Lehrveranstaltungen

Kunstgeschichtliche Bauanalyse / Stadtwanderungen
SS 2018 | 251.682 SE | 2.0 h | 2.5 EC | LVA Nummer 251.682 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER; Univ.Ass. Mag.phil. Stefan WEBER, M.A.

Ziele der Lehrveranstaltung

Ziel dieser Übung ist die Anwendung der korrekten fachspezifischen Terminologie und das Üben von Bauanalysen an konkreten Architekturbeispielen, Anleitung zum eigenständigen Sehen und Erfassen der Raumgestalt.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Die Übung vermittelt den Studierenden kunsthistorische Methoden der Bauanalyse. Nach ausgewählten Themenschwerpunkten sollen „Stadtwanderungen“ und Begehungen kunst- und architekturhistorisch relevanter Bauten aus unterschiedlichen Epochen angeboten werden. Auch architekturbezogene Kunstwerke und Ausstattungsprogramme werden angesprochen.

Weitere Informationen

Die Stadtwanderungen finden im SS 2018 in Salzburg statt.
Zeit: 23.05.18-25.05.18
Vorbesprechung und definitive Anmeldung:
DO, 19.04.2018, 13.00-14.00h bitte pünktlich!!
Ort: (Sem. 257, Stiege 3, 2. Stock, Abt. Denkmalpflege)

Programm:
Im Rahmen dieser kleinen Exkursion werden wir die wichtigsten historischen Bauten in Salzburg besichtigen, wie:
Schloss Mirabell, Schloss Hellbrunn, Franziskanerkirche, Nonnberg, St. Peter, Kollegienkirche, Bürgerspitalkirche, St. Sebastian Friedhof, Dom, Residenz, Neugebäude Universität, Nawi-Fak, Festspielhaus, Museum der Moderne etc.

Für die Übernachtung wurde im Institut St. Sebastian vorreserviert (ehemaliges Kloster in der Linzergasse/sehr günstig und zentral), Sie können selbstverständlich auch privat übernachten.

Die Anreise erfolgt individuell.

Vertiefungsseminar Kunstgeschichte
SS 2018 | 251.693 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 251.693 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER; Univ.Ass. Mag.phil. Stefan WEBER, M.A.

Ziele der Lehrveranstaltung

Das Seminar bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihr Wahlseminarthema zu vertiefen und in weiterer Folge eine theoretische Bakkalaureatsarbeit zu verfassen.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Vertiefung des Wahlseminarthemas im Zuge einer Seminararbeit.

Wahlseminar Kunstgeschichte
SS 2018 | 257.035 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 257.035 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER; Univ.Lektorin Mag. Dr. Ingrid HOLZSCHUH

Ziele der Lehrveranstaltung

Verfassen einer theoretischen Bachelorarbeit: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Diskussion methodischer Arbeitsweisen, Hilfestellung bei der Strukturierung des zu behandelnden Themas, Anleitung im Umgang mit Bibliotheken, Datenbanken (Literaturrecherche) und Archiven.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Anhand eines jährlich wechselnden Themenschwerpunktes aus dem Bereich der Kunst- und Architekturgeschichte sollen die Studierenden eine wissenschaftliche Arbeit abfassen. Im Rahmen des Seminars werden Ansätze zur methodischen und inhaltlichen Strukturierung der Arbeit vermittelt.

Weitere Informationen

ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar wird zentral vom Dekanat eingerichtet, bitte beachten Sie den Anmeldetermin, der mit dem richtigen Datum dann im TISS steht.

Otto Wagner (1841–1918) — Der „Stararchitekt“ der Wiener Moderne

ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar wird zentral vom Dekanat eingerichtet, bitte beachten Sie den Anmeldetermin, der mit dem richtigen Datum dann im TISS steht.

2018 wird der wichtigsten Vertreter der Wiener Moderne gedacht. Vor 100 Jahren starben Gustav Klimt, Egon Schiele, Kolo Moser und Otto Wagner. Wagner ist der bedeutendste Architekt um 1900, dessen konsequente, aus der Funktion und Konstruktion heraus entwickelte und an den modernsten zeitgenössischen Materialien orientierte Formensprache einen radikalen Schnitt mit der Architektur des Historismus vollzog.

Das Seminar soll Studierenden die Möglichkeit geben, sich intensiv mit dem Werk Otto Wagners auseinanderzusetzen, der die Entwicklung Wiens zur modernen Metropole nachhaltig bestimmt hat. Neben berühmten Einzelbauten wie der Postsparkasse (1903–12), der Kirche am Steinhof (1902–07) oder seinen Villen und Wohnhäusern (wie z.B. das „Majolikahaus“ von 1898) sind vor allem seine städtebaulichen Konzepte und Verkehrsbauten in unserer Stadt nach wie vor präsent (Donaukanalbauten, Stadtbahn). Im Rahmen kleiner Exkursionen wollen wir uns Wagners Architektur vor Ort ansehen und auch gemeinsam die Otto Wagner Ausstellung im Wien Museum (ab 15. 3. 2018) besuchen. Durch eine weitere Ausstellung im Hofmobiliendepot haben wir zudem die Möglichkeit, anhand von Originalmöbeln Wagners eine Vorstellung seines Möbeldesigns und seiner Innenraumkonzepte zu bekommen. (Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne. Künstler, Auftraggeber, Produzenten, ab 21. 3. 2018)

Im Seminar wollen wir die Fragen, was unter der Modernität Otto Wagners zu verstehen ist und inwiefern seine Architektur und seine theoretischen Schriften ein Zukunftskonzept für die nachfolgenden Architekten bereithielt, diskutieren. Da Wagner zudem ein bedeutender Lehrer an der Akademie der bildenden Künste war (1894–1912) und ganze Architektengenerationen prägte, sollen auch seine Schüler, die sogenannte „Wagner-Schule“, besprochen werden. 1918 war eben nicht nur das Todesjahr prominenter Künstler, sondern es ist auch das Gründungsjahr der 1. Republik, in der die Wagner-Schüler in Wien zahlreiche, einer sozialen Ästhetik verpflichteten Bauaufgaben realisierten (z.B. Gemeindebauten) und Wagners Ideen in die Länder der ehem. Monarchie und ganz Europa trugen.

Dienstag, 09-11 Uhr, Sem. Raum 251
Beginn: 13.03.2018

PROGRAMM (Teilnahmepflicht):
Thematische Einführung: 13.03.2018, 9 Uhr Sem.-R. 251
Themenvergabe (über TUWEL): 15.03.2018, ab 9 Uhr
Exkursion: 20.03.2018: „Otto Wagner Ausstellung Wien Museum“: 9:50 Uhr Treffpunkt vor dem Museum, Kosten: 2€
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten: 10.04.2018, 9 Uhr, Seminarraum
Exkursion 17.04.2018: Österreichische Länderbank – Hoyos-Palais – Postsparkasse
Exkursion 24.04.2018: Häuser an der Wienzeile – Karlsplatzpavillon – Schützenhaus
Zusatztermin mit der Tutorin: 25.04.2018: 10-11 Uhr im Seminarraum (ausnahmsweise Mittwoch!)
Abgabe Literaturliste, Inhaltsverzeichnis, Forschungsfrage bis Donnerstag, 27.4. 2018 über TUWEL
Exkursion 8.5.2018: Lupusheilstätte – Kirche am Steinhof – Villa Wagner I
Kurzreferate: 15.5.2018, 9 Uhr Seminarraum
Exkursion Hofmobiliendepot. Ausstellung „Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne. Künstler, Auftraggeber, Produzenten“ : 29.5.2018, 13 Uhr, Andreasg. 7
Kurzreferate: 5.6.2018, 9 Uhr Seminarraum
Abgabe der Wahlseminararbeiten: 29.6.2018

Schlussabgabe der korrigierten Arbeiten Ende September 2018 in ausgedruckter Form samt CD und Eintragung in I-Record.

Anmeldung zentral via TISS seitens der Fakultät.

Anwesenheitspflicht!

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte
SS 2018 | 257.080 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 257.080 im TISS
Univ.Ass. Mag.phil. Stefan WEBER, M.A.

Ziele der Lehrveranstaltung

Freies Wahlseminar des 1. Studienabschnitts
— Einblick in das Fach und die Methoden der Kunst- und Architekturgeschichte
— Vertiefung des Wissens zum Seminargegenstand
— Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Recherche, Lektüre, kritische Analyse, Präsentation der Forschungsarbeit in mündlicher und schriftlicher Form)

Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen dieses Wahlseminars eine Bachelorarbeit zu verfassen.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Deconstructivist Architecture 1988. Eine Ausstellung mit Folgen
Vor genau 30 Jahren zeigte das Museum of Modern Art in New York mit der Ausstellung „Deconstructivist Architecture“ eine Handvoll Projekte von bislang kaum bekannten Architekten: Peter Eisenman, Frank Gehry, Daniel Libeskind, Zaha Hadid, Coop Himmelb(l)au, Bernard Tschumi und Rem Koolhaas. Die Ausstellung lief zwar nur wenige Wochen, wurde in Medien und Fachkreisen jedoch viel beachtet. Obwohl die Hälfte der Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt noch keine Realisierungen vorweisen konnten, wurden sie in den kommenden Jahren zu den Star-Architekten schlechthin.

Im Rahmen des Seminars werden wir versuchen, diese mittlerweile historischen Entwicklungen nachzuvollziehen und die Ausstellung zur rekonstruieren. Wir setzen uns näher mit den teilnehmenden Architekten auseinander, um ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Handelt es sich bei Dekonstruktivismus um einen neuen Stil oder eine Vermarktungsstrategie? Was ist mit dem Begriff anzufangen? Gibt es wie behauptet eine Verbindung zum russischen Konstruktivismus? Welche Folgen hatten diese Wochen für die zeitgenössische Architektur?

Wir werden uns dabei mit Grundfragen der Architektur und der Geschichtsschreibung, wie der Medialisierung und Vermarktung von Architektur, der Konstruktion von Gruppenidentität, der Sinnhaftigkeit von Stilbezeichnungen oder der Kanonbildung auseinandersetzen. Die inhaltlichen und methodischen Grundlagen werden gemeinsam erarbeitet, die Erkenntnisse werden in Referaten präsentiert und abschließend in Seminararbeiten vertieft.

Weitere Informationen

Termine:
Donnerstags, teilgeblockt, 14-17 Uhr

15.03, 22.03., 12.04, 19.04., 26.04., 03.05., 24.05., 07.06., 14.06., 21.06., 28.06.

Es herrscht Anwesenheitspflicht!

SE Raum 257, Abt. Denkmalpflege, Stiege III, 2. Stock

Leistungsnachweis

Anwesenheit
Aktive Mitarbeit
Mündliches Referat
Handout
Schriftliche Seminararbeit (auf Wunsch auch Bachelorarbeit)