Lehrveranstaltungen

Kunstgeschichtliche Bauanalyse / Stadtwanderungen
SS 2019 | 251.682 SE | 2.0 h | 2.5 EC | LVA Nummer 251.682 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

Ziele der Lehrveranstaltung
Ziel dieser Übung ist die Anwendung der korrekten fachspezifischen Terminologie und das Üben von Bauanalysen an konkreten Architekturbeispielen, Anleitung zum eigenständigen Sehen und Erfassen der Raumgestalt.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Die Übung vermittelt den Studierenden kunsthistorische Methoden der Bauanalyse. Nach ausgewählten Themenschwerpunkten sollen „Stadtwanderungen“ und Begehungen kunst- und architekturhistorisch relevanter Bauten aus unterschiedlichen Epochen angeboten werden. Auch architekturbezogene Kunstwerke und Ausstattungsprogramme werden angesprochen.

Weitere Informationen
Die Stadtwanderungen finden im SS 2019 in Wien statt
VORBESPRECHUNGSTERMIN und Themenvergabe :
Fr. 12.04.2019, 9.30 – 10.30h, SemRaum 257, Stiege 3, 2.Stock, Abt. Denkmalpflege, bitte pünktlich!
Dieser Termin muss besucht werden, sonst wird der Platz anderweitig vergeben.
Die Stadtwanderung Termine sind jeweils donnerstags ab 13.00h :
16.05., 23.05., 06.06., 13.06. u. 27.06.2019 (Achtung, am 27.6.19 schon um 12.45/12.50h)

Gruppe 2: Internationale Stadtwanderungen in Berlin am 3. und 4.5.2019
Programmübersicht

Vertiefungsseminar Kunstgeschichte
SS 2019 | 251.693 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 251.693 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER; Univ.Ass. Atreju ALLAHVERDY, M.A.

Ziele der Lehrveranstaltung

Das Seminar bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihr Wahlseminarthema zu vertiefen und in weiterer Folge eine theoretische Bakkalaureatsarbeit zu verfassen.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Vertiefung des Wahlseminarthemas im Zuge einer Seminararbeit.

Wahlseminar Kunstgeschichte
SS 2019 | 257.035 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 257.035 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER; Univ.Lektorin Mag. Dr. Ingrid HOLZSCHUH

Bäderarchitektur in Österreich im 20. Jahrhundert

Das Seminar wird zusammen mit der Architekturhistorikerin und Ausstellungskuratorin Dr. Ingrid Holzschuh durchgeführt.

Thema:
Das Baden ausschließlich zum Vergnügen hat eine relativ junge Geschichte. Der Ursprung der neuzeitlichen Badearchitektur ist einerseits eng mit der Geschichte der Hygiene und Medizin, anderseits mit dem Militär verbunden. Im 19. Jahrhundert erkannte man, dass das regelmäßige „Baden“ (sprich das „Unter- bzw. Eintauchen“) die Ausbreitung ansteckender Krankheiten unterbindet, weshalb in den Städten die ersten Volksbäder (Wannen- und Duschbäder) und Badeschiffe entstanden. In den Militärschwimmschulen, wie z. B. der „Mili“ am Bodensee (1825) wurde den Soldaten Schwimmunterricht erteilt. Der gesundheitliche Aspekt führte ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Errichtung erster Schwimmhallen (Wien, Jörgerbad, 1914).

Im Seminar wollen wir uns auch mit den Kur- und Thermalbädern in den Kurorten im Süden von Wien (Baden, 1926; Bad-Fischau 1925-28) sowie mit den Strom- und Flussbädern entlang der Donau (Klosterneuburg, Kritzendorf) und des Kamp befassen, die eng mit dem Aufkommen der Sommerfrische verbunden sind. Die neu entdeckte und wachsende Freizeitkultur führte zum Bau zahlreicher Strandbäder an den österreichischen Seen, die mit interessanten hölzernen Badeanlagen ausgestattet wurden, wie z.B. in Pörtschach (1894), in Klagenfurt (1927) oder in Gmunden (1927).

Einen Auftrieb erfuhr die Badekultur im Roten Wien während der Zwischenkriegszeit, wo neben den Kinderfreibädern in den Arbeitsbezirken auch große Freibäder (Wien, Kongressbad, 1928) oder Hallenbäder (Wien, Amalienbad, 1923-26) errichtet wurden. Die modernen Anlagen hatten nun auch dem aufkommenden „Schwimmsport“ mit entsprechend langen Becken und Sprungtürmen Genüge zu leisten und wurden zu beliebten Verweilorten einer sinnvollen Freizeitgestaltung und der Regeneration.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Bau von Schwimm- und Freibädern ein zentrales Thema des Wiederaufbaus. Das zeigt sich z.B. in dem kurz nach Kriegsende ausgeschriebenen Wettbewerb zur Wiedererrichtung des Gänsehäufels (1947-59), aber auch in der Errichtung von zahlreichen Hallenbädern in Österreich (Wien, Theresienbad, 1952; Stadionbad Kapfenberg, 1952) oder dem Wiener Stadthallenbad (1974).

Spannende Innovationen wie die Felsentherme in Bad Gastein (1968) sollen ebenso thematisiert werden wie die vielen Schwimmhallen des Bäderexperten Friedrich Florian Grünberger, der ab den 1960er Jahren für Wien ein einheitliches Bäderkonzept entwickelte. Aber auch zeitgenössische Beispiele der Thermenarchitektur in Österreich, die im Gegensatz zu den schlichten verkachelten Badehallen auf eine Erlebnisarchitektur setzen wie z.B. in St. Anton, arlberg.well.com (1999-2001), die Therme Bad Gleichenberg (2005-08) oder die Therme Wien (2003-10) werden analysiert.

Ziel des Wahlseminars ist es, einen Überblick über die bautyplogische und architekturhistorische Entwicklung der österreichischen Bäderarchitektur des 20. Jahrhunderts zu vermitteln. Am Beispiel eines Gebäudes soll jede/r TeilnehmerIn lernen, die Baugeschichte zu erforschen, die Typologie des jeweiligen Bades zu erfassen, sich Gedanken zur Materialität, Konstruktion und Ausstattung der jeweiligen Anlage zu machen und diese mit den architekturhistorisch korrekten Begriffen zu beschreiben.

Anforderung:
Jede/r TeilnehmerIn hat eine schriftliche, methodisch einwandfreie, wissenschaftliche Arbeit (Umfang ca. 15 Seiten Fließtext) über einen Bäderbau zu verfassen, der eine architekturhistorische Analyse und eine bautypologische Kontextualisierung zum Thema hat. Von den TeilnehmerInnen sind teilweise vor Ort bzw. im Seminarraum Kurzreferate sowie umfangreichere Schlussreferate (20 Minuten) zu halten und Hand-outs auszuarbeiten.

Die Anwesenheit bei der gesamten Lehrveranstaltung ist verpflichtend. Bei Abwesenheit ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen (Krankmeldung). Die Anwesenheit in der LV „Thematische Einführung“ (12.3.2019) ist verpflichtend. Bei Nichtteilnahme wird der Seminarplatz weitergegeben.

In der Benotung der Leistung fließen folgende Kriterien mit ein: Schriftliche Arbeit, Anwesenheit, Vortrag Referat, Mitarbeit.

Ablauf:
Das Seminar wird geblockt, d.h., dass nicht jede Woche ein Termin stattfindet. Dafür werden wir bei den Tagesexkursionen manchmal länger unterwegs sein, was rechtzeitig angekündigt wird. Neben einer thematischen Einführung, der Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und einem Fachvortrag über Bäder des „Roten Wien“ (Christoph Freyer) werden wir in Tagesexkursionen in Wien gemeinsam einzelne Bäder vor Ort besichtigen.

Termin: Dienstag, 09 – 11 Uhr, Sem. Raum 251

PROGRAMM:
Thematische Einführung: 12.3.2019, 9 Uhr Sem.-R. 251
Themenvergabe (über TUWEL): 14.3.2019, 9 Uhr Sem.-R. 251
Vortrag Christoph Freyer: Badekultur im Roten Wien, 19.3.2019, 9 Uhr Sem.-R. 251
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten: 26.3. 2019, 9 Uhr Sem.-R. 251

Exkursionen: Termine werden noch bekannt gegeben

Abgabe Literaturliste, Inhaltsverzeichnis, Forschungsfrage bis xxxx über TUWEL

Kurzreferate: xxxx 9 Uhr Seminarraum

Kurzreferate: xxxxx 9 Uhr Seminarraum

Schlussreferate: im Juni

Abgabe der Wahlseminararbeiten: 28.6.2019

Schlussabgabe der korrigierten Arbeiten Ende September 2019 incl. CD-Rom

Beim Seminar besteht Anwesenheitspflicht!

Ziele der Lehrveranstaltung

Verfassen einer theoretischen Bachelorarbeit: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Diskussion methodischer Arbeitsweisen, Hilfestellung bei der Strukturierung des zu behandelnden Themas, Anleitung im Umgang mit Bibliotheken, Datenbanken (Literaturrecherche) und Archiven.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Anhand eines jährlich wechselnden Themenschwerpunktes aus dem Bereich der Kunst- und Architekturgeschichte sollen die Studierenden eine wissenschaftliche Arbeit abfassen. Im Rahmen des Seminars werden Ansätze zur methodischen und inhaltlichen Strukturierung der Arbeit vermittelt.

Weitere Informationen

ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar wird zentral vom Dekanat eingerichtet, bitte beachten Sie den Anmeldetermin, der mit dem richtigen Datum dann im TISS steht.

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte
SS 2019 | 257.080 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 257.080 im TISS
Univ.Ass. Atreju ALLAHVERDY, M.A.

Ziele der Lehrveranstaltung

Freies Wahlseminar des 1. Studienabschnitts
— Einblick in das Fach und die Methoden der Kunst- und Architekturgeschichte
— Vertiefung des Wissens zum Seminargegenstand
— Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Recherche, Lektüre, kritische Analyse, Präsentation der Forschungsarbeit in mündlicher und schriftlicher Form)

Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen dieses Wahlseminars eine Bachelorarbeit zu verfassen.

Inhalt der Lehrveranstaltung

„WIEN BAUT AUF“: Wiederaufbau und Neubau in Wien 1945-1965

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 und der ersten Beseitigung der Trümmer begann auch der Wiederaufbau Wiens. Neben der Versorgung der Bevölkerung, der Nutzbarmachung städtischer Infrastruktur und insbesondere der Bekämpfung des fatalen Mangels an Wohnraum, rückte rasch auch die Realisierung der großen Kultur- und Staatsbauten an der Ringstraße auf die Agenda des öffentlichen Wiederaufbaus.

Im Seminar werden wir den Blick auf das Spannungsfeld zwischen einem baulichen Neubeginn nach dem Mythos der „Stunde Null“ und dem Anknüpfen und Fortsetzen von Tradition lenken. Ausgehend von den konkreten Architekturen stellt sich die Frage nach der Bauherrenschaft und Rolle involvierter Architektinnen und Planer sowie des breiten Diskurses in zeitgenössischen Publikationen und Formaten wie der Ausstellung „Wien baut auf“ im Rathaus 1947.

Hierzu werden ausgehend vom Wiederaufbau des Burgtheaters und der Staatsoper und den begleitenden Debatten auch die städtebaulichen Überlegungen der Wettbewerbe zum Stephansplatz und Karlsplatz mit den später ausgeführten Bauten wie dem Haas-Haus (1953) und dem Historischen Museum der Stadt Wien (1959) behandelt werden. In weiteren Referaten werden wir uns etwa mit dem Ringturm (1955) und dem Opernringhof (1957) jenen stadtbildprägenden Bauten widmen, die eine Architektur der ,moderaten Moderne‘ auch sichtbar an der Ringstraße etablierten. Schließlich sollen mit dem Böhlerhaus (1958) und dem 1964 fertiggestellten Hotel Intercontinental am Stadtpark auch die Architekturen einer international geprägten Moderne an den Bauaufgaben Bürohaus und Großhotel miteinbezogen werden.

Durch Referate, gemeinsame Exkursionen und Diskussionen wollen wir einen Überblick über das Wiener Baugeschehen in den ersten Nachkriegsjahrzehnten aus historischer Perspektive erarbeiten. Als methodisches Ziel wird die Analyse ausgeführter Bauten sowie architektonischer und städtebaulicher Wettbewerbsbeiträge im Zentrum stehen, deren Kontext wir anhand zeitgenössischer Textquellen nachvollziehen.

Weitere Informationen

ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar wird zentral vom Dekanat eingerichtet, bitte beachten Sie den Anmeldetermin, der mit dem richtigen Datum dann im TISS steht.

Die Veranstaltung findet teilweise geblockt statt!

Die einzelnen Exkursionstermine finden während oder im Anschluss an die untenstehenden Termine statt und werden noch bekannt gegeben.

ORT: SEM. Raum 257, Abt. Denkmalpflege, Stiege III, 2. Stock

TERMINE:

07.03. 14:00-15:30 Uhr Auftakt und Einführung
14.03. 14:00-17:00 Uhr
21.03. 14:00-15:30 Uhr
28.03. 14:00-17:00 Uhr
04.04. 14:00-15:30 Uhr
11.04. 14:00-17:00 Uhr
09.05. 14:00-17:00 Uhr
23.05. 14:00-15:30 Uhr
06.06. 14:00-17:00 Uhr
13.06. 14:00-15:30 Uhr

Es herrscht Anwesenheitspflicht!

Leistungsnachweis

Anwesenheit
Aktive Mitarbeit
Mündliches Referat
Handout
Schriftliche Seminararbeit (auf Wunsch auch Bachelorarbeit)