projektvorstellung deutsch
Project-presentation english

Wiener Vorträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege
seit 2017 (laufend)

05.04.2017 #01 Thomas Flierl (Berlin)
02.05.2017 #02 Silke Langenberg (Hochschule für angewandte Wissenschaft, München)
30.05.2017 #03 Winfried Nerdinger (NS-Dokumentationszentrum, München)
23.06.2017 #04 Andreas Hild (TU München)
25.10.2017 #05 Matthias Noell (Universität der Künste Berlin)
15.11.2017 #06 Michael Falser (Universität Heidelberg – Bordeaux/Montaigne)
12.12.2017 #07 Anna Minta (Katholische Privat-Universität Linz)
16.01.2018 #08 Thomas Gunzelmann (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)
20.03.2018 #09 Christian Hanus (Donau-Universität Krems)
24.04.2018 #10 Werner Oechslin (ETH Zürich | Stiftung Bibliothek Werner Oechslin)
15.05.2018 #11 Thomas Will (TU Dresden)
16.10.2018 #12 Philipp Meuser (TU Berlin)
06.11.2018 #13 Uta Hassler (ETH Zürich) | Korbinian Kainz
11.12.2018 #14 Hand-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität Weimar)
16.01.2019 #15 Gabriele Dolff-Bonekämper (TU Berlin)
20.03.2019 #16 Lukas Baumann (Basel/ Andermatt)
10.04.2019 #17 Ralf Liptau/ Oliver Sukrow (TU Wien)
22.05.2019 #18 Jürg Conzett (Chur)
19.06.2019 #19 Andres Lepik (TU München)
30.10.2019 #20 Jana Revedin (Lyon/Paris)
27.11.2019 #21 Isabel Haupt (Kantonale Denkmalpflege Aargau)
12.12.2019 #22 Irene Nierhaus (Bremen)
15.01.2020 #23 Bernd Euler-Rolle (Bundesdenkmalamt Wien)

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