Lehrveranstaltungen

Kunstgeschichtliche Bauanalyse / Stadtwanderungen
SS 2021 | 251.682 SE | 2.0 h | 2.5 EC | LVA Nummer 251.682 im TISS
Ao.Univ.Prof. Dr.phil. Sabine PLAKOLM-FORSTHUBER

Ziele der Lehrveranstaltung
Ziel dieser Übung ist die Anwendung der korrekten fachspezifischen Terminologie und das Üben von Bauanalysen an konkreten Architekturbeispielen, Anleitung zum eigenständigen Sehen und Erfassen der Raumgestalt.

Inhalt der Lehrveranstaltung
Die Übung vermittelt den Studierenden kunsthistorische Methoden der Bauanalyse. Nach ausgewählten Themenschwerpunkten sollen „Stadtwanderungen“ und Begehungen kunst- und architekturhistorisch relevanter Bauten aus unterschiedlichen Epochen angeboten werden. Auch architekturbezogene Kunstwerke und Ausstattungsprogramme werden angesprochen.

Vertiefungsseminar Kunstgeschichte
SS 2021 | 251.693 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 251.693 im TISS
Univ.Ass. M.A. Atreju ALLAHVERDY; Univ.Ass. Dipl.-Ing. Markus GESIERICH; Univ.Ass. M.A. Thomas MOSER; Univ.Ass. M.A. Raphaela ROTHENAICHER; Univ.Lektor Dipl.-Ing. Dr.phil Andreas ZEESE

Inhalt der Lehrveranstaltung
Vertiefung des Wahlseminarthemas im Zuge einer Seminararbeit.

Methoden
Vertiefende thematische Diskussion eines fachrelevanten Themas, Vermittlung wissenschaftlicher Methoden, Literatur-, Archiv- und Quellenrecherche.

Prüfungsmodus
Schriftlich

 

Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte
SS 2021 | 257.080 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 257.080 im TISS
Univ.Ass. M.A. Atreju ALLAHVERDY; Univ.Ass. Dipl.-Ing. Markus GESIERICH

Format der Abhaltung: Distance Learning

Ziele der Lehrveranstaltung

Die Ziele der Lehrveranstaltung sind das Verfassen und Präsentieren einer theoretischen Arbeit: Nach einer Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und der Vorstellung grundlegender methodischer Arbeitsweisen werden Sie in der Lage sein, einen wissenschaftlichen Text abzufassen und Ihre Forschungsergebnisse für die schriftliche und mündliche Präsentation aufzubereiten. Sie erhalten Hilfestellung bei der methodischen und inhaltlichen Strukturierung des zu behandelnden Themas und Anleitung im Umgang mit Bibliotheken, Datenbanken und Archiven.

Unser Ziel ist es ferner, über die Einübung eines wissenschaftlich korrekten Vorgehens von der Recherche bis zu einem Forschungsergebnis hinaus, uns anhand des besprochenen Bildmaterials in die Lage zu versetzen, die eigenen Architekturdarstellungen um das Beobachtete anzureichern – zukünftige Arbeiten also basierend auf bewussten Entscheidungen hinsichtlich Standort, Perspektive, Bildausschnitt, Technik, Komposition etc. anzufertigen.

Es besteht die Möglichkeit, eine theoretische Bachelorarbeit zu verfassen.

 

Inhalt der Lehrveranstaltung
Anhand eines jährlich wechselnden Themenschwerpunktes aus dem Bereich der Kunst- und Architekturgeschichte sollen die Studierenden wissenschaftliche Texte inklusive einer abschließenden Seminararbeit verfassen. Im Rahmen des Seminars werden grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen und Ansätze zur methodischen und inhaltlichen Strukturierung der Arbeit vermittelt.

Eine kurze Programmvorstellung finden Sie unter folgendem Link: https://tube1.it.tuwien.ac.at/videos/watch/7165cf5b-45ea-406e-875f-d318501eef35

 

Eine Frage der Perspektive: Architekturgeschichte(n) der räumlichen Darstellung – von der Stadtansicht zum Architekturdetail
Das Wahlseminar: Projekt Kunstgeschichte thematisiert im kommenden Sommersemester die räumliche Darstellung von Architektur und Stadt im Medium Bild. Unter dem Titel „Eine Frage der Perspektive“ richten wir den Blick auf eine facettenreiche Auswahl architektonischer Darstellungen sowie historischer Stadtansichten Wiens und fragen nach dem jeweiligen Entstehungskontext und der Rezeptionsgeschichte sowie nach den zugrundeliegenden darstellerischen Ideen und Konzepten.

 

Eine schnelle Suche nach den Begriffen Architekturzeichnung oder Architekturvisualisierung auf einschlägigen Plattformen wie etwa ArchDaily, Archinect, Architectsjournal, Behance oder Pinterest, führt vor Augen, wie gefragt und verbreitet qualitätvolle und süffige Darstellungen von architektonischen und städtebaulichen Gegebenheiten, Entwürfen oder gar utopischen Konzepten und Fantasieentwürfen sind.

Ein Abgleich mit historischen Blättern, die über zahlreiche Online-Sammlungen und -Archive abrufbar sind, verdeutlicht wiederum, wie zeitlos viele der in rezenten Architekturdarstellungen angewendeten visuellen Strategien sind. Die Gegenüberstellung zeigt außerdem, wie engmaschig verflochten sie mit benachbarten Disziplinen und technologischen Entwicklungen, wie der Malerei und Fotografie, sind.

Während Darstellungsweisen weitgehend Schwankungen des zeitgenössischen Geschmacks oder einer Gestaltungsvorgabe unterliegen, die etwa die jeweilige „Handschrift“ eines Architekturbüros zur Geltung bringen soll, oder auch um durch Narrative bestimmte Assoziationen zu evozieren, sind die ihnen zugrundeliegenden Kompositions- und Darstellungskonzepte in den meisten Fällen seit ihrer ursprünglichen „Entdeckung“ nahezu dauerhaft aktuell.

Regelmäßig stattfindende internationale Wettbewerbe zur Architekturzeichnung mit unterschiedlichen Kategorien, seien es aufwändige Handzeichnungen, ästhetisierende Plandarstellungen oder auf Ultrarealismus zugespitzte Renderings, zeigen, dass Atmosphäre vermittelnder Architekturdarstellung eine vom Architekturdiskurs beinahe freigespielte Bedeutung innewohnt, sie eine über den Entwurfsprozess hinausgehende Gültigkeit, und durch ihre Zugänglichkeit einen gesellschaftlich breit verankerten Stellenwert, besitzen.

Bestandteil eines jeden architektonischen Entwurfs ist immer auch die vielschichtige Aufgabe, die ihm zugrundeliegende Idee durch zeichnerische Darstellung visuell zu überprüfen, sie zu fixieren und zu kommunizieren.

In der Architekturgeschichte stellen die Bildmedien der Architektur Quellen der verständlichen und nachvollziehbaren Aus- und Abbildung eines Entwurfsgedankens dar – sie verschaffen uns, sei es als orthogonale Darstellung oder als perspektivischer „Appetitriss“, stets einen Einblick in den jeweiligen Zeitgeist, die vorherrschende Mode und aufkeimende Innovationen. Zudem liegen diesen eigenständigen Werken verschiedenste Motivationen, Absichten, Strategien und künstlerische Praktiken zugrunde.

Gleichzeitig lassen sich unterschiedliche Bedürfnisse und Beweggründe, auch die Stadt als zusammenhängende räumliche, architektonische und gesellschaftliche Struktur abzubilden, beobachten.

Gemeinsam werden wir uns im kommenden Semester einen schlaglichtartigen Überblick über verschiedene Darstellungspraktiken von der Stadtansicht bis zum Architekturdetail der vergangenen Jahrhunderte bis in die Gegenwart erarbeiten. Dabei dienen uns diese Werke als aufschlussreiche und aussagekräftige Quellen. Durch Beschreiben und Analysieren der Bilder und unter Einbeziehung des jeweiligen Entstehungskontextes werden wir den Inhalt der Darstellungen sowie die dahinterstehende Intention erörtern und mit den fachlich korrekten Termini benennen sowie in gemeinsamen Diskussionen Schnittmengen herausarbeiten.

Alle Darstellungen bewegen sich in dem Spannungsfeld zwischen dem Versuch einer möglichst exakten Wiedergabe beziehungsweise naturgetreuen Abbildung sowie der selektiven, konstruierten, schematisierten Darstellung von Vorbildern, Gegebenheiten und Entwurfsgedanken.

Anhand direkter Gegenüberstellungen jeweils einer Architekturdarstellung und einer historischen Stadtansicht Wiens unter einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt, werden wir Parallelen und Unterschiede bei den visuellen Strategien sowie den Entstehungshintergründen und kontextuellen Zusammenhängen klären.

 

Methoden
Neben angeleiteter Recherche und Bildbetrachtung sowie digitalen Exkursionen werden die Studierenden Kurzreferate zum eigenen Forschungsgegenstand halten. In gemeinsamen Beschreibungen, Bildanalysen und anschließenden Diskussionen wird das erarbeitete Wissen vertieft, vernetzt und kontextualisiert. Zugleich ermöglicht die Präsentation des eigenen Arbeitsstandes die Überprüfung von Methodik und Argumentation. Der Input der Diskussionen soll in die schriftlichen Arbeiten einfließen.

Prüfungsmodus
Schriftlich und Mündlich
Weitere Informationen
Freies Wahlseminar des 1. Studienabschnitts.

Die gesamte Lehrveranstaltung findet online in Form digitaler Einheiten über Zoom statt.

ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar wird zentral vom Dekanat eingerichtet. Bitte beachten Sie den Anmeldetermin am 15.02.2021. Die Zuteilung erfolgt ab 26.02.2021.

 

ORT: Abhaltung der LVA in Distance-Learning via Zoom und über die Lernplattform TUWEL

Die Links zu den jeweiligen Zoom-Meetings werden über TUWEL veröffentlicht.

 

TERMINE:

Mi., 10.03. 14:00 – 16:00 Uhr Auftakt und thematische Einführung

Mi., 17.03. 14:00 – 16:00 Uhr Lektüresitzung I / Wissenschaftl. Arbeiten I

Mi., 24.03. 14:00 – 16:00 Uhr Lektüresitzung II / Wissenschaftl. Arbeiten II

Mi., 07.04. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit I

Mi., 21.04. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit II

Mi., 05.05. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit III

Mi., 19.05. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit IV

Mi., 02.06. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit V

Mi., 16.06. 14:00 – 16:00 Uhr Referate und Themeneinheit VI

Mi., 30.06. 14:00 – 16:00 Uhr Abschlussdiskussion / Wissenschaftliches Arbeiten III

 

Wahlseminar Kunstgeschichte
SS 2021 | 257.035 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 257.035 im TISS
Univ.Ass. M.A. Thomas MOSER; Univ.Ass. M.A. Raphaela ROTHENAICHER

Format der Abhaltung: Distance Learning

Inhalt der Lehrveranstaltung
Anhand eines jährlich wechselnden Themenschwerpunktes aus dem Bereich der Kunst- und Architekturgeschichte sollen die Studierenden eine wissenschaftliche Arbeit abfassen. Im Rahmen des Seminars werden Ansätze zur methodischen und inhaltlichen Strukturierung der Arbeit vermittelt.

Das Wahlseminar Kunstgeschichte widmet sich im Sommersemester 2021 dem Thema:

ARCHITEKTUREN FÜR OBJEKTE: VON DER WUNDERKAMMER ZUM HUMBOLDT FORUM

Welchen Beitrag kann Architektur zur musealen Präsentation von Objekten leisten? Dieser Frage wollen wir im Seminar gemeinsam nachspüren und dabei insbesondere Museen für angewandte Kunst und ethnologische Museen in den Blick nehmen. Es sollen die vielfältigen Bezugnahmen und Verweissysteme zwischen den ausgestellten Objekten und der sie beherbergenden Architektur ausgehend von den frühneuzeitlichen Kunst- und Wunderkammern erarbeitet und analysiert werden, während der Schwerpunkt auf den Museumsbauten des 19. und 20. Jahrhunderts liegen wird.

Bereits vor dem Betreten der Einrichtungen inszeniert die nach außen gerichtete Sprache der Museumsarchitektur die eigene Sammlung: sie artikuliert Ansprüche, gibt Versprechen und schürt Erwartungen beim Besucher, die im Inneren erfüllt oder auch gezielt unterlaufen werden können. Aber auch die Raumgliederung und Gestaltung im Inneren nimmt auf die Wirkung der Exponate erheblichen Einfluss. So konnte beispielsweise das Selbstverständnis des Sammlers architektonisch ausgedrückt oder in einem historistischen Museum ein Kirchenschatz in fingierter Sakralarchitektur, in seinem scheinbaren Ursprungszusammenhang vor Augen geführt werden. Peter Zumthor hat der Museumsarchitektur des Kolumba in Köln hingegen die Fundamente und Ruinen von gleich zwei Kirchenbauten inkorporiert, die mit den gezeigten Kunstsammlungen des örtlichen Erzbistums resonieren. Jüngst hat die hitzige Debatte um das Berliner Humboldt Forum deutlich vor Augen geführt, welche Sprengkraft das Zusammenspiel von Architektur und Sammlung heute noch entfalten kann. Dass dort ethnologische Objekte aus kolonialen Zusammenhängen gezeigt werden, wird von einigen als pietätloser Affront empfunden, da die Bestände im kostenintensiv rekonstruierten Berliner Stadtschloss ausgestellt werden: Die außereuropäischen Objekte, deren Provenienz größtenteils im Dunkeln liegt, treten so in einen Sinnzusammenhang mit der barocken Schlossfassade, die nicht zuletzt ausgerechnet das kolonialistische Mindset des 18. und 19. Jahrhunderts aufruft. Mit der Abstimmung der Architektur auf ethnologische Sammlungsobjekte geht also auch eine gesellschaftliche und politische Verantwortung einher.

TERMINE

Online Sitzungen (Zoom via TUWEL), donnerstags, 9–12 Uhr s.t.

11.3.2021 Auftakt mit thematischer Einführung;

Vorstellung der Referatsthemen und Themenvergabe; Einführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, Teil I (Erteilung Aufgabe I)

23.3.2021 Abgabe Aufgabe I: Themencluster und eine erste Literaturliste

25.3.2021 Feedback Abgabe I; Einführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, Teil II (Erteilung Aufgabe II)

12.4.2021 Abgabe Aufgabe II: Vortragsgliederung und Baubeschreibung mit Analyse

15.4.2021 Feedback zu Abgabe II in Einzelsprechstunde (online)

22.4.2021 Referate

6.5.2021 Referate

20.5.2021 Referate

17.6.2021 Referate, Vortrag Gastreferent

24.6.2021 Ortstermin MAK

bis 31.7.2021 Endabgabe der Seminararbeit

Beachten Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Seminararbeit bitte die Richtlinie der TU Wien zum Umgang mit Plagiaten https://url.tuwien.at/clxvp sowie den Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten auf der Website der Abt. Kunstgeschichte https://kunstgeschichte.tuwien.ac.at/wp-content/uploads/Leitfaden-zum-wissenschaftlichen-Arbeiten.pdf

Methoden
Inhaltliche thematische Einführung; Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten; Kurzreferat, Ausarbeitung eines Handouts und gemeinsame Diskussion; Teilabgaben mit Korrektur; Feedback zu allen Abgaben.

Prüfungsmodus
Schriftlich und Mündlich
Weitere Informationen

ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar wird zentral vom Dekanat eingerichtet, bitte beachten Sie den Anmeldetermin, der mit dem richtigen Datum dann im TISS zu finden ist.

Wahlseminar Projekt Kunstgeschichte 2
SS 2021 | 251.858 SE | 3.0 h | 4.0 EC | LVA Nummer 251.858 im TISS
Univ.Lektor Dipl.-Ing. Dr.phil Andreas ZEESE

Lernergebnisse
Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage eine wissenschaftliche Arbeit selbständig zu organisieren, eigenständig zu einem Thema zu recherchieren und ihre Forschungsergebnisse schriftlich und mündlich zu präsentieren.

Inhalt der Lehrveranstaltung
VIDEOPRÄSENTATION DER LEHRVERANSTALTUNG:

Das Wiener Wohnhaus und seine Einrichtung II
Das Wahlseminar beschäftigt sich mit einer zentralen Bauaufgabe in Wien, dem Wohnhaus. Es ist Teil eines mehrsemestrigen Zyklus, der die Wohnhausarchitektur vom Spätmittelalter bis heute zum Thema hat. Dieser gibt einen ganzheitlichen, epochen- und typologieübergreifenden Überblick über die Entwicklung der Wiener Wohnhausarchitektur und ihrer Inneneinrichtung vom Spätmittelalter bis heute. In vier Semestern werden in chronologischer Folge unterschiedliche Wohntypologien vom bürgerlichen Wohnhaus über höfische und aristokratische Residenzen bis hin zu den Großwohnanlagen der Jetztzeit dargestellt und analysiert.

Nachdem im Wintersemester 2020/21 die Wiener Wohnhausarchitektur vom Spätmittelalter bis 1815 (bürgerliche/bäuerliche/klösterliche Typologien) betrachtet wurde, richtet das aktuelle Sommersemester den Fokus auf folgendes Thema:

Wiener Residenzen vom Mittelalter bis 1900 – höfische, adelige und großbürgerliche Palais: Von der Hofburg zum Ringstraßenpalais

Dabei untersuchen wir gemeinsam eine Sonderform des Wohnens, die gleichsam repräsentative Aspekte umfasst: das Residieren. In Wien, dem Sitz der römisch-deutschen Kaiser (bis 1806) und des österreichischen Kaiserhauses (1804-1918) kommt dieser hybriden Wohnform eine besondere Bedeutung zu. Neben Schlössern und Residenzen des Hofs finden sich hier zahlreiche Stadt- und Gartenpalais des Hochadels. Im 19. Jahrhundert kommt mit dem sogenannten Ringstraßen-Palais eine großbürgerliche Form der Residenz hinzu.

Entsprechend werden wir uns folgende Themengruppen ansehen und anhand von ausgewählten Bauten analysierem:

Residenzen des Kaiserhauses (13.-19. Jhdt.)
innerstädtische Adelspalais (ab dem 16. Jhdt.)
vorstädtische Gartenpalais (ab 1683)
Ringstraßenpalais (nach 1857)
Nach einer Kurzeinführung samt Themenvergabe werden wir uns dem Thema durch – falls möglich – gemeinsame Exkursionen und Archivbesuche nähern. Anschließend finden zwei Inputsitzungen statt, in denen mittels Vorträgen und gemeinsamer Lektüre eine Basis für die Gebäudeanalysen und Referate der Studierenden gelegt wird. Hier werden zudem Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens als auch der graphischen Präsentation besprochen. In den abschließenden Sitzungen präsentieren die Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer in Referaten ihre Ausarbeitungen, die bis Ende Juli 2021 schriftlich abzugeben sind.

ORT:

Abhaltung der LVA in Distance-Learning mit mehreren Exkursionsterminen; die Einführung findet nach Möglichkeit im Seminarraum 257, Abt. Denkmalpflege, Stiege III, 2. Stock statt. Eventuell und je nach Möglichkeit werden weitere einzelne Präsenztermine im SEM. Raum 257, Abt. Denkmalpflege, Stiege III, 2. Stock durchgeführt.

TERMINE:

19.03.2021, 9h-11h30: Einführung und Themenvergabe

26.03.2021, 9h-12h30: Exkursion in Kleinstgruppen (falls möglich und unter strikter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften)

16.04.2021, 9h-12h30: Einführung in die Archivlehre

23.04.2021, 9h-11h30: Input 1 und Diskussion (Vorlesung und wissenschaftl. Arbeiten)

30.04.2021, 9h-11h30: Input 2 und Diskussion (Vorlesung/Lektüre und graphische Aufarbeitung)

21.05.2021, 9h-13h30: Referate und Diskussion

03.06.2021, 9h-13h30: Referate und Diskussion

17.06.2021, 9h-13h30: Referate und Diskussion

Anfang Juli 2021: Endpräsentation mit Expertinnen und Experten

Ende Juli 2021: Abgabe Gebäudeanalyse/Hausarbeit

Methoden
Inhaltliche thematische Einführung, Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten, Vorträge und gemeinsame Diskussion, Teilabgaben mit Korrektur, falls aufgrund der aktuellen Lage möglich: Exkursionen in Kleinstgruoppen vor Ort und in Archive, Feedback zu allen Abgaben, Endpräsentation mit Expertinnen und Experten.

Prüfungsmodus
Schriftlich und Mündlich
Weitere Informationen
ACHTUNG: Die Anmeldung zum Wahlseminar Projekt Kunstgeschichte 2 wird zentral vom Dekanat eingerichtet.