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SE Diplomseminar – Kunstgeschichte

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
  • Univ.Ass.in Mag.a Dr.in Ingrid Holzschuh
  • Ao.Univ.in Prof.in Dr.in. i.R. Sabine Plakolm-Forsthuber
SS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2.0
ECTS
3.0
LVA Nummer
251.232
Format der Abhaltung
Präsenz
Learning outcomes
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage fachspezifische Fragen zu erkennen und eine inhaltlich klar strukturierte, wissenschaftlich korrekete Diplomarbeit auszuarbeiten.

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Content of the course

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Diskussion der Aufgabenstellung und der Probleme aus dem Themenkreis der Diplomarbeit.

Examination mode

schriftlich und mündlich

SE Wahlseminar Kunstgeschichte

  • Univ.Ass. Mihály András Németh M.A.
SS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
3.5
ECTS
5.0
LVA Nummer
251.872
Format der Abhaltung
Präsenz
Learning outcomes
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage eine Forschungsfrage zu entwickeln und diese in einem selbstständig verfassten wissenschaftlichen Text zu erörtern. Die Studierenden werden im Seminar in die wissenschaftliche Recherche sowie in wissenschaftliche Textarbeit eingeführt. Dank der Auseinandersetzung mit Grundlagentexten der Forschungsliteratur sind Studierende in der Lage, theoretische Ansätze fundiert auf (Kunst)Werke zu übertragen und methodisch eigene, objektbezogene Überlegungen zu formulieren.

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Content of the course

Film und Foto 1929. Mechanismus und Ausdruck der neuen Bildmedien.
Die Ausstellung "Film und Fotografie" fand 1929 in Stuttgart statt. Sie beeinflusste maßgeblich die Geschichte des Lichtbildes, und sie zählt bis heute zu den wichtigsten Ausstellungen filmischer und fotografischer Werke.

"Film und Foto" wurde von dem Deutschen Werkbund ausgerichtet und nach Stuttgart an mehreren Standorten - u. a. in Wien - reinszeniert. Die Ausstellung stellte nicht mehr die Frage, ob die Fotografie Kunst sei. Stattdessen erschien das Lichtbild als ein reproduzierbares Medium, das in zahlreichen Bereichen des Lebens eine unverzichtbare Rolle einnahm. Das filmische und das fotografische Medium hatten bereits in den 1920er Jahren eine wesentliche Stelle in den Diskursen der Architektur, der Mode, der Wissenschaft und der Politik. So erlangten Lichtbilder auch eine außerordentliche gesellschaftliche Relevanz.

Die Ausstellung "Film und Fotografie" führte in ihrer Zeit einzigartig das bewegte und das unbewegte Lichtbild in einem Ausstellungsraum zusammen und sie orchestrierte auch die Bewegung der Betrachter*innen. Die Ausstellung spiegelte auch die Ambitionen der Avantgardekünstler*innen der Zeit wider. Viele Künstler*innen verstanden sich als politische Subjekte und sie fühlten sich für die ästhetische und politische Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens verantwortlich. Die politische Selbstdefinition, die die Künstler*innen als Konstrukteur*innen des modernen Lebens bestimmte, zeigte sich auch in der Ausstellung "Film und Fotografie". Gezeigt wurden sowohl antifaschistische Positionen als auch Werke, die sich mit den alltäglichen Realitäten der neuen, modernen, beschleunigten Zeit auseinandersetzten.

In der Ausstellung waren oft rezipierte Künstler, wie Moholy-Nagy oder El Lissitzky, aber auch Künstlerinnen, wie Germaine Krull oder Hannah Höch, die außerhalb von Fachkreisen wenig bekannt sind, vertreten.

Ausgehend von der Ausstellung "Film und Fotografie" werden wir uns zentralen Protagonist*innen, Werken und theoretischen Texten des Lichtbildes der 1920er und 1930er Jahre widmen. Unser Fokus wird u. a. auf der Theorie der Massenmedien, auf der Repräsentation der modernen Architektur sowie den Werken weniger stark rezipierter Künstlerinnen liegen.

Examination mode

prüfungsimmanent

SE Baukulturelle Praxis

  • Univ.Ass.in Dipl.Ing.in Mag.a phil. Theresa Knosp
  • Univ.Ass. Dr.phil. Thomas Moser M.A.
SS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2.0
ECTS
3.0
LVA Nummer
251.254
Format der Abhaltung
Präsenz
Learning outcomes
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage wissenschaftliche Methoden der Stadtgeschichtsforschung für ihr eigenes Arbeiten anzuwenden. Im Seminar stehen Betrachtungen zu diesem vielfältigen Stadtraum, bauliche Metamorphosen und deren Darstellungen in Kartenbild, Stadtansicht und Fotografie im Fokus.

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Content of the course

1030 | Digitale Vermittlungskonzepte für den Wiener Gemeindebezirk Landstraße

Ein Weg vom Bahnhof Wien Mitte in Richtung Belvedere führt durch einen der vielschichtigsten Stadträume Wiens. Auf wenigen Gehminuten verdichten sich hier sehr unterschiedliche architektonische Zeitschichten – von höfischer Repräsentation über Gründerzeit und Infrastrukturbauten bis zu sozialem Wohnbau und aktuellen Transformationsprozessen. Was heute als selbstverständlicher Stadtraum genutzt wird, erweist sich bei näherem Hinsehen als historisch gewachsener Übergangsraum zwischen Innerer Stadt und Vorstadt, zwischen Monument und Alltagsarchitektur. Gerade diese Heterogenität macht den dritten Bezirk baukulturell und architekturgeschichtlich besonders spannend: Als urbanes Palimpsest lässt sich hier exemplarisch nachvollziehen, wie Architektur durch Nutzung, Wahrnehmung, Erhaltung und Wandel Bedeutung gewinnt.

Im Seminar nähern wir uns diesem urbanen Gefüge aus einer praxisorientierten und vermittelnden Perspektive. In Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt arbeiten wir gemeinsam an KOnzepten für eine digitale baukulturelle App, die ausgewählte Objekte und Stadträume des dritten Bezirks erschließen soll. Ziel ist es, Architektur und Denkmal nicht nur zu analysieren, sondern sie so aufzubereiten, dass ihre baukulturelle Bedeutung für ein breiteres Publikum nachvollziehbar und erfahrbar wird.

Wir entwickeln dafür kurze, präzise und gut lesbare Texte, die architektur- und kunsthistorische Einordnung, Baugeschichte, Nutzung und stadträumlichen Kontext miteinander verbinden. Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit Ideen zur Gestaltung und Struktur der App selbst: Welche Inhalte lassen sich wie erzählen? Wie wirken Text, Bild und räumliche Verortung zusammen? Und wie verändert das digitale Format unseren Blick auf Architektur, Stadt und Denkmal?

Das Seminar verbindet Recherche im Stadtraum, architektur- und kunsthistorische Analyse sowie konkrete Vermittlungsarbeit. Exkursionen in den dritten Bezirk, Objektanalysen vor Ort und die Zusammenarbeit mit externen Expert:innen sind zentrale Bestandteile der Lehrveranstaltung. Das Seminar richtet sich an Studierende der Architektur, die Interesse an Baukultur, Denkmalpflege, urbaner Geschichte und an der Übersetzung fachlichen Wissens in zeitgemäße, öffentliche Formate haben.

Examination mode

prüfungsimmanent

SE Seminar für Dissertant:innen : Wissenschaftliches Arbeiten – Vertiefung

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
  • Ao.Univ.in Prof.in Dr.in. i.R. Sabine Plakolm-Forsthuber
SS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
3.0
ECTS
3.0
LVA Nummer
251.205
Format der Abhaltung
Präsenz
Learning outcomes
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, Herausforderungen im Forschungsprozess eigenständig identifizieren und durch fundierte Lösungsstrategien bewältigen zu können.

Dieses Seminar bietet eine Plattform für DissertantInnen (auf Anfrage können auch DiplomandInnen teilnehmen), um sich zu vernetzen, auszutauschen, gegenseitige Synergien zu nutzen und dabei fachlich begleitet zu werden. Im Mittelpunkt steht der interdisziplinäre Dialog, der es den Teilnehmenden ermöglicht, ihre wissenschaftlichen Projekte in einem konstruktiven und unterstützenden Umfeld zu präsentieren und zu diskutieren.

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Content of the course

Vertiefte Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in verschiedenen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens werden durch folgende Methoden vermittelt:

Vernetzung und Austausch: Förderung des interdisziplinären Austauschs zwischen den Teilnehmenden, um neue Perspektiven und Anregungen für die eigenen Forschungsprojekte zu gewinnen.
Wissenschaftliches Arbeiten: Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten, einschließlich Forschungsfrage, Forschungsmethoden, Datenanalyse, Präsentation und Publikationsstrategien.
Individuelles Feedback: Erhalt von individuellem Feedback durch die Lehrperson sowie durch Peers, um die Qualität der eigenen Forschung zu steigern und spezifische Herausforderungen zu bewältigen.
Synergien nutzen: Identifikation und Nutzung von Synergien zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Projekten, um innovative und kollaborative Ansätze zu entwickeln.

Examination mode

prüfungsimmanent