Lehrveranstaltungen

Aktuelle Tendenzen in der Architektur
WS 2021/2022 | 251.678 VO | 1.0 h | 1.0 EC | LVA Nummer 251.678 im TISS
Univ.Prof. Dr.phil. Mag.art. Robert STALLA

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, die im Modul debattierten (kunst-)historischen Frage- und Problemstellungen auf zeitgenössisch aktuelle Themenfelder zu übertragen und so die Relevanz des Gelernten zu ermitteln.

Das Modul Architektur- und Kunstgeschichte widmet sich im Wintersemester 2019/20 der Geschichte des Wohnbaus. In der zugehörigen Ringvorlesung (Aktuelle Tendenzen in der Architektur und Kunstgeschichte) werden durch Vorträge von Fachleuten benachbarter Disziplinen aktuelle – in Theorie und Praxis relevante – Fragen behandelt.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Die Ringvorlesung ist mit dem konkreten Forschungsthema des Moduls inhaltlich eng verknüpft. Ergänzend zum Seminarangebot werden in der Ringvorlesung gemeinsam mit eingeladenen Expertinnen und Experten Aktuelle Tendenzen in der Architektur aufgezeigt und diskutiert. In eigenständig formulierten Essays reflektieren die Studierenden themenrelevante Fragestellungen und beziehen inhaltlich Stellung.

 

Architektur- und Kunstgeschichte 1
WS 2021/2022 | 251.866 VO | 3.0 h | 3.0 EC | LVA Nummer 251.866 im TISS
Univ.Prof. Dr.phil. Mag.art. Robert STALLA

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, anhand exemplarischer Untersuchungen aus Kunst und Architektur einen Überblick von der Antike bis ins 18.Jahrhundert zu analysieren..

Inhalt der Lehrveranstaltung
Anhand exemplarischer Untersuchungen aus Kunst und Architektur soll ein Überblick von der Antike bis ins 18.Jahrhundert gegeben werden.

Methoden
Power Point, Diskussionen, Architektur Analyse

 

Vertiefung Architekturgeschichte — Interuniversitäres Seminar
WS 2021/2022 | 251.680 SE | 2.0 h | 2.5 EC | LVA Nummer 251.680 im TISS
Univ.Prof. Dr.phil. Mag.art. Robert STALLA; Univ.Ass. M.A. Thomas MOSER

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, am Diskurs über exemplarische Spezialthemen der Architekturgeschichte argumentativ teilzunehmen und wissenschaftliche Arbeitsmethoden selbstständig anzuwenden.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Das „Modul Architektur- und Kunstgeschichte“ widmet sich im Wintersemester 2021/22 Architekturgeschichte der Passions- und Festspielkultur.

Im Seminar „Vertiefung Architekturgeschichte“ analysieren wir gemeinsam mit den Studierenden die Genese von Bauaufgaben anhand markanter Beispiele und beleuchten zentrale ProtagonistInnen der Architekturgeschichte. Im Zentrum stehen für uns dabei typologische Ausprägungen, ihre sich wandelnde gesellschaftliche Bedeutung sowie unterschiedliche Entwurfs- und Nutzungspraktiken, die immer auch Hinweise bieten auf sich historisch verändernde Konzepte von Urbanität, einer Sozial- und Nutzungsgeschichte sowie dem Spannungsfeld von Öffentlichkeit und Privatheit. Im Rahmen des Seminars halten die Studierenden Referate über den Stand ihrer Forschungsarbeit, beteiligen sich an Diskussionen und erarbeiten über das Semester eine Seminararbeit; sie werden in ausführlichen Sprechstunden individuell betreut.

Methoden

Referate, Diskussionen

 

Modul Architektur- und Kunstgeschichte
WS 2021/2022 | 251.692 MOD | 8.0 h | 10.0 EC | LVA Nummer 251.692 im TISS
Univ.Prof. Dr.phil. Mag.art. Robert STALLA; Univ.Ass. Dipl.-Ing. Markus GESIERICH

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, aufbauend auf prominenten Themen der Architekturgeschichte und konkreten Forschungsaufgaben das breite Spektrum an terminologischen und methodischen Aspekten zu erkennen, die Fähigkeit zu wissenschaftlichen Fragestellungen und Argumentationsstrategien zu entwickeln, einen angemessenen Umgang mit Forschungsliteratur und Archivalien zu erlernen sowie die Kompetenz bei mündlicher und schriftlicher Präsentation zu verbessern. Das Modul versteht sich als Beitrag zu einer forschungsgestützten Lehre mit praxisnahem Anspruch.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Zwischen Cultural Heritage und Eventtourismus – Eine Architekturgeschichte der Passions- und Festspielkultur 

Skandalkünstler Jonathan Meese darf Wagners ‚Parsifal‘ doch nicht inszenieren! Ein Moslem als Jünger in Oberammergau! Die Buhlschaft in Salzburg dieses Jahr mit kahlgeschorenem Haupt! Die prestigeträchtigen Passions- und Festspiele sind heute immer eine Schlagzeile im Feuilleton wert. Viele von Ihnen genießen Weltruhm und locken schon seit mehr als hundert Jahren ein internationales Publikum etwa nach Salzburg, Erl, Oberammergau oder Bayreuth. Das idmet sich dieses Wintersemester der Passions- und Festspielkultur und ihren stets repräsentativen Bauten. Zuletzt haben die Avantgardearchitekturen von Delugan Meissl in Erl (2012) und Coop Himmelb(l)au (2010) in München, aber auch die Entwürfe von Zaha Hadid und Karl-Heinz Schommer (2008 und 2004) für das auf Eis gelegte Festspielhausprojekt in Bonn offengelegt, welch enorme Ambitionen und Ansprüche mit den Bauten verbundenen sind.

Die Tradition christlicher Passionsspiele reicht bis zu den mittelalterlichen Mysterienspielen zurück, eine eigene Bautradition zeichnet sich indes aber erst in der Frühen Neuzeit ab. Mitte des 19. Jahrhunderts setzen Richard Wagners Überlegungen zu einer spezifischen Architektur für seine Opern und Gottfried Sempers folgende Entwürfe völlig neue Maßstäbe. Bereits zu dieser Zeit wird unter nationalistischen Vorzeichen das identitätsstiftende Potential der Festspielkultur deutlich, das sich in den Neugründungen und Bauprojekten nach Ende des zweiten Weltkriegs ebenso zeigt wie in den Passionsspielverboten der Nationalsozialisten und der Sprengung des Höritzer Festspielhauses 1966 durch die Kommunisten. Heute verfügt jedes Bundesland in Österreich über eigene Passions- und Festspiele, die architektonisch entsprechend selbstbewusst zur Sichtbarkeit gebracht werden.

Die saisonale Gebundenheit der Bauten wirft aber auch bedeutende Fragen wie die nach etwaigen Zwischennutzungen auf. Wirtschaftliche Faktoren spielen für ländliche Standorte sogar noch eine gewichtigere Rolle als etwa in Salzburg, wenn in nur wenigen Wochen mehrere zehntausend Touristen für die moderne Eventsommerfrische anreisen. Ganze Infrastrukturen mit gewaltigen Parkhäusern und noblen Hotelanlagen wurden für diesen ephemeren Massentourismus errichtet. All diese Faktoren haben insbesondere die jüngeren architektonischen Leuchtturmprojekte seit der Nachkriegszeit zu berücksichtigen – und das möglichst ohne, dabei das mitvermarktete pittoreske Landschaftsbild zu beeinträchtigen.

Im Seminar „Vertiefung Architekturgeschichte“ analysieren wir gemeinsam mit den Studierenden die Genese von Bauaufgaben anhand markanter Beispiele und beleuchten zentrale ProtagonistInnen der Architekturgeschichte. Im Zentrum stehen für uns dabei typologische Ausprägungen, ihre sich wandelnde gesellschaftliche Bedeutung sowie unterschiedliche Entwurfs- und Nutzungspraktiken, die immer auch Hinweise bieten auf sich historisch verändernde Konzepte von Urbanität, einer Sozial- und Nutzungsgeschichte sowie dem Spannungsfeld von Öffentlichkeit und Privatheit. Im Rahmen des Seminars halten die Studierenden Referate über den Stand ihrer Forschungsarbeit, beteiligen sich an Diskussionen und erarbeiten über das Semester eine Seminararbeit; sie werden in ausführlichen Sprechstunden individuell betreut.

Die Lehrveranstaltung „Projektseminar und Seminarwerkstatt“ ist auf das Vertiefungsseminar abgestimmt und soll den Modul-TeilnehmerInnen durch das gemeinsame Erarbeiten von Hintergrundwissen eine Vertiefung ermöglichen und ein Forum für gemeinsame Diskussionen zum heurigen Forschungsthema darstellen. Zusammen werden wir grundlegende Texte besprechen und im Rahmen von (virtuellen) Exkursionen ausgewählte historische Architekturdarstellungen und -traktate in Archiven besichtigen. Darüber hinaus werden die Studierenden dabei begleitet, die Ergebnisse ihrer Arbeiten des Seminars „Vertiefung Architekturgeschichte“ auf Plakate zu übertragen und im Rahmen einer Plakatausstellung am Semesterende zu präsentieren.

Ergänzend zu unserem Seminarangebot wollen wir in der Ringvorlesung „Aktuelle Tendenzen in der Architektur“ gemeinsam mit eingeladenen Expertinnen und Experten zeitgenössische Aspekte, denkmalpflegerische Fragen und aktuelle Forschungsfelder aufzeigen und diskutieren.

In der modulbegleitenden Lehrveranstaltung „Methodologie und Terminologie“ werden grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen, Fachtermini und Methodiken des Faches Kunstgeschichte vermittelt. Hierdurch werden die TeilnehmerInnen u.a. im Hinblick auf die im Vertiefungsseminar zu haltenden Referate und die zu schreibenden Hausarbeiten vorbereitend unterstützt.

Methoden

(Virtuelle) Exkursionen, Diskussionen, Referate, Seminararbeit, Plakaterstellung

 

Seminar für Diplomanden
WS 2021/2022 | 257.067 SE | 2.0 h | 3.0 EC | LVA Nummer 257.067 im TISS
Univ.Prof. Dr.phil. Mag.art. Robert STALLA

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, fachspezifische Fragen zu erkennen und eine inhaltlich klar strukturierte, wissenschaftlich korrekte Diplomarbeit auszuarbeiten.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Diskussion der Aufgabenstellung und der Probleme aus dem Themenkreis der Diplomarbeit.

Methoden
Hilfestelllung bei der Themenfindung, Diskussion der Texte der Diplomarbeit in Einzelgesprächen, Unterstützung bei der Entwicklung von Forschungsfragen, Unterstützung bei der Bblitoheks- udn Archivrecherche, regelmäßiges Feedback zu Teilabgaben.

 

Seminar für Dissertanten
WS 2021/2022 | 257.068 SE | 2.0 h | 3.0 EC | LVA Nummer 257.068 im TISS
Univ.Prof. Dr.phil. Mag.art. Robert STALLA

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage nach Erhalt einer wissenschaftlichen Betreuung und Anleitung, eine methodisch und fachlich einwandfreie Dissertation aus dem Berreich Kunst- und Architekturgeschichte zu erstellen.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Einführung in die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens. Diskussion der fachspezifischen Fragestellungen und Literatur. Präsentation von Teilergebnissen und Zwischenberichten aus dem Themenkreis der Dissertation

Methoden
Regelmäßige Diskussion von fachrelevanten Fragestellungen, Teilabgaben, Präsentation von Teilergebnissen in mündlicher und schrftliche Form, Feedback

 

Kunstgeschichtliche Übungen in Museen und Sammlungen
WS 2021/2022 | 251.681 UE | 2.0 h | 2.5 EC | LVA Nummer 251.681 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, nachdem sie einen Überblick über die Wiener Museen und Sammlungen erhalten haben, Kunstwerke zu beschreiben und zu verstehen. Ziel ist die Schulung des künstlerischen Wahrnehmungsvermögens.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Die Studierenden erhalten in 8-9 ca. zweistündigen Einzelveranstaltungen einen Einblick in den Reichtum der Wiener Sammlungen. Anhand der direkten Konfrontation mit den Originalen wird den Studierenden ein Überblick von der ägyptisch-antiken Kunst bis in die Moderne vermittelt. Auch Sonderausstellungen werden berücksichtigt. Angesprochen werden dabei die jeweilige Museums- und Sammlungsgeschichte, Formen der Präsentation und die Museums- und Ausstellungsarchitektur.

Methoden
Diskussion vor Originalen, Anregung zum eigenständigen Sehen und Beschreiben von Kunstwerken. Anregung zur Diskussion und Fragen zu stellen und zu formulieren.

 

Privatissimum für Diplomanden
WS 2021/2022 | 257.086 | 2.0 h | 3.0 EC | LVA Nummer 257.086 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage fachspezifische Fragen zu erkennen und eine inhaltlich klar strukturierte, wissenschaftlich korrekete Diplomarbeit auszuarbeiten.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Diskussion der Aufgabenstellung und der Probleme aus dem Themenkreis der Diplomarbeit.

Methoden
Hilfestelllung bei der Themenfindung, Diskussion der Texte der Diplomarbeit in Einzelgesprächen, Unterstützung bei der Entwicklung von Forschungsfragen, Unterstützung bei der Bblitoheks- udn Archivrecherche, regelmäßiges Feedback zu Teilabgaben.

 

Privatissimum für Dissertanten
WS 2021/2022 | 257.087 | 2.0 h | 3.0 EC | LVA Nummer 257.087 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage nach Erhalt einer wissenschaftlichen Betreuung und Anleitung, eine methodisch und fachlich einwandfreie Dissertation aus dem Berreich Kunst- und Architekturgeschichte zu erstellen.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Einführung in die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens. Diskussion der fachspezifischen Fragestellungen und Literatur. Präsentation von Teilergebnissen und Zwischenberichten aus dem Themenkreis der Dissertation in Einzelgesprächen.

Methoden
Regelmäßige Diskussion von fachrelevanten Fragestellungen, Teilabgaben, Präsentation von Teilergebnissen in mündlicher und schrftliche Form, Feedback

Prüfungsmodus
Schriftlich und Mündlich

Projektseminar und Seminarwerkstatt Architektur- und Kunstgeschichte
WS 2021/2022 | 251.677 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 251.677 im TISS
Univ.Ass. Dipl.-Ing. Markus GESIERICH

Lernergebnisse

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, vertiefendes Hintergrundwissen selbstständig zu erarbeiten, die Relevanz und Stichhaltigkeit wissenschaftlicher Thesen zu beurteilen und geeignete Darstellungsformen von Forschungsergebnissen für Plakatpräsentationen zu erstellen.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung „Projektseminar und Seminarwerkstatt“ ist auf das Seminar des „Moduls Architektur- und Kunstgeschichte“ abgestimmt und soll den Modul-TeilnehmerInnen durch das gemeinsame Erarbeiten von Hintergrundwissen eine Vertiefung ermöglichen und ein Forum für gemeinsame Diskussionen zum jeweiligen Semesterthema aber auch zur eigenen Seminararbeit darstellen. Die Studierenden entwickeln ihre Fähigkeiten zur kritischen Analyse historischer Bauten und Quellen sowie durch gemeinsame Lektüre-Diskussionen.

Zusammen erarbeiten und analysieren wir in Lektüreaufgaben und im Rahmen von (virtuellen) Besichtigungen in (digitalen) Archiven und (Online-)Sammlungen grundlegende Ideen und Konzepte aus den Themenkomplexen Architekturgeschichte, Architekturtheorie und Architekturdarstellung.

Darüber hinaus werden die Studierenden dabei begleitet, die Ergebnisse ihrer Arbeiten des „Vertiefungsseminars“ auf Plakate zu übertragen und im Rahmen einer Plakatausstellung, die in der Vergangenheit in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste, der Uni Wien, der KU Linz und zuletzt mit der Universitätsbibliothek der TU Wien stattfanden, jeweils am Semesterende zu präsentieren.

Methoden

(virtuelle) Exkursionen, Lektüreaufgaben, Diskussionen, Plakatgestaltung

 

 

Orientierungskurs und Gegenwartsarchitektur
WS 2021/2022 | 253.G61 VU | 2.0 h | 3.0 EC
Univ.Ass. Dipl.-Ing. Markus GESIERICH

Lernergebnisse

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage ihre Eignung hinsichtlich ihrer künstlerischen, technischen und wissenschaftlichen Interessen und Begabungen für das Studium zu reflektieren und ihre Studienwahl zu überprüfen. Sie haben Einblick in Aufbau, Organisation und Arbeitsweisen der Architekturausbildung an der Technischen Universität Wien, sowie in die Anforderungen und Perspektiven der Berufspraxis, erhalten. Durch das gemeinsame Arbeiten in Teams erwerben die Studierenden grundlegende soziale Kompetenzen, die den Einstieg in das Studium der Architektur unterstützen und erleichtern. Gleichzeitig sind sie ausgestattet mit einem Grundschatz an Themen, Worten, und Haltungen, um das Feld gegenwärtigen Architekturschaffens nachhaltig für sich selbst erschließen und ordnen zu können. Sie sind vertraut mit zeitkritischen Kernthemen, die für Architektinnen und Architekten im 20. und 21.Jahrhundert besonders wichtig waren bzw. sind.

 

Inhalt der Lehrveranstaltung

Das Modul beginnt mit einem geblockten Workshop (Orientierungskurs) vom 1.10.2021-08.10.2021, wo im Sinne einer ersten Orientierung ein Überblick über die Inhalte von Berufspraxis und Studium gegeben werden. Im Rahmen eines Workshops werden erste Erfahrung mit den Denk- und Arbeitsweisen in gestalterischen Prozessen gesammelt. Zudem erwerben die Studierenden im Rahmen von Bürobesuchen (Architekturbüros, Ämter, etc.) ein Verständnis für die reale Diversität der Praxis.

Coronabedingt gibt es in der ersten Woche zwei zeitlich getrennten Kohorten (A und B).

Die Gruppen mit dem Suffix -a gehören der Kohorte A an, die Gruppen mit dem Suffix -b demnach der Kohorte B.

Die Vorlesungen geben einen ersten Einblick in die Organisation der Fakultät (Institute und deren Schwerpunkte in Lehre und Forschung), in den Aufbau des Studiums und die Anforderungen an die Studierenden. In weiteren Vorträgen werden Berufsfelder und das Berufsbild von ArchitektInnen vorgestellt. Die Übungen und Workshops bieten eine erste Einführung in architektonisches Denken und Arbeiten. Es geht dabei nicht nur ums ‚Handwerk‘ der Architektur, sondern auch um seine Theorie, Geschichte etc. Die Aktivitäten, die dabei anhand von Analysen und einem ersten Entwurf geübt werden, umfassen das Beobachten, Wahrnehmen, Reflektieren, Recherchieren, Diskutieren, Präsentieren und Visualisieren. Die Aufgaben werden so gestellt, dass grundlegende Fähigkeiten der Abstraktion, des zwei- bzw. dreidimensionalen Denkens, des Umgangs mit Gestaltung im Verlauf und im Ergebnis der Übungen zum Tragen kommen.

Die VO Gegenwartsarchitektur zieht sich durch das ganze Semester; hier wird ein Raum zur theoretischen Reflexion über zeitkritische Problemstellungen sowie über aktuelle Tendenzen in der Architektur geboten. Die Studierenden setzen sich in aktivem Diskurs und kritischer Reflektion mit dem „Warum?“ der Architektur auseinander.

Wahlseminar Kunstgeschichte
WS 2021/2022 | 251.871 SE | 3.0 h | 5.0 EC | LVA Nummer 251.871 im TISS
Univ.Ass. M.A. Atreju ALLAHVERDY; Univ.Ass. M.A. Thomas MOSER

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, eine methodisch korrekte, wissenschaftliche Arbeit zu einem kunst- und architekturhistorischen Thema zu verfassen, sich mit fachrelevanter Literatur auseinandergesetzt und eine Anleitung zur Archiv- und Quellenrecherche erhalten…

Inhalt der Lehrveranstaltung

Anhand eines jährlich wechselnden Themenschwerpunktes aus dem Bereich der Kunst- und Architekturgeschichte sollen die Studierenden eine wissenschaftliche Arbeit abfassen. Im Rahmen des Seminars werden Ansätze zur methodischen und inhaltlichen Strukturierung der Arbeit vermittelt.

Das Wahlseminar Kunstgeschichte widmet sich im Wintersemester 2021/22 dem Thema:

Bahnhöfe, Flughäfen und Spaceports – Geschichte und Fiktion von Transitarchitektur

Am 9. und 20. Juli dieses Jahres sind mit Richard Branson und Jeff Bezos gleich zwei Milliardäre im Abstand von nur wenigen Tagen medienwirksam in den Weltraum aufgebrochen, um damit erneut Spekulationen und Bemühungen um einen zivilen Weltraumtourismus anzuheizen. Eine Kommerzialisierung von Reisen in den Weltraum erscheint nur konsequent in einer technologischen Fortschrittsgeschichte, in der der Mensch im 19. Jahrhundert zunächst die terrestrischen Landmassen und im 20. Jahrhundert anschließend die Erdatmosphäre durch die Luftfahrt massentouristisch erschlossen hat. Diese Geschichte des Massentourismus ist auf das Engste mit der Technikgeschichte verwoben, mit den Naturwissenschaften, der Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte – sie lässt sich aber auch als eine Architekturgeschichte erzählen: Die Transport- und Verkehrsmittel sind ohne jene Bauten nicht zu denken, die sie überhaupt erst zugänglich machen, die Infrastruktur für sämtliche logistische Abläufe vor, während und nach der Reise bereitstellen und als sichtbare Architekturen stets auch Eigenschaften, Zweck und Charakter des Verkehrsmittels repräsentieren.

Im Wahlseminar Kunstgeschichte untersuchen wir im kommenden Wintersemester die Entwicklung und Ausbildung von Architekturen des Reisens und Transports. Unter dem Titel Bahnhöfe, Flughäfen und Spaceports – Geschichte und Fiktion von Transitarchitektur fragen wir danach, welche Anforderungen an die jeweiligen Bauaufgaben bestehen, wie diese erfüllt werden und schließlich, wie Verkehrsbauten auch als Werbeträger für ihr jeweiliges System fungieren. Ausgehend von den konkreten Objekten und Entwürfen betrachten wir den jeweiligen Entstehungskontext und die begleitenden kulturellen Phänomene des Reisens sowie die zugrundeliegenden gestalterischen Ideen und Konzepte. Der Gegenstandsbereich umfasst dabei Architekturen zur Abwicklung des Schienenverkehrs, der Luft- und Raumfahrt vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, bezieht aber auch fiktive Transitarchitekturen etwa aus Filmen und Computerspielen als utopische/dystopische Imaginationsräume mit ein.

Seit jeher stehen Mobilität und Reisen in der Geschichte der Menschheit in einem Spannungsverhältnis zum Bedürfnis des Niederlassens und Sesshaftigkeit. Im Gegensatz zu Bauten für den individuellen Schutz, zum zeitweisen oder dauerhaften Aufenthalt von Nutzer- und Bewohner*innen, kommen bedeutende Bauaufgaben insbesondere der massenhaften Fortbewegung und des Verkehrs jedoch erst mit Beginn der Moderne auf. Erst mit dem technischen Fortschritt des frühen 19. Jahrhunderts und den daraus resultierenden wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Umwälzungen ist das erste Massenverkehrsmittel Lebensrealität geworden: Die Erfindung der Eisenbahn hat eine zuvor noch undenkbare Beweglichkeit für Menschen und Güter ermöglicht. Reisewege und -zeiten haben sich enorm verkürzt, sodass Städte, Regionen und Länder erschlossen und verbunden werden konnten. Wir werden uns zunächst also der oftmals aufwendigen Bahnhofsarchitektur als Schnittstelle zum System Eisenbahn widmen. Nach bald 200 Jahren seit seiner Erfindung genießt dieses einen weiterhin hohen Stellenwert und große Bedeutung für unsere moderne Gesellschaft – auch als zukunftsweisendes und klimaverträglichstes Verkehrsmittel. Durch technologische Meilensteine wie die Entwicklung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs oder die Einführung von Taktfahrplänen ist ein oftmals hochleistungsfähiges, belastbares und dabei für breite Bevölkerungsschichten erschwingliches Transportsystem entstanden, zumeist als Teil einer öffentlichen Daseinsfürsorge. Die sich wandelnde räumliche Situierung von Bahnhöfen, die neuen an sie gestellten Anforderungen und die an die Reisenden gerichteten Angebote lassen sich dabei fortwährend anhand der Bahnhofsarchitekturen nachvollziehen.

Von den ersten Versuchen der Luftfahrpioniere des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum heute alltäglichen Massentransport auf dem Luftweg spannt sich ein weiterer Erzählstrang, der über die ungebremste technische Entwicklung auch einschneidende Auswirkungen von globaler Tragweite hatte. Wie stark die zivile Luftfahrt menschliche Bewegungsmuster und das Verhältnis von der Erreichbarkeit ferner Destinationen und der dazu benötigten Zeit geprägt hat, hat sich vergangenes Jahr in der rasanten weltweiten Verbreitung des Coronavirus besonders eindrücklich gezeigt. Im Kontext der Entwicklung der zivilen Luftfahrt werden wir im Seminar auf die Genese von den frühen Flughafenbauten zu Beginn der kommerziellen Luftfahrt im 20. Jahrhundert bis zu den rezenten ‚hub worlds‘, großangelegten internationalen Flughäfen fokussieren. Gemeinsam werden wir nachvollziehen, wie sich das bis ins Krisenjahr 2020 beständige Wachstumsstreben hin zu mehr Kapazitäten, Angeboten und komplexeren Abläufen architektonisch abgezeichnet hat.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwirklichte sich parallel zur Luftfahrt der lange gehegte Traum von der Reise ins Weltall. Spätestens mit dem erstmaligen Verlassen der Erdatmosphäre und mit dem erklärten Wettlauf zum Mond, hat das menschliche Reisebedürfnis ein neues Ausmaß erreicht, das sich in Meilensteinen wie dem Space Shuttle-Programm oder dem geradezu tagesaktuellen Weltraumtourismus zu erkennen gibt. Mit dem von Virgin Galactic betriebenen Spaceport America in New Mexico ist dieses jüngste Phänomen auch architektonisch am Terminalgebäude nachvollziehbar, wohingegen bei bisherigen Startplätzen für die Raumfahrt, wie am Kennedy Space Center in Florida, dem Weltraumbahnhof des Space Shuttle-Programms vordergründig rein technische Bauten und Infrastruktur prägend waren.

Ein definitiver Endpunkt weder des Massentourismus noch der Transitarchitektur scheint dadurch jedoch nicht in greifbarer Nähe. Denn durch Science-Fiktion-Literatur, Filme oder Computerspiele gehören Einrichtungen und Bauten interstellarer und intergalaktischer Raumfahrt schon heute in teilweise selbstverständlicher Form zu unserem kulturellen Alltag und prägen ganz abweichende Vorstellungen und Narrative von Raumfahrtarchitekturen, denen wir uns zum Abschluss des Seminars annehmen wollen.

 

 

 

Architektur- und Kunstgeschichte Methodologie und Terminologie
WS 2021/2022 | 251.679 VU | 2.0 h | 2.5 EC | LVA Nummer 251.679 im TISS
Univ.Ass. M.A. Raphaela ROTHENAICHER

Lernergebnisse

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen, Methoden und Grundbegriffe des Faches Kunstgeschichte kritisch zu hinterfragen und selbstständig anzuwenden.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Das „Modul Architektur- und Kunstgeschichte“ widmet sich im Wintersemester 2021/22 der Architekturgeschichte der Passions- und Festspielkultur.

In der modulbegleitenden Lehrveranstaltung „Methodologie und Terminologie“ werden grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen, Fachtermini und Methodiken des Faches Kunstgeschichte vermittelt. Hierdurch werden die TeilnehmerInnen u.a. im Hinblick auf die im Vertiefungsseminar zu haltenden Referate und die zu schreibenden Hausarbeiten vorbereitend unterstützt. Hierzu zählen unter anderem: Grundlegende Prinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens, Recherche und Organisation von Information sowie Grundlagen der Architekturbeschreibung und -analyse, Erarbeitung von Forschungsstand und Quellenlage, Formulierung einer Forschungsfrage, Gliederung und Vorgehen beim Referat und bei der schriftlichen Arbeit.

Die Lehrveranstaltung Architektur- und Kunstgeschichte Methodologie und Terminologie wird als Teil des „Moduls Architektur- und Kunstgeschichte“ angeboten, kann aber bei Interesse auch von Teilnehmenden der Wahlseminare der Abteilung Kunstgeschichte besucht werden.

Methoden

(virtuelle) Archiv- und Bibliotheksbesuche, Einführung in die grundlegenden Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens

Architektur- und Kunstgeschichte
SS 2021 | 257.072 VO | 1.5 h | 2.0 EC | LVA Nummer 257.072 im TISS
Univ.Prof. Dr.phil. Mag.art. Robert STALLA

Format der Abhaltung: Distance Learning

Ziele der Lehrveranstaltung
Anhand exemplarischer Untersuchungen aus Kunst und Architektur soll ein Überblick von der Antike bis ins 18.Jahrhundert gegeben werden.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Anhand exemplarischer Untersuchungen aus Kunst und Architektur soll ein Überblick von der Antike bis ins 18.Jahrhundert gegeben werden.

Weitere Informationen

DIE VORLESUNG WIRD INS TUWEL GESTELLT, die Handouts und Bilder werden zur jeweiligen Vorlesung ebenfalls ins TUWEL gestellt. Wichtig, die LVA muss von den Studenten abonniert werden, damit sie einen TUWEL Zugang haben.
TUWEL-Kurs: Button links oben
Beginn Dienstag , 09.03.2021

Pflichtfach im zweiten Semester.

 

Ringvorlesung Methodologie der Architekturforschung
SS 2021 | 259.268 VO | 1.0 h | 1.0 EC | LVA Nummer 259.268 im TISS
Univ.Prof. Dr.phil. Mag.art. Robert STALLA

Format der Abhaltung: Distance Learning

Inhalt der Lehrveranstaltung
Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema werden in dieser Vorlesungsreihe verschiedene Beispiele für wissenschaftliche Forschung an unserer Fakultät für Architektur vorgestellt. Die Studierenden werden in verschiedene Ansätze der wissenschaftlichen Forschung und des Schreibens eingeführt.

A. Einführung:

Theorie der Wissenschaft

Methoden in der wissenschaftlichen Forschung

Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit: Orientierung innerhalb eines Diskurses, Entwicklung eines Forschungsthemas, Erstellung einer Forschungsfrage, Entwicklung einer Struktur für die Arbeit, Arbeiten mit Referenzen, Zitieren und Bibliotheksrecherche.

Gehalten von Abteilung Architekturtheorie und Technikphilosophie.

b) Vorträge zu Forschungsprojekten an unserer Fakultät (60 min Vorlesung + 15 min Diskussion):

Jede Vorlesung repräsentiert ein bestimmtes Forschungsfeld mit eigenen Methoden, Werten und Agenden, einschließlich Fallstudien und Forschungsprojekten. Gehalten von:

Denkmalpflege und Bauen im Bestand

Tragwerksstrukturen, Tragwerksplanung und Ingenieurholzbau

Gebäudelehre und Entwerfen

Bauphysik (Bauphysik)

Kunstgeschichte

Stadtplanung und Design (Städtebau)

Soziologie (Soziologie)

Methoden
Vorlesungseinheiten

Prüfungsmodus
Schriftlich

Änderungen in der LVA aufgrund der Corona-Pandemie (Stand <20.3.2020>): Die Ringvorlesung Methodologie wird an den im Kalender aufgelisteten Terminen als Video-Aufzeichnung und Folien zur Verfügung gestellt. Sie können diesen Aufzeichnungen samt den zugehörigen Folien bereits zum Beginn der jeweiligen Vorlesungseinheit im Tuwel abrufen.

Diese Vorlesung wird von der Abteilung ATTP organisiert. Für organisatiorische Fragen wenden Sie sich bitte an Oliver Schürer, für Fragen zur Prüfung wenden Sie sich an exams@attp.tuwien.ac.at.

E-Learning-Ressourcen:

Viele Vortragsfolien werden über TUWEL zur Verfügung gestellt.

Viele Vorträge werden auf Video aufgezeichnet und über TU-LectureTube angeboten.

Sie müssen sich für die Vorlesung bei TISS anmelden, um Zugriff auf diese E-Learning-Ressourcen auf TUWEL zu erhalten.

Kunstgeschichtliche Übungen in Museen und Sammlungen
SS 2021 | 251.681 UE | 2.0 h | 2.5 EC | LVA Nummer 251.681 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

Ziele der Lehrveranstaltung
Schulung des künstlerischen Wahrnehmungsvermögens und der Beschreibung von Kunstwerken.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Die Studierenden erhalten in 8-9 ca. zweistündigen Einzelveranstaltungen einen Einblick in den Reichtum der Wiener Sammlungen. Anhand der direkten Konfrontation mit den Originalen wird den Studierenden ein Überblick von der ägyptisch-antiken Kunst bis in die Moderne vermittelt. Auch Sonderausstellungen werden berücksichtigt. Angesprochen werden dabei die jeweilige Museums- und Sammlungsgeschichte, Formen der Präsentation und die Museums- und Ausstellungsarchitektur.

Architektur- und Kunstgeschichte 3 — Gegenwartskunst
SS 2021 | 251.804 VO | 1.5 h | 2.0 EC | LVA Nummer 251.804 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

Format der Abhaltung

Distance Learning

Ziele der Lehrveranstaltung

Vermittlung eines Überblicks über die Moderne und die Gegenwartskunst. Darüberhinaus soll der Blick, das Verständnis und das Interesse für zeitgenössischen Kunstströmungen geweckt, die eigene Urteilskraft geschärft und die Fähigkeit gefördert werden, sich fundiert über moderne und zeitgenössische Kunst zu artikulieren.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Ausgehend von der klassischen Moderne zeichnet dieses LVA die Entwicklungen der bildenden Künste – mit einem Schwerpunkt auf die Kunst nach 1945 – bis in die Gegenwart nach. Neben der Avantgarde, dem Einschnitt der NS Diktatur, der Nachkriegszeit in Amerika und Europa und der Postmoderne wird das aktuelle Kunstgeschehen besprochen. Anhand der wichtgsten internationalen Kunstströmungen werden die bedeutendsten KünstlerInnen, Gruppierungen, künstlerische Manifeste uund Theorien vorgestellt. Thematisiert werden ferner: Mechanismen und Strategien des Kunstmarkts, Ausstellungen, die Rolle des Publikums, künstlerische Provokationen und Aktionen im gesellschaftlichen und politischen Kontext, Medien- und Videokunst etc.

Kunstgeschichtliche Bauanalyse / Stadtwanderungen
SS 2021 | 251.682 SE | 2.0 h | 2.5 EC | LVA Nummer 251.682 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

Ziele der Lehrveranstaltung
Ziel dieser Übung ist die Anwendung der korrekten fachspezifischen Terminologie und das Üben von Bauanalysen an konkreten Architekturbeispielen, Anleitung zum eigenständigen Sehen und Erfassen der Raumgestalt.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Die Übung vermittelt den Studierenden kunsthistorische Methoden der Bauanalyse. Nach ausgewählten Themenschwerpunkten sollen „Stadtwanderungen“ und Begehungen kunst- und architekturhistorisch relevanter Bauten aus unterschiedlichen Epochen angeboten werden. Auch architekturbezogene Kunstwerke und Ausstattungsprogramme werden angesprochen.

Vertiefungsseminar Kunstgeschichte
SS 2021 | 251.693 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 251.693 im TISS
Univ.Ass. M.A. Atreju ALLAHVERDY; Univ.Ass. Dipl.-Ing. Markus GESIERICH; Univ.Ass. M.A. Thomas MOSER; Univ.Ass. M.A. Raphaela ROTHENAICHER; Univ.Lektor Dipl.-Ing. Dr.phil Andreas ZEESE

Inhalt der Lehrveranstaltung
Vertiefung des Wahlseminarthemas im Zuge einer Seminararbeit.

Methoden
Vertiefende thematische Diskussion eines fachrelevanten Themas, Vermittlung wissenschaftlicher Methoden, Literatur-, Archiv- und Quellenrecherche.

Prüfungsmodus
Schriftlich

 

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte
SS 2021 | 257.080 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 257.080 im TISS
Univ.Ass. M.A. Atreju ALLAHVERDY; Univ.Ass. Dipl.-Ing. Markus GESIERICH

Format der Abhaltung: Distance Learning

Ziele der Lehrveranstaltung

Die Ziele der Lehrveranstaltung sind das Verfassen und Präsentieren einer theoretischen Arbeit: Nach einer Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und der Vorstellung grundlegender methodischer Arbeitsweisen werden Sie in der Lage sein, einen wissenschaftlichen Text abzufassen und Ihre Forschungsergebnisse für die schriftliche und mündliche Präsentation aufzubereiten. Sie erhalten Hilfestellung bei der methodischen und inhaltlichen Strukturierung des zu behandelnden Themas und Anleitung im Umgang mit Bibliotheken, Datenbanken und Archiven.

Unser Ziel ist es ferner, über die Einübung eines wissenschaftlich korrekten Vorgehens von der Recherche bis zu einem Forschungsergebnis hinaus, uns anhand des besprochenen Bildmaterials in die Lage zu versetzen, die eigenen Architekturdarstellungen um das Beobachtete anzureichern – zukünftige Arbeiten also basierend auf bewussten Entscheidungen hinsichtlich Standort, Perspektive, Bildausschnitt, Technik, Komposition etc. anzufertigen.

Es besteht die Möglichkeit, eine theoretische Bachelorarbeit zu verfassen.

 

Inhalt der Lehrveranstaltung
Anhand eines jährlich wechselnden Themenschwerpunktes aus dem Bereich der Kunst- und Architekturgeschichte sollen die Studierenden wissenschaftliche Texte inklusive einer abschließenden Seminararbeit verfassen. Im Rahmen des Seminars werden grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen und Ansätze zur methodischen und inhaltlichen Strukturierung der Arbeit vermittelt.

Eine kurze Programmvorstellung finden Sie unter folgendem Link: https://tube1.it.tuwien.ac.at/videos/watch/7165cf5b-45ea-406e-875f-d318501eef35

 

Eine Frage der Perspektive: Architekturgeschichte(n) der räumlichen Darstellung – von der Stadtansicht zum Architekturdetail
Das Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte thematisiert im kommenden Sommersemester die räumliche Darstellung von Architektur und Stadt im Medium Bild. Unter dem Titel „Eine Frage der Perspektive“ richten wir den Blick auf eine facettenreiche Auswahl architektonischer Darstellungen sowie historischer Stadtansichten Wiens und fragen nach dem jeweiligen Entstehungskontext und der Rezeptionsgeschichte sowie nach den zugrundeliegenden darstellerischen Ideen und Konzepten.

 

Eine schnelle Suche nach den Begriffen Architekturzeichnung oder Architekturvisualisierung auf einschlägigen Plattformen wie etwa ArchDaily, Archinect, Architectsjournal, Behance oder Pinterest, führt vor Augen, wie gefragt und verbreitet qualitätvolle und süffige Darstellungen von architektonischen und städtebaulichen Gegebenheiten, Entwürfen oder gar utopischen Konzepten und Fantasieentwürfen sind.

Ein Abgleich mit historischen Blättern, die über zahlreiche Online-Sammlungen und -Archive abrufbar sind, verdeutlicht wiederum, wie zeitlos viele der in rezenten Architekturdarstellungen angewendeten visuellen Strategien sind. Die Gegenüberstellung zeigt außerdem, wie engmaschig verflochten sie mit benachbarten Disziplinen und technologischen Entwicklungen, wie der Malerei und Fotografie, sind.

Während Darstellungsweisen weitgehend Schwankungen des zeitgenössischen Geschmacks oder einer Gestaltungsvorgabe unterliegen, die etwa die jeweilige „Handschrift“ eines Architekturbüros zur Geltung bringen soll, oder auch um durch Narrative bestimmte Assoziationen zu evozieren, sind die ihnen zugrundeliegenden Kompositions- und Darstellungskonzepte in den meisten Fällen seit ihrer ursprünglichen „Entdeckung“ nahezu dauerhaft aktuell.

Regelmäßig stattfindende internationale Wettbewerbe zur Architekturzeichnung mit unterschiedlichen Kategorien, seien es aufwändige Handzeichnungen, ästhetisierende Plandarstellungen oder auf Ultrarealismus zugespitzte Renderings, zeigen, dass Atmosphäre vermittelnder Architekturdarstellung eine vom Architekturdiskurs beinahe freigespielte Bedeutung innewohnt, sie eine über den Entwurfsprozess hinausgehende Gültigkeit, und durch ihre Zugänglichkeit einen gesellschaftlich breit verankerten Stellenwert, besitzen.

Bestandteil eines jeden architektonischen Entwurfs ist immer auch die vielschichtige Aufgabe, die ihm zugrundeliegende Idee durch zeichnerische Darstellung visuell zu überprüfen, sie zu fixieren und zu kommunizieren.

In der Architekturgeschichte stellen die Bildmedien der Architektur Quellen der verständlichen und nachvollziehbaren Aus- und Abbildung eines Entwurfsgedankens dar – sie verschaffen uns, sei es als orthogonale Darstellung oder als perspektivischer „Appetitriss“, stets einen Einblick in den jeweiligen Zeitgeist, die vorherrschende Mode und aufkeimende Innovationen. Zudem liegen diesen eigenständigen Werken verschiedenste Motivationen, Absichten, Strategien und künstlerische Praktiken zugrunde.

Gleichzeitig lassen sich unterschiedliche Bedürfnisse und Beweggründe, auch die Stadt als zusammenhängende räumliche, architektonische und gesellschaftliche Struktur abzubilden, beobachten.

Gemeinsam werden wir uns im kommenden Semester einen schlaglichtartigen Überblick über verschiedene Darstellungspraktiken von der Stadtansicht bis zum Architekturdetail der vergangenen Jahrhunderte bis in die Gegenwart erarbeiten. Dabei dienen uns diese Werke als aufschlussreiche und aussagekräftige Quellen. Durch Beschreiben und Analysieren der Bilder und unter Einbeziehung des jeweiligen Entstehungskontextes werden wir den Inhalt der Darstellungen sowie die dahinterstehende Intention erörtern und mit den fachlich korrekten Termini benennen sowie in gemeinsamen Diskussionen Schnittmengen herausarbeiten.

Alle Darstellungen bewegen sich in dem Spannungsfeld zwischen dem Versuch einer möglichst exakten Wiedergabe beziehungsweise naturgetreuen Abbildung sowie der selektiven, konstruierten, schematisierten Darstellung von Vorbildern, Gegebenheiten und Entwurfsgedanken.

Anhand direkter Gegenüberstellungen jeweils einer Architekturdarstellung und einer historischen Stadtansicht Wiens unter einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt, werden wir Parallelen und Unterschiede bei den visuellen Strategien sowie den Entstehungshintergründen und kontextuellen Zusammenhängen klären.

 

Methoden
Neben angeleiteter Recherche und Bildbetrachtung sowie digitalen Exkursionen werden die Studierenden Kurzreferate zum eigenen Forschungsgegenstand halten. In gemeinsamen Beschreibungen, Bildanalysen und anschließenden Diskussionen wird das erarbeitete Wissen vertieft, vernetzt und kontextualisiert. Zugleich ermöglicht die Präsentation des eigenen Arbeitsstandes die Überprüfung von Methodik und Argumentation. Der Input der Diskussionen soll in die schriftlichen Arbeiten einfließen.

Prüfungsmodus
Schriftlich und Mündlich
Weitere Informationen
Freies Wahlseminar des 1. Studienabschnitts.

Die gesamte Lehrveranstaltung findet online in Form digitaler Einheiten über Zoom statt.

ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar wird zentral vom Dekanat eingerichtet. Bitte beachten Sie den Anmeldetermin am 15.02.2021. Die Zuteilung erfolgt ab 26.02.2021.

 

ORT: Abhaltung der LVA in Distance-Learning via Zoom und über die Lernplattform TUWEL

Die Links zu den jeweiligen Zoom-Meetings werden über TUWEL veröffentlicht.

 

TERMINE:

Mi., 10.03. 14:00 – 16:00 Uhr Auftakt und thematische Einführung

Mi., 17.03. 14:00 – 16:00 Uhr Lektüresitzung I / Wissenschaftl. Arbeiten I

Mi., 24.03. 14:00 – 16:00 Uhr Lektüresitzung II / Wissenschaftl. Arbeiten II

Mi., 07.04. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit I

Mi., 21.04. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit II

Mi., 05.05. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit III

Mi., 19.05. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit IV

Mi., 02.06. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit V

Mi., 16.06. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit VI

Mi., 30.06. 14:00 – 16:00 Uhr Abschlussdiskussion / Wissenschaftliches Arbeiten III

 

Wahlseminar Kunstgeschichte
SS 2021 | 257.035 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 257.035 im TISS
Univ.Ass. M.A. Thomas MOSER; Univ.Ass. M.A. Raphaela ROTHENAICHER

Format der Abhaltung: Distance Learning

Inhalt der Lehrveranstaltung
Anhand eines jährlich wechselnden Themenschwerpunktes aus dem Bereich der Kunst- und Architekturgeschichte sollen die Studierenden eine wissenschaftliche Arbeit abfassen. Im Rahmen des Seminars werden Ansätze zur methodischen und inhaltlichen Strukturierung der Arbeit vermittelt.

Das Wahlseminar Kunstgeschichte widmet sich im Sommersemester 2021 dem Thema:

ARCHITEKTUREN FÜR OBJEKTE: VON DER WUNDERKAMMER ZUM HUMBOLDT FORUM

Welchen Beitrag kann Architektur zur musealen Präsentation von Objekten leisten? Dieser Frage wollen wir im Seminar gemeinsam nachspüren und dabei insbesondere Museen für angewandte Kunst und ethnologische Museen in den Blick nehmen. Es sollen die vielfältigen Bezugnahmen und Verweissysteme zwischen den ausgestellten Objekten und der sie beherbergenden Architektur ausgehend von den frühneuzeitlichen Kunst- und Wunderkammern erarbeitet und analysiert werden, während der Schwerpunkt auf den Museumsbauten des 19. und 20. Jahrhunderts liegen wird.

Bereits vor dem Betreten der Einrichtungen inszeniert die nach außen gerichtete Sprache der Museumsarchitektur die eigene Sammlung: sie artikuliert Ansprüche, gibt Versprechen und schürt Erwartungen beim Besucher, die im Inneren erfüllt oder auch gezielt unterlaufen werden können. Aber auch die Raumgliederung und Gestaltung im Inneren nimmt auf die Wirkung der Exponate erheblichen Einfluss. So konnte beispielsweise das Selbstverständnis des Sammlers architektonisch ausgedrückt oder in einem historistischen Museum ein Kirchenschatz in fingierter Sakralarchitektur, in seinem scheinbaren Ursprungszusammenhang vor Augen geführt werden. Peter Zumthor hat der Museumsarchitektur des Kolumba in Köln hingegen die Fundamente und Ruinen von gleich zwei Kirchenbauten inkorporiert, die mit den gezeigten Kunstsammlungen des örtlichen Erzbistums resonieren. Jüngst hat die hitzige Debatte um das Berliner Humboldt Forum deutlich vor Augen geführt, welche Sprengkraft das Zusammenspiel von Architektur und Sammlung heute noch entfalten kann. Dass dort ethnologische Objekte aus kolonialen Zusammenhängen gezeigt werden, wird von einigen als pietätloser Affront empfunden, da die Bestände im kostenintensiv rekonstruierten Berliner Stadtschloss ausgestellt werden: Die außereuropäischen Objekte, deren Provenienz größtenteils im Dunkeln liegt, treten so in einen Sinnzusammenhang mit der barocken Schlossfassade, die nicht zuletzt ausgerechnet das kolonialistische Mindset des 18. und 19. Jahrhunderts aufruft. Mit der Abstimmung der Architektur auf ethnologische Sammlungsobjekte geht also auch eine gesellschaftliche und politische Verantwortung einher.

TERMINE

Online Sitzungen (Zoom via TUWEL), donnerstags, 9–12 Uhr s.t.

11.3.2021 Auftakt mit thematischer Einführung;

Vorstellung der Referatsthemen und Themenvergabe; Einführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, Teil I (Erteilung Aufgabe I)

23.3.2021 Abgabe Aufgabe I: Themencluster und eine erste Literaturliste

25.3.2021 Feedback Abgabe I; Einführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, Teil II (Erteilung Aufgabe II)

12.4.2021 Abgabe Aufgabe II: Vortragsgliederung und Baubeschreibung mit Analyse

15.4.2021 Feedback zu Abgabe II in Einzelsprechstunde (online)

22.4.2021 Referate

6.5.2021 Referate

20.5.2021 Referate

17.6.2021 Referate, Vortrag Gastreferent

24.6.2021 Ortstermin MAK

bis 31.7.2021 Endabgabe der Seminararbeit

Beachten Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Seminararbeit bitte die Richtlinie der TU Wien zum Umgang mit Plagiaten https://url.tuwien.at/clxvp sowie den Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten auf der Website der Abt. Kunstgeschichte https://kunstgeschichte.tuwien.ac.at/wp-content/uploads/Leitfaden-zum-wissenschaftlichen-Arbeiten.pdf

Methoden
Inhaltliche thematische Einführung; Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten; Kurzreferat, Ausarbeitung eines Handouts und gemeinsame Diskussion; Teilabgaben mit Korrektur; Feedback zu allen Abgaben.

Prüfungsmodus
Schriftlich und Mündlich
Weitere Informationen

ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar wird zentral vom Dekanat eingerichtet, bitte beachten Sie den Anmeldetermin, der mit dem richtigen Datum dann im TISS zu finden ist.

Wahlseminar Projekt Kunstgeschichte 2
SS 2021 | 251.858 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 251.858 im TISS
Univ.Lektor Dipl.-Ing. Dr.phil Andreas ZEESE

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage eine wissenschaftliche Arbeit selbständig zu organisieren, eigenständig zu einem Thema zu recherchieren und ihre Forschungsergebnisse schriftlich und mündlich zu präsentieren.

Inhalt der Lehrveranstaltung
VIDEOPRÄSENTATION DER LEHRVERANSTALTUNG:

Das Wiener Wohnhaus und seine Einrichtung II
Das Wahlseminar beschäftigt sich mit einer zentralen Bauaufgabe in Wien, dem Wohnhaus. Es ist Teil eines mehrsemestrigen Zyklus, der die Wohnhausarchitektur vom Spätmittelalter bis heute zum Thema hat. Dieser gibt einen ganzheitlichen, epochen- und typologieübergreifenden Überblick über die Entwicklung der Wiener Wohnhausarchitektur und ihrer Inneneinrichtung vom Spätmittelalter bis heute. In vier Semestern werden in chronologischer Folge unterschiedliche Wohntypologien vom bürgerlichen Wohnhaus über höfische und aristokratische Residenzen bis hin zu den Großwohnanlagen der Jetztzeit dargestellt und analysiert.

Nachdem im Wintersemester 2020/21 die Wiener Wohnhausarchitektur vom Spätmittelalter bis 1815 (bürgerliche/bäuerliche/klösterliche Typologien) betrachtet wurde, richtet das aktuelle Sommersemester den Fokus auf folgendes Thema:

Wiener Residenzen vom Mittelalter bis 1900 – höfische, adelige und großbürgerliche Palais: Von der Hofburg zum Ringstraßenpalais

Dabei untersuchen wir gemeinsam eine Sonderform des Wohnens, die gleichsam repräsentative Aspekte umfasst: das Residieren. In Wien, dem Sitz der römisch-deutschen Kaiser (bis 1806) und des österreichischen Kaiserhauses (1804-1918) kommt dieser hybriden Wohnform eine besondere Bedeutung zu. Neben Schlössern und Residenzen des Hofs finden sich hier zahlreiche Stadt- und Gartenpalais des Hochadels. Im 19. Jahrhundert kommt mit dem sogenannten Ringstraßen-Palais eine großbürgerliche Form der Residenz hinzu.

Entsprechend werden wir uns folgende Themengruppen ansehen und anhand von ausgewählten Bauten analysierem:

Residenzen des Kaiserhauses (13.-19. Jhdt.)
innerstädtische Adelspalais (ab dem 16. Jhdt.)
vorstädtische Gartenpalais (ab 1683)
Ringstraßenpalais (nach 1857)
Nach einer Kurzeinführung samt Themenvergabe werden wir uns dem Thema durch – falls möglich – gemeinsame Exkursionen und Archivbesuche nähern. Anschließend finden zwei Inputsitzungen statt, in denen mittels Vorträgen und gemeinsamer Lektüre eine Basis für die Gebäudeanalysen und Referate der Studierenden gelegt wird. Hier werden zudem Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens als auch der graphischen Präsentation besprochen. In den abschließenden Sitzungen präsentieren die Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer in Referaten ihre Ausarbeitungen, die bis Ende Juli 2021 schriftlich abzugeben sind.

ORT:

Abhaltung der LVA in Distance-Learning mit mehreren Exkursionsterminen; die Einführung findet nach Möglichkeit im Seminarraum 257, Abt. Denkmalpflege, Stiege III, 2. Stock statt. Eventuell und je nach Möglichkeit werden weitere einzelne Präsenztermine im SEM. Raum 257, Abt. Denkmalpflege, Stiege III, 2. Stock durchgeführt.

TERMINE:

19.03.2021, 9h-11h30: Einführung und Themenvergabe

26.03.2021, 9h-12h30: Exkursion in Kleinstgruppen (falls möglich und unter strikter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften)

16.04.2021, 9h-12h30: Einführung in die Archivlehre

23.04.2021, 9h-11h30: Input 1 und Diskussion (Vorlesung und wissenschaftl. Arbeiten)

30.04.2021, 9h-11h30: Input 2 und Diskussion (Vorlesung/Lektüre und graphische Aufarbeitung)

21.05.2021, 9h-13h30: Referate und Diskussion

03.06.2021, 9h-13h30: Referate und Diskussion

17.06.2021, 9h-13h30: Referate und Diskussion

Anfang Juli 2021: Endpräsentation mit Expertinnen und Experten

Ende Juli 2021: Abgabe Gebäudeanalyse/Hausarbeit

Methoden
Inhaltliche thematische Einführung, Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten, Vorträge und gemeinsame Diskussion, Teilabgaben mit Korrektur, falls aufgrund der aktuellen Lage möglich: Exkursionen in Kleinstgruoppen vor Ort und in Archive, Feedback zu allen Abgaben, Endpräsentation mit Expertinnen und Experten.

Prüfungsmodus
Schriftlich und Mündlich
Weitere Informationen
ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar Projekt Kunstgeschichte 2 wird zentral vom Dekanat eingerichtet.