Lehrveranstaltungen

VO Architektur- und Kunstgeschichte I

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
  • Univ.Ass. Tristan Hunt Dipl.-Ing.
  • Univ.Ass.in Dipl.Ing.in Mag.a phil. Theresa Knosp
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
3,0
ECTS
3,0
LVA Nummer
251.866
Format der Abhaltung
Hybrid
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage:
Maßgebliche Themen aus der Geschichte der bildenden Künste - Malerei, Skulptur, Architektur - zu benennen und zu erläutern, große Zusammenhänge innerhalb der Kunstproduktion zu vergleichen und gegenüberzustellen, Bauwerke stilistisch einer historischen Epoche zuzuordnen und anhand ihrer Charakteristika zu beschreiben, aus historischen Quellen und Texten Kernaussagen herauszuarbeiten und in einen vorgegebenen Kontext zu stellen sowie Fachterimini korrekt anzuwenden.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Historische Artefakte und Objekte aus der Vergangenheit bis in die unmittelbare Gegenwart werden durch Fragestellungen, Überlegungen und Reflexionen zu verstehen versucht. Neben dem jeweiligen historischen Kontext wird auf die Entstehung der Objekte sowie deren Wirkungsgeschichten in ihrer medialen Präsentation und Repräsentation besonderes Augenmerk gelegt.

Methoden

Grundsätzlich Präsenzvorlesungen. An drei Terminen werden Videos zum eigenen Studium auf TUWEL hochgeladen. Inputs werden anhand von Filmausschnitten und Texten erweitert.

Prüfungsmodus

schriftlich

Weitere Informationen

Termine:

dienstags, von 09.00 bis 11.00 Uhr s.t., Informatik-HS, Treitlstraße 3

ACHTUNG : Es gelten ausschließlich diese Termine

VO Exil und Emigration

  • Univ.Ass.in Mag.a Dr.in Ingrid Holzschuh
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2,0
ECTS
2,0
LVA Nummer
251.270
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage die kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Kontexte von Exil und Emigration zu analysieren und deren Einfluss auf architektonische und künstlerische Entwicklungen vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu bewerten.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Exil und Emigration

Die Lehrveranstaltung wird als Ringvorlesung abgehalten. Ausgewiesene Expert*innen aus den Bereichen Architektur-, Kunst- und Kulturgeschichte sowie verwandte Disziplinen geben spannende Einblicke in die vielfältigen Aspekte von Exil und Emigration. Der thematische Bogen reicht von den Auswirkungen von Flucht und Vertreibung auf das Leben und Werk von Architekt*innen, Fotograf*innen, über transnationale Netzwerke und Wissenstransfer bis hin zu Fragen kultureller Identität, Erinnerung und der Bedeutung von Exil für die Entwicklung von Architektur, Kunst und Gestaltung im 20. und 21. Jahrhundert.

Methoden

Die Lehrveranstaltung wird als Ringvorlesung abgehalten um interdisziplinäre Perspektiven zu vermitteln und die Fähigkeit zu stärken, historische Prozesse kritisch zu reflektieren und in einen transnationalen Zusammenhang einzuordnen. Die Vorträge werden sowohl in Deutsch als auch in Englisch gehalten.

Prüfungsmodus

mündlich

VO Forum Kunstgeschichte

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
  • Univ.Ass. Tristan Hunt Dipl.-Ing.
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2,0
ECTS
2,0
LVA Nummer
251.219
Format der Abhaltung
Hybrid
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, die im Modul debattierten kunst- und architekturhistorischen Frage- und Problemstellungen auf zeitgenössisch aktuelle Themenfelder zu übertragen und so die Relevanz des Gelernten zu ermitteln und einzuordnen.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Das Modul Architektur- und Kunstgeschichte (LV-Nummer 251.692) beschäftigt sich im Wintersemester 2026 mit dem Burgtheater und dessen Lage am Ring.

Eine ausführliche Erläuterung der Inhalte finden Sie in der Modulbeschreibung.

Im „Forum“ (LV-Nummer 251.219) werden wir an unterschiedlichen Führungen teilnehmen. Darüber hinaus werden wir gemeinsam einen themenspezifischen Film anschauen und diskutieren sowie ein Theaterstück im Burgtheater besuchen.

Eine ausführliche Erläuterung der Inhalte finden Sie in der Modulbeschreibung.

Das „Forum“ (LV-Nummer 251.219) nutzen wir als diskursives Format, in dem wir Wissenschaftler*innen einladen ihre Ergebnisse ihrer Forschungen um das Thema des Moduls mit kulturhistorischen Fragestellungen zu kontextualisieren. Darüber hinaus werden wir einen Film aus jener Zeit zeigen und diskutieren.

Methoden

Diskussion

Prüfungsmodus

schriftlich

VU Modul Architektur- und Kunstgeschichte

  • Univ.Ass. Tristan Hunt Dipl.-Ing.
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
8,0
ECTS
10,0
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, aufbauend auf prominenten Themen der Architekturgeschichte und konkreten Forschungsaufgaben das breite Spektrum an terminologischen und methodischen Aspekten zu erkennen, die Fähigkeit zu wissenschaftlichen Fragestellungen und Argumentationsstrategien zu entwickeln, einen angemessenen Umgang mit Forschungsliteratur und Archivalien zu erlernen sowie die Kompetenz bei mündlicher und schriftlicher Präsentation zu verbessern. Das Modul versteht sich als Beitrag zu einer forschungsgestützten Lehre mit praxisnahem Anspruch.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Was für ein Theater?!

Das Burgtheater in Wien befindet sich an einer neuralgischen Stelle innerhalb der Ringstraßenzone. In den kommenden Jahren wird die Wiener Ringstraße umgestaltet und aufgewertet werden, um mehr Platz zum Radeln und Flanieren zu bieten. Im Wintersemester 2026 widmet sich das Modul Architektur- und Kunstgeschichte (LV-Nummer 251.692) diesem berühmten historischen Theaterbau und dessen Lage am Ring. Es interessieren uns besonders Fragestellungen der Architektur- und Städtebau- sowie der Kunstgeschichte.

Die Ringstraßenzone entstand auf dem ehemaligen Glacis, als die Stadtmauer ab 1858 zu demolieren begonnen wurde und fungiert als Bindeglied zwischen der Innenstadt und den ehemaligen Vorstädten. Über die unverbauten Flächen des Glacis wurde ein Masterplan gelegt, bei der die Ringstraße das städtebauliche Rückgrat bildet. Einer von zahlreichen Monumentalbauten diese Prachtstraße des 19. Jahrhunderts ist das Burgtheater, geplant von Gottfried Semper und Carl Freiherr von Hasenauer.

Im Modul richten wir den Blick auf das Theatergebäude und seine städtebauliche Stellung. Die Studierenden werden durch eingehende Betrachtung, Analyse und Fragen angehalten, das Gebäude in seiner Gesamtheit wie auch dessen architektonische Ausgestaltung und städtebauliche Situation zu untersuchen. Dies gelingt auf architektonischer Ebene durch die Kenntnis und Anwendung von fachspezifischen Begriffen (Termini). Um die städtebauliche Situation des Monumentalbaus zu verstehen und zu interpretieren, werden wir unterschiedliche Methoden zur Schärfung der Stadtwahrnehmung anwenden. Wir sind davon überzeugt, dass diese Grundkenntnisse im Werkzeugkasten von Architekt:innen nicht fehlen dürfen.

Das Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Architektur und Städtebau gemeinsam zu denken, ein Verständnis für die Komposition von Gebäuden, Fassaden und städtebaulichen Situationen zu entwickeln und die komplexe Entstehungsgeschichte von Monumentalbauten wie des Burgtheaters anschaulich darzustellen. Auf diese Weise wird eine Grundlage geschaffen, mit der im Heute agierende Architekt:innen schlüssig und nachhaltig im historischen Bestand intervenieren können.

Das Modul Architektur- und Kunstgeschichte (LV-Nummer 251.692) setzt sich aus folgenden Lehrveranstaltungen zusammen:

Im Rahmen des „Seminars“ (LV-Nummer 251.217) analysieren wir die Fassaden des Burgtheaters auf das Genaueste. In Gruppenarbeit werden Fassaden nachgezeichnet und wesentliche architektonische Bestandteile untersucht. Diese Untersuchung betrifft vor allem das architektonische Vokabular, mit dem die Fassaden gestaltet, ja komponiert wurden. Das Vokabular, mit dem große Fassadenflächen in ein architektonisches System überführt, durch diese Gliederung in eine Ordnung gebracht wurde und so eine Lesbarkeit bereitgestellt hat.

In der „Werkstatt“ (LV-Nummer 251.215) werden wir uns mit der städtebaulichen Situation des Burgtheaters aufgrund intensiver Begehungen und Analysen auseinandersetzen. Ziel ist es, Bewegungsmuster durch die Stadt zu erfassen und zu analysieren. Stärken und Schwächen werden herausgearbeitet sowie Verbesserungsvorschläge für die Zukunft gemacht.

In der Lehrveranstaltung „Methoden“ (LV-Nummer 251.216) werden die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens vorgestellt und verschiedene methodische Ansätze diskutiert.

Im „Forum“ (LV-Nummer 251.219) werden wir an unterschiedlichen Führungen teilnehmen. Darüber hinaus werden wir gemeinsam einen themenspezifischen Film anschauen und diskutieren sowie ein Theaterstück im Burgtheater besuchen.

Prüfungsmodus

schriftlich und mündlich

VU Methoden Kunstgeschichte

  • Univ.Ass.in Dipl.Ing.in Mag.a phil. Theresa Knosp
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
1,5
ECTS
2,0
LVA Nummer
251.216
Format der Abhaltung
Hybrid
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage wissenschaftliche Texte zu verfassen, grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen wie Literatur- und Quellenrecherchen, insbesondere kunsthistorische Methoden, zu kennen und anzuwenden, sowie Grundbegriffe des Faches Kunstgeschichte kritisch zu hinterfragen und selbstständig anzuwenden. Die Studierenden werden hinsichtlich der zu haltenden Referate zum "Seminar" zu verschiedenen Strategien eines Referates, aber auch des wissemschaftlichen Arbeitens allgemein herangeführt. Dazu zählen ebenso grundlegende Kenntnisse der Architekturbeschreibung und -analyse, Hilfestelllungen zur Erarbeitung eines Forschungsstandes und Quellenlage, oder auch der Formulierung einer Forschungsfrage. Die Lehrveranstaltung wird modulbegleitend zum "Seminar" abgehalten und vermittelt Inhalte zur Gliederung und des Vorgehens beim Referat, sowie zur schriftlichen Arbeit.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung ist auf das Seminar des „Moduls Architektur- und Kunstgeschichte“ abgestimmt. Eine ausführliche Erläuterung der Inhalte finden Sie in der Modulbeschreibung.

Methoden

Einführung in die grundlegenden Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens und Kennenlernen kunsthistorischer Methoden.

Prüfungsmodus

schriftlich und mündlich

SE Werkstatt Kunstgeschichte

  • Univ.Ass. Tristan Hunt Dipl.-Ing.
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2,5
ECTS
3,0
LVA Nummer
251.215
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, Bewegungsmuster im Stadtraum zu erkennen, zu erfassen und visuell darzustellen. Zudem können sie den städtebaulichen Einfluss historischer Monumentalbauten einordnen und verstehen.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Das Modul Architektur- und Kunstgeschichte (LV-Nummer 251.692) beschäftigt sich im Wintersemester 2026 mit dem Burgtheater und dessen Lage am Ring.

Eine ausführliche Erläuterung der Inhalte finden Sie in der Modulbeschreibung.

In der „Werkstatt“ (LV-Nummer 251.215) werden wir uns mit der städtebaulichen Situation des Burgtheaters aufgrund intensiver Begehungen und Analysen auseinandersetzen. Ziel ist es, Bewegungsmuster durch die Stadt zu erfassen und zu analysieren. Stärken und Schwächen werden herausgearbeitet sowie Verbesserungsvorschläge für die Zukunft gemacht.

Methoden

Recherche, Diskussionen, Exkursionen, Bildanalyse, Plakatgestaltung

Prüfungsmodus

prüfungsimmanent

SE Seminar Bachelor Baukultur

  • Univ.Ass.in Mag.a Dr.in Ingrid Holzschuh
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
3,5
ECTS
5,0
LVA Nummer
251.871
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, eine wissenschaftliche Arbeit selbstständig zu organisieren, eigenständig zu einem Thema zu recherchieren und ihre Forschungsergebnisse schriftlich und mündlich zu präsentieren.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

LIVING ARCHIVE

Das Seminar "Living Archive" wird in Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien (Az W) und deren Sammlungsleiterin Monika Platzer durchgeführt. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Arbeit mit Originalquellen im Archiv des Az W. Durch die eigenständige Recherche sollen die Studierenden ein vertieftes Verständnis für historische Entwurfsprozesse, räumliche Praktiken und ihre kulturellen Zusammenhänge entwickeln. Ziel des Seminars ist es das Archiv des Az W nicht als passiven Speicher zu verstehen, sondern als aktives Instrument zur Bearbeitung gegenwärtiger räumlicher Fragestellungen.

Die Studierenden übersetzen und interpretieren ihre Arbeit mit den Archivobjekten in unterschiedlichen gestalterischen und forschungsbasierten Formaten. Neben dem Verfassen einer schriftlichen Arbeit sind hier Formate wie etwa Filme, Collagen, Dioramen, Modelle, Texte sowie räumliche oder künstlerische Interventionen möglich. Zur fachlichen Unterstützung werden Expert*innen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen (Medienwissenschaft, Kunstwissenschaft, etc.) zu Zwischenpräsentationen eingeladen. Diese treten mit den Studierenden in Austausch und begleiten ihre Arbeit inhaltlich und methodisch.

Methoden

Nach einer inhaltlich thematischen Einführung erfolgt die Vergabe von Einzelthemen mit Bezug zu originalen Archivobjekten. Die Anleitung ins wissenschaftliche Arbeiten vermittelt: methodische Ansätzen, Anleitung im Recherchieren und Umgang mit Quellen (Literatur, Datenbanken, Institutionen etc.) sowie der Hilfestellung in der Strukturierung des zu behandelnden Themas. Methodisch verbindet das Seminar: archivarische Recherche, theoretische Reflexion in Form einer schriftlichen Arbeit und experimentelle Entwurfsarbeit. Neben einer schriftlichen Arbeit sollen die recherchierten Inhalte ebenfalls in räumliche bzw. kuratorische Formate in Form einer Entwurfsarbeit übersetzt werden, dabei können Modelle, Zeichnungen, Installationen, Mapping-Projekte, Filme oder hybride digitale Arbeiten entstehen.

Prüfungsmodus

prüfungsimmanent

SE Seminar Bachelor Kunstgeschichte

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
3,5
ECTS
5,0
LVA Nummer
251.872
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage eine Forschungsfrage zu entwickeln und diese in einem selbstständig verfassten wissenschaftlichen Text zu erörtern. Die Studierenden werden im Seminar in die wissenschaftliche Recherche sowie in wissenschaftliche Textarbeit eingeführt. Dank der Auseinandersetzung mit Grundlagentexten der Forschungsliteratur sind Studierende in der Lage, theoretische Ansätze fundiert auf (Kunst)Werke zu übertragen und methodisch eigene, objektbezogene Überlegungen zu formulieren.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Moderne Wohnkulturen. Von der Tapete bis zum Bebauungsplan

Die Mustersiedlung in der Napraforgó Straße in Budapest steht paradigmatisch für die Vorstellungen der Moderne vom Wohnen. Die Mustersiedlung entstand 1931 und präsentierte Muster- und Einfamilienhäuser. Ihr Ziel war es – im Einklang mit den Aufgaben weiterer Mustersiedlungen, wie etwa der Werkbundsiedlung in Wien – Antworten auf die Fragen und Probleme des Wohnens in einer Epoche der raschen Modernisierung, Urbanisierung und Industrialisierung zu finden. Zu den Architekt:innen, die an den 22 Häusern der Siedlung arbeiteten, zählen unter anderem international bekannte Vertreter:innen des Neuen Bauens wie József Fischer, Farkas Molnár, Eszter Pécsi und Virgil Bierbauer.

Eine Ausstellung im postmodernen Gebäude des Collegium Hungaricum Wien präsentiert ab Jänner 2026 die Häuser der Siedlung. Im Rahmen der Ausstellung werden Aspekte der Geschichte des Neuen Bauens und deren Relevanz für die heutige Zeit untersucht. Einzelne Bauten der Mustersiedlung „Napraforgó Straße“ sowie die Geschichte ihrer Entstehung und Bewohnung werden erforscht.

Studierende der Lehrveranstaltung arbeiten gemeinsam mit dem Collegium Hungaricum, dem Architekturzentrum in Budapest und dem kuratorischen Team der Ausstellung an der Konzeption der Ausstellung sowie an verschiedenen Ausstellungsmaterialien. Die wissenschaftliche und praktische Arbeit der Studierenden wird im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

Gemeinsam werden wir die Mustersiedlung „Napraforgó Straße“ sowie relevante Archive in Budapest erkunden. Während des Semesters werden wir in Gruppen an Texten, Fotoserien und Skizzen zu einzelnen Aspekten der Ausstellung arbeiten. Am Ende des Semesters werden die Einheiten der Lehrveranstaltung im Collegium Hungaricum stattfinden, wo die Studierenden ihre Ideen in die kuratorische Konzeption einfließen lassen können.

Die Unterrichtssprache im Seminar ist Deutsch, jedoch werden wir auch englische Texte lesen.

Methoden

Grundlegend für das Seminar ist das Erlernen des methodischen, wissenschaftlichen Arbeitens. Während des Semesters lernen Studierende sowohl fachübergreifende, als auch spezifisch kunst- und architekturhistorische Methoden kennen. Studierende werden close reading Techniken aneignen und in die akribische Textanalyse eingeführt. Sie erlernen im Kontext der historischen und zeitgenössischen Feminismen diskursanalytische Ansätze. Die Fähigkeit zur ideologiekritischen Raumbeschreibung mit einem Fokus auf die gegenderte Nutzung und Wahrnehmung von Architekturen wird u. a. mithilfe der Methoden Rezeptionsästhetik, Raumphänomenologie, Architekturpsychologie erarbeitet. An den Kunstwerken sollen die Ikonographie und Struktur- und Formanalysen erprobt werden. Das Ziel der Lehrveranstaltung ist, übergeordnete, abstrakte Fragestellungen auf einen eigenen Forschungsgegenstand anzuwenden und in einer schriftlichen Arbeit zu diskutieren.

Prüfungsmodus

prüfungsimmanent

SE Baukulturelle Praxis

  • Univ.Ass.in Mag.a Dr.in Ingrid Holzschuh
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2,0
ECTS
3,0
LVA Nummer
251.254
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage wissenschaftliche Methoden der Architektur- und Stadtgeschichtsforschung anzuwenden und die Ergebnisse in eine textliche Form zu fassen. Der Umgang mit visuellen und textlichen Daten und deren Präsentation in einem digitalen Tool ermöglichen den Studierenden die Fähigkeit Inhalte verdichtet, kurz und prägnant zu vermitteln.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Wien im Umbau, Fotodokumente 1930-1960

Im Seminar „Baukulturelle Praxis“, die in Kooperation mit dem Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA) durchgeführt wird, untersuchen wir anhand historischer Fotografien ausgewählte Wiener Straßenräume. Fotografien aus der Sammlung des Wiener Straßenbauamtes werden gesichtet, zugeordnet und im Stadtplan verortet. Auf diese Weise wird die Entwicklung und der Umbau Wiener Straßenräume im Zeitraum von 1930 bis 1960 dokumentiert. Ergänzend werden die abgebildeten Bauten und Straßenräume sowohl grafisch als auch textlich beschrieben. Die Ergebnisse werden für die digitale Wissensplattform Wiki Wien aufbereitet und dort eingepflegt.

Das Seminar ist als Labor und Experimentierfeld angelegt, in dem über die Erzählungen von Bauten und deren Visualisierungen intensiv nachgedacht werden kann ebenso werden verschiedene Methoden möglicher Präsentationen ausgelotet.

Methoden

Analyse, Bildbeschreibung, Herstellung von Bildmaterial, Verfassen von Texten, Entwicklung verschiedener Darstellungs- und Präsentationskonzepte

Zwischen- und Schlußpräsentationen unter Anwesenheit von Expert*innen

Prüfungsmodus

prüfungsimmanent

SE Seminar Kunstgeschichte

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2,5
ECTS
3,0
LVA Nummer
251.217
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage eine Auswahl von wichtigen Fachtermini der Architektur- und Kunstgeschichte zu erkennen und zu beschreiben. Sie werden befähigt, Bauelemente und deren fachgerechter Bezeichnung innerhalb der Entwicklung der europäischen Architektur von der Antike bis heute einzuordnen und deren dekorativen wie auch ikongrafischen Wert zu dechiffrieren und zu verstehen.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Das Modul Architektur- und Kunstgeschichte (LV-Nummer 251.692) beschäftigt sich im Wintersemester 2026 mit dem Burgtheater als architektonischer Baustein der Ringstrasse und dessen städtebaulicher Einfügung.

Eine ausführliche Erläuterung der Inhalte finden Sie in der Modulbeschreibung.

Im Rahmen des „Seminars“ (LV-Nummer 251.217) untersuchen die Teilnehmenden des Seminars ein besonderes architektonisches Element. Dieses wird beschrieben und in seiner Anwendung untersucht wie auch seine historische Verwendung innerhalb der Architekturgeschichte verfolgt. In der Zusammenschau aller betrachteten Elemente beginnt die Fassade des Burgtheaters zu sprechen. Die konkrete Auseinandersetzung an einem Gebäude des späteren 19. Jahrhunderts erlaubt ein breites Verständnis von angewandten Dekorationselemente der europäischen Architektur. Durch eine präzise zeichnerische Darstellung wird die - über Jahrhunderte wesentliche - Verwendung der ausgewählten Dekorationsformen anschaulich erläutert.

Methoden

Recherche, Analyse, Referate, Dokumentation, Diskussionen

Prüfungsmodus

schriftlich und mündlich

SE Diplomseminar – Kunstgeschichte

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
  • Univ.Ass.in Mag.a Dr.in Ingrid Holzschuh
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2,0
ECTS
3,0
LVA Nummer
251.232
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage fachspezifische Fragen zu erkennen und eine inhaltlich klar strukturierte, wissenschaftlich korrekte Diplomarbeit auszuarbeiten.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Diskussion der Aufgabenstellung und der Probleme aus dem Themenkreis der Diplomarbeit.

Methoden

Hilfestelllung bei der Themenfindung, Diskussion der Texte der Diplomarbeit in Einzelgesprächen, Unterstützung bei der Entwicklung von Forschungsfragen, Unterstützung bei der Bblitoheks- udn Archivrecherche, regelmäßiges Feedback zu Teilabgaben.

Prüfungsmodus

schriftlich und mündlich

UE Museum Talks

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
  • Univ.Ass. Tristan Hunt Dipl.-Ing.
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2,0
ECTS
2,5
LVA Nummer
251.681
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, Grundkenntnisse zur Konzeption und Gestaltung von Ausstellungen, Museen und Sammlungen zu erkennen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Museum Talks" (WS 26/27) besuchen wir die Sammlungen des Kunsthistorischen Museums in Wien. Wir werden uns mit der Architektur des Museums, der Geschichte der Sammlung sowie mit bekannten und unscheinbaren Objekten im KHM auseinandersetzen. Die Kunstwerke im KHM werden sowohl als autonome Gegenstände als auch als Bestandteile eines institutionellen Displays betrachtet. Die Lehrveranstaltung verknüpft somit Fragestellungen der Kunstgeschichte, der kuratorischen Arbeit und der Ausstellungsarchitektur miteinander.

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Inhalt der Lehrveranstaltung

Die Studierenden erlernen vor Ort die Fähigkeiten zur Bildanalyse, insbesondere zur form- und strukturanalytischen, ikonographischen und ikonologischen Auslegung eines Bildes. Sie lernen sowohl das Gebäude der wichtigsten historischen Kunstsammlung Österreichs kennen, wie sie sich auch setzen mit der Präsentation von Kunst in diesem Gebäude auseinandersetzen.

Methoden

Diskussion vor Originalen, Anregung zum eigenständigen Sehen und Beschreiben von Kunstwerken. Anregung zur Diskussion und Fragen zu stellen sowie diese hinreichend zu formulieren.

Methodisch ist die Lehrveranstaltung als intensives Gespräch in situ gestaltet. Von den Studierenden wird eine motivierte Auseinandersetzung mit Kunstwerken, das Erlernen und Anwenden der Fachterminologie sowie die Entwicklung der Fähigkeit zur Fragestellung erwartet.

Prüfungsmodus

prüfungsimmanent

EX Exkursion Architektur- und Kunstgeschichte

  • Univ.Prof. Dipl.Ing. Mag.phil. Dr.sc.ETH Harald R. Stühlinger
  • Univ.Ass.in Mag.a Dr.in Ingrid Holzschuh
WS 2026

Merkmale

Semesterwochenstunden
2,0
ECTS
2,0
LVA Nummer
251.781
Format der Abhaltung
Präsenz
Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, die Grundkenntnisse, die sie über die Architektur-, Städtebau- und Kunstgeschichte in Salzburg kennengelernt haben, auf andere Städte anzuwenden respektive zu übertragen. Ausgehend von der Beschreibung werden die Bauten und städtebaulichen Ensembles als Anschauungsobjekte in architektonischer wie auch städtebaulicher Sicht zeitlich eingeordnet. Darüber hinaus wird die Fachterminologie angewandt und vertieft. Kritisches Fragen und Hinterfragen sind während der Exkursion ebenso relevant wie das Erproben und Anwenden der Fähigkeit sich sprachlich und fachlich gut auszudrücken.

Link

Inhalt der Lehrveranstaltung

BURGSALZ. SALZBURG - PERSPEKTIVENWECHSEL
02. bis 06. November 2026

Wir wollen auf unserer Exkursion nach Salzburg die Stadt, ihre politische Geschichte, ihre Architektur und ihren Städtebau (historisch wie zeitgenössisch) sowie ihre Kunstwerke genauso untersuchen wie auch die Medialisierung dessen in all seinen Facetten. Gerade die touristischen Prime-Vermarktungsprodukte W. A. Mozart, Salzburger Festspiele, "The Sound of Music" und Salzburger Nockerl geben Anlass darüber nachzudenken, wie sich Branding, Overtourism sowie die Rolle einer Zentralstadt auf die kreative Arbeit im Bauen und in der Kunst niederschlagen. Stadtspaziergänge werden uns zu den historisch wichtigsten und zeitgenössisch interessantesten Orten der Kunst und Architektur führen, gemeinsame Diskussionen erschliessen die besichtigten Objekte und lassen sie dadurch besser verstehen und gemeinsame Aktivitäten (u.a. Theaterbesuch) bereiten die Basis für ein kollegial-professionelles Klima.

Methoden

Diskussionen vor Ort - vor Bauten, städtebaulichen Situationen, Kunstwerken. Präsentationen von Studierenden.

Prüfungsmodus

prüfungsimmanent